Strawanzen II in Landshut: Andreas Jungks Malerei zwischen Zen und Bewegung


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Wenn ein einziger Pinselzug zum Kunsterlebnis wird
Am Donnerstag, den 22. Oktober 2026, eröffnet in der Galerie SCHWARZER SCHIRM in Landshut die Einzelausstellung strawanzen II von Andreas Jungk. Die Vernissage verbindet zeitgenössische Malerei mit Live-Musik von Häns Czernik und Sandra Rieger und lädt zu einer unmittelbaren ästhetischen Erfahrung ein.
Malerei zwischen Zen, Bewegung und Präsenz
Andreas Jungk, 1956 in München geboren, arbeitet seit 2010 ausschließlich als Künstler. Seine künstlerische Haltung ist eng mit Zen-Philosophie und Zen-Kalligrafie verbunden. Nach einem Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München widmete er sich über Jahre der Kalligrafie und entwickelte daraus eine Malerei der Unmittelbarkeit, Absichtslosigkeit und konzentrierten Präsenz.
Viele seiner Arbeiten entstehen aus einem einzigen oder wenigen Gesten. Der Pinselzug wird dabei nicht zur bloßen Linie, sondern zum gespeicherten Bewegungsimpuls. Acrylfarbe, reduzierte Formen und offene Bildräume erzeugen eine Spannung zwischen spontaner Setzung und sorgfältiger Komposition. In dieser Verbindung liegt die besondere Qualität von Jungks abstrakter Malerei.
Strawanzen als künstlerische Methode
Der Ausstellungstitel verweist auf ein zielloses, waches Umhergehen. Jungks Bilder bewegen sich ohne starre stilistische Festlegung durch unterschiedliche Zustände von Farbe, Rhythmus und Raum. Die Werkbetrachtung wird dadurch zu einer Reise durch die Bilderwelt: Formen verdichten sich, lösen sich wieder auf und lassen die Geschwindigkeit des Malprozesses sichtbar werden.
Die Ausstellungsatmosphäre der Galerie SCHWARZER SCHIRM verspricht ein konzentriertes Kunsterlebnis. Reduzierte Formen, farbliche Spannungsfelder und bewegte Pinselspuren eröffnen Räume für individuelle Wahrnehmung. Zwischen Malerei, Kalligrafie und informeller Geste entsteht eine Kunst, die nicht auf eine eindeutige Erzählung festgelegt ist, sondern den Blick in Bewegung hält.
Live-Musik zur Ausstellungseröffnung
Die Vernissage wird musikalisch von Häns Czernik und Sandra Rieger begleitet. Dadurch erweitert sich die ästhetische Erfahrung über das Bild hinaus: Visuelle Rhythmen treffen auf Klang, die unmittelbare Präsenz der Malerei tritt in einen lebendigen Dialog mit der Musik.
Kunsthistorische Einordnung
Jungks Position lässt sich im Spannungsfeld von abstrakter Malerei, gestischer Kunst und Zen-inspirierter Kalligrafie verorten. Seine Werke verzichten auf eine festgelegte Gegenständlichkeit und konzentrieren sich auf den Akt des Malens selbst. Farbe, Material, Tempo und Bewegung werden zu eigenständigen Trägern von Bedeutung.
Die Ausstellung knüpft damit an zentrale Fragen der modernen und zeitgenössischen Kunst an: Wie entsteht ein Bild? Welche Spuren hinterlässt eine Bewegung? Und wie verändert sich Wahrnehmung, wenn die Betrachtung nicht von einem Motiv, sondern von Farbe und Gestus ausgeht?
Fazit: Abstrakte Kunst als unmittelbare Erfahrung
strawanzen II bietet Kunstinteressierten einen konzentrierten Einblick in die Malerei von Andreas Jungk. Die Verbindung aus gestischer Abstraktion, Zen-Kalligrafie, reduzierter Formensprache und Live-Musik macht die Vernissage zu einem besonderen kulturellen Abend in Landshut. Wer zeitgenössische Malerei nicht nur betrachten, sondern in ihrer Bewegung und Raumwirkung erleben möchte, sollte diese Ausstellungseröffnung unbedingt live besuchen.
Offizielle Kanäle von Andreas Jungk:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: http://www.schwarzer-schirm.de










