LANDSHUTmuseum
(101 Bewertungen)

Landshut

Alter Franziskanerpl. 483, 84028 Landshut, Deutschland

LANDSHUTmuseum | Öffnungszeiten & Pumuckl Ausstellung

Mitten in der historischen Altstadt von Landshut, am Alter Franziskanerplatz 483, lädt das LANDSHUTmuseum zu einer lebendigen Reise durch Stadt- und Regionalgeschichte ein. Der Standort liegt im Ensemble des Alten Franziskanerklosters am Fuß des Hofbergs – ein authentischer Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart sichtbar ineinandergreifen. Wer einen Besuch plant, findet verlässliche Rahmenbedingungen: Die Häuser der Städtischen Museen sind in der Regel von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, die Ausstellungsräume sind barrierefrei zugänglich und per ÖPNV gut erreichbar. 2025/26 ist das Museum zudem Bühne zweier besonderer Schwerpunkte: der großen, familienfreundlichen Pumuckl-Ausstellung im Verbund mit dem KASiMiRmuseum sowie der weiter geführten Präsentation „Landshut im Nationalsozialismus“, deren zentrale Stationen im Erdgeschoss bis 22. Februar 2026 zu sehen sind. Wer Kultur, Altstadtflair und ein ausgebautes Museumsangebot für Familien verbinden möchte, findet hier ideale Voraussetzungen – inklusive klarer Anreise- und Parkempfehlungen, die den Besuch stressfrei machen.

Pumuckl in Landshut: Inhalte, Laufzeit und Erlebnis zwischen LANDSHUTmuseum und KASiMiRmuseum

Der freche Kobold mit dem roten Haar ist in Landshut angekommen – und das im großen Stil. Seit der Eröffnung am 11. Oktober 2025 (für das breite Publikum ab 12. Oktober zugänglich) läuft die bislang umfangreichste Pumuckl-Ausstellung in Deutschland. Sie verteilt sich auf das LANDSHUTmuseum und das benachbarte KASiMiRmuseum und lädt Jung und Alt zu einem interaktiven, detailreichen Rundgang ein. Im Obergeschoss des LANDSHUTmuseums werden die drei zentralen künstlerischen Kräfte hinter der Figur vorgestellt: Ellis Kaut als Autorin und Erfinderin, Barbara von Johnson als prägende Zeichnerin der frühen Jahre und Brian Bagnall, der die Figur in 3D neu interpretiert hat. Ergänzt wird dieses Porträt der kreativen Köpfe durch Einblicke in die Macher der Filmreihen von früher und heute – eine Brücke zwischen Nostalgie und aktueller Serienwelt. Der Fokus bleibt dabei immer auf dem, was Pumuckl so besonders macht: die Streiche, die Reime, die Unsichtbarkeit und die unverwechselbare Mischung aus Humor, Neugier und gelegentlicher Wut, die die Figur seit Generationen populär macht.

Parallel öffnet das KASiMiRmuseum seine Räume für immersive und familiennahe Erlebnisstationen. Raum- und Videoinstallationen lassen die Lebenswelt des Kobolds physisch erfahrbar werden; Mitmachstationen animieren dazu, zu hören, zu schauen, auszuprobieren und sich spielerisch Wissen anzueignen. Dieser Zweiklang – inhaltliche Vertiefung im LANDSHUTmuseum und interaktive Erlebnisräume im KASiMiRmuseum – macht die Schau für Familien, Schulklassen und Pumuckl-Fans besonders attraktiv. Die Öffnungszeiten der Museen liegen regulär bei Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr; die Laufzeit der Pumuckl-Ausstellung reicht bis zum 28. September 2026. Ergänzend werden flankierende Formate wie Workshops, Sonderführungen und kindgerechte Angebote publiziert, sodass ein Wiederkommen lohnt. Wer die größeren Museumshäuser der Stadt an einem Tag kombinieren möchte, profitiert außerdem von Kombitickets und familienfreundlichen Preisoptionen, die eigens für dieses Großprojekt eingeführt wurden.

Öffnungszeiten, Adresse und Eintritt: so planst du deinen Museumsbesuch

Das LANDSHUTmuseum ist am Alter Franziskanerplatz 483, 84028 Landshut, beheimatet – im historischen Ambiente des Alten Franziskanerklosters am Fuße des Hofbergs. Die regulären Öffnungszeiten der Städtischen Museen betragen Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr. Übliche Ausnahmen sind der 24., 25. und 31. Dezember sowie der Faschingsdienstag; am 1. Januar öffnen die Häuser ab 14:00 Uhr. Der Zugang ist barrierefrei, wodurch auch Kinderwägen und Rollstühle gut manövrieren können. Für eine entspannte Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr empfiehlt sich ab Landshut Hauptbahnhof die Buslinien 3, 6 oder 9 in Richtung Innenstadt bis zur Haltestelle „Altstadt“; von dort sind es nur wenige Gehminuten. Die Lage zwischen Altstadt, Neustadt und dem Ensemble am Prantlgarten erlaubt es außerdem, den Museumsbesuch mit einem Stadtspaziergang zu kombinieren.

Das LANDSHUTmuseum ist grundsätzlich eintrittsfrei, was spontane Besuche und wiederholte Stippvisiten erleichtert. Für spezielle Großausstellungen können abweichende Eintrittspreise gelten: Das betrifft insbesondere die Pumuckl-Ausstellung 2025/26, für die ein gesondertes Ticketing gilt (Erwachsene 8 €, ermäßigt 6 €, Kinder 4 €, Kinder unter 6 Jahren frei). Darüber hinaus stellen die Städtischen Museen Informationen zu Führungen, Gruppenbuchungen, Kombi- und Dauerkarten bereit – ein Service, der sich sowohl für Familien als auch für Schulklassen, Vereine oder Freundeskreise lohnt. Wer die Ausstellungen differenziert erleben möchte, kann öffentliche Führungen zu festen Terminen wahrnehmen oder gesonderte Zeitfenster für Gruppen anfragen. So lässt sich der Besuch an individuell passende Zeiten und Interessen anlehnen, ohne auf das Flair der Altstadt verzichten zu müssen.

Parken und Anfahrt: Grieserwiese, Parkhäuser und Wege von der Altstadt

Die historische Altstadt von Landshut ist fußgängerfreundlich, die Zahl der Kurzzeitparkplätze im direkten Umfeld des Museums ist begrenzt. Daher empfehlen die städtischen Seiten klar die Anreise via Großparkplatz Grieserwiese an der Wittstraße. Von dort führt ein fünf- bis zehnminütiger, schöner Fußweg entlang der Isar beziehungsweise über den Grätzberg in die Altstadt; beide Varianten bieten reizvolle Blicke – insbesondere der Weg über den Dreifaltigkeitsplatz mit Sicht auf St. Martin. Wer ein Parkhaus bevorzugt, findet mehrere Optionen mit kurzer Distanz ins Zentrum: das Parkhaus Altstadt/Zentrum in der Mühlenstraße (Mühleninsel), das Parkhaus an der Freyung (Gestütstraße) sowie das Parkhaus des City Center Landshut/CCL in der Podewilsstraße. Das Parkhaus „Zentrum“ auf der Mühleninsel bietet z. B. Stellplätze auf mehreren Ebenen, ausgewiesene Frauen- und Behindertenstellplätze, E-Auto- und E-Bike-Lademöglichkeiten sowie Aufzug – praktisch, wenn man mit Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist.

Im unmittelbaren Umfeld des LANDSHUTmuseums selbst stehen – wie von den Museen kommuniziert – keine öffentlichen Parkplätze zur Verfügung; in der Neustadt sind ausschließlich Kurzzeitparkplätze ausgewiesen. Aus diesem Grund ist die Kombination aus großem Außenparkplatz oder Parkhaus plus Spaziergang die verlässlichste Lösung. Für alle, die mit dem ÖPNV anreisen, bieten die Buslinien 3, 6 und 9 vom Hauptbahnhof aus direkte Verbindungen bis „Altstadt“. Von dort sind die Eingänge zum LANDSHUTmuseum und zum KASiMiRmuseum in wenigen Minuten zu erreichen. Wer mehrere Häuser der Städtischen Museen verbinden möchte – etwa einen Abstecher zum KOENIGmuseum am Prantlgarten –, kann die Wege gut zu Fuß bewältigen und hat zwischendurch zahlreiche Gelegenheiten für eine Einkehr in Cafés und Bäckereien. Die Altstadtlage sorgt somit für kurze Wege und ein entspanntes Tagesprogramm, in dem Kultur, Stadtbummel und Familienzeit ineinandergreifen.

Geschichte und Besonderheiten des Ortes: Das Alte Franziskanerkloster am Fuß des Hofbergs

Das LANDSHUTmuseum ist nicht nur Ausstellungshaus, sondern Teil eines bedeutenden historischen Ortes. Das Alte Franziskanerkloster blickt auf eine nahezu 750-jährige Geschichte zurück und diente in unterschiedlichen Epochen vielfältigen Zwecken: als Kloster- und Seelsorgeort, als Lazarett, als Universitätsgebäude, als Brauerei und mehr. Diese Nutzungen spiegeln die wechselvolle Stadtgeschichte Landshuts wider – vom spätmittelalterlichen Zentrum über barocke Prägungen bis in die Moderne. Dass das heutige Museum gerade hier beheimatet ist, verleiht den Ausstellungen eine besondere Tiefe: Architektur, Raumfolgen und Klosterinnenhof transportieren Atmosphäre und Kontext, während die kuratorischen Konzepte mit Objekten, Medien und Alltagsgeschichten den Blick auf das städtische Leben in Niederbayern schärfen. Veranstaltungen und Führungen heben diese Verzahnung hervor und machen die Biografie des Ortes selbst zum Thema, oft mit einem erzählerischen Zugang, der historische Szenarien greifbar macht.

Der Charme des Ensembles ist dabei mehr als Kulisse: Der Klosterinnenhof dient als Ruhepol, die Wege zwischen den Häusern sind kurz, und das nahe Heiliggeist-Areal zeigt, wie sich der museale Verbund über mehrere, historisch gewachsene Orte erstreckt. Besucherinnen und Besucher erleben so Stadtgeschichte nicht in einem isolierten „White Cube“, sondern in Räumen, die selbst Teil der Erzählung sind. Wer im LANDSHUTmuseum beginnt, kann über wenige Schritte das KASiMiRmuseum erreichen oder den Bogen zum KOENIGmuseum spannen, das die Werke des international bekannten Bildhauers Fritz Koenig präsentiert. Die Lage am Fuß des Hofbergs wiederum lädt dazu ein, im Anschluss die steileren Gassen hinaufzusteigen oder den Blick von oben über Altstadt und Isar schweifen zu lassen – eine stimmige Verbindung von Kultur und Stadtspaziergang.

Programm der Städtischen Museen: Von „Landshut im Nationalsozialismus“ bis zum KOSMOS KOENIG

Über die Pumuckl-Schau hinaus prägt 2025/26 vor allem die Ausstellung „Landshut im Nationalsozialismus. Opfer. Täter. Zuschauer.“ das LANDSHUTmuseum. Nach dem umfangreichen Programm, das seit dem 10. März 2024 Vorträge, Führungen, Lesungen, Konzerte und Filmabende umfasste, wurde die Präsentation verlängert: Während die Stationen im 1. Obergeschoss nach dem 27. April 2025 abgebaut wurden, bleiben die Stationen im Erdgeschoss – mit Fokus auf Orte der Innenstadt während der NS-Zeit – bis zum 22. Februar 2026 zugänglich. Der lokale Bezug ist das Leitmotiv: Anhand von Gebäuden, Straßenzügen und konkreten Biografien vermittelt die Ausstellung, wie sich die Diktatur im städtischen Alltag niederschlug. Multimediale Formate mit Audio- und Videostationen, Fotografien, Dokumenten und Objekten laden zum intensiven, reflektierten Besuch ein, der ausdrücklich den Bogen in die Gegenwart spannt.

Das Angebot der Städtischen Museen reicht darüber hinaus: Das KOENIGmuseum zeigt Wechselausstellungen rund um Fritz Koenig und stellt seine Werke in Dialog mit internationalen Positionen; 2025/26 etwa mit der Präsentation „Patricia Piccinini. Willkommener Gast“. Parallel öffnet das KASiMiRmuseum für Kinder- und Jugendliche Mitmachausstellungen und Workshops, die die Stadtgeschichte mit Spiel und Praxis verbinden. Auf dem Ganslberg – Koenigs ehemaligem Anwesen – betreuen die Museen Sonderformate. Diese Vielfalt erklärt, warum ein Tagesausflug oft nicht ausreicht: Wer heute mit Kindern die Pumuckl-Installationen erlebt, kann morgen mit einer Führung durch die NS-Ausstellung nachdenken oder sich am Wochenende in die Skulpturenwelt Koenigs vertiefen. Die städtischen Infoseiten und die Museumswebsites bündeln Termine, Hinweise zu Feiertagsöffnungen und kurzfristige Programmupdates – hilfreich bei der Planung, gerade für Reisende.

Verbund aus LANDSHUTmuseum, KASiMiRmuseum, Heiliggeist und KOENIGmuseum: Was gehört zusammen?

Zum Museumsverbund der Stadt Landshut zählen mehrere Häuser, die gemeinsam ein dichtes Kulturangebot in der Altstadt und am Prantlgarten formen. Das LANDSHUTmuseum ist das Zentrum für Stadtgeschichte und zusammen mit dem KASiMiRmuseum – dem Kindermuseum von Landshut mit eigenem Profil – am Alten Franziskanerplatz beheimatet. In kurzer Gehdistanz befindet sich die ehemalige Spitalkirche Heiliggeist, die als weiterer Standort temporäre Ausstellungen und Formate wie den „Raum der Möglichkeiten“ beherbergt. Einen Schwerpunkt auf Bildhauerei und das Werk Fritz Koenigs setzt das KOENIGmuseum am Prantlgarten; hier laufen internationale Dialogausstellungen, Werkpräsentationen und Führungsprogramme, häufig auch in Kooperation mit Schulen und Kultureinrichtungen.

Für Besucherinnen und Besucher hat der Verbund praktische Vorteile: Informationen zu Öffnungszeiten, Barrierefreiheit, Führungen und Gruppenangeboten sind zentral verfügbar, die Wege zwischen den Häusern sind kurz, und Kombikarten erleichtern die Planung, wenn mehrere Ausstellungen am selben Tag auf dem Programm stehen. Das KASiMiRmuseum verdient besondere Erwähnung, weil es mit kindgerechten Mitmachformaten eine Brücke zur Stadt- und Regionalgeschichte baut – etwa wenn es im Rahmen der Pumuckl-Schau immersive Räume anbietet, in denen Kinder (und Erwachsene) buchstäblich in die Geschichten eintauchen. Wer hingegen die Konzentration und Stille klassischer Ausstellungsräume sucht, findet im LANDSHUTmuseum Themenräume und multimediale Installationen, die ohne Hektik funktionieren. Der Wechsel zwischen den Häusern schafft so unterschiedliche „Erzähltemperaturen“ – vom lauten Staunen bis zur leisen Reflexion.

Missverständnis „Flugzeug Landshut“: Was hat es damit auf sich?

Die Suchanfrage „Landshutmuseum Flugzeug“ taucht immer wieder auf – naheliegend, weil die Stadt Landshut ihren Namen mit der 1977 entführten Lufthansa-Maschine „Landshut“ teilt. Wichtig ist die Klarstellung: Das Flugzeug selbst gehört nicht zum LANDSHUTmuseum und wird in Landshut nicht ausgestellt. Die ehemalige Boeing 737 wird in Friedrichshafen am Bodensee als Kernobjekt eines demokratiegeschichtlichen Lernorts aufbereitet. Bundeseinrichtungen und Fachgremien begleiten die Konzeption, bei der es gerade nicht um eine bloße Rekonstruktion des vermeintlichen „Originalzustands“ geht, sondern um eine historisch fundierte, multiperspektivische Vermittlung – mit Bezügen zum „Deutschen Herbst“, zur Entführung, zur Befreiung der Geiseln und zum späteren Umgang mit dem Objekt. Dass die Maschine heute in Deutschland museal betreut wird, geht auf Beschlüsse und Ankäufe der Bundesregierung zurück; Zeitungs- und Behördenberichte dokumentieren die Entwicklung, von der Überführung aus Brasilien bis zur geplanten öffentlichen Präsentation in Friedrichshafen.

Für das LANDSHUTmuseum bedeutet das: Wer in Landshut nach dem „Flugzeug“ sucht, findet es hier bewusst nicht – und ist damit keineswegs „am falschen Ort“. Vielmehr steht in Landshut die lokale Stadtgeschichte im Mittelpunkt, ergänzt um große Sonderthemen wie Pumuckl oder um Ausstellungen mit starkem Ortsbezug wie „Landshut im Nationalsozialismus“. Wer beide Perspektiven verbinden möchte, kann einen Kulturtrip planen: Stadtgeschichte, Familienausstellung und Skulpturen in Landshut erleben – und zu einem anderen Zeitpunkt den Lernort in Friedrichshafen besuchen. Die klare Trennung der Orte hilft, Erwartung und Wirklichkeit abzugleichen und verhindert Enttäuschungen vor Ort.

Quellen:

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LANDSHUTmuseum | Öffnungszeiten & Pumuckl Ausstellung

Mitten in der historischen Altstadt von Landshut, am Alter Franziskanerplatz 483, lädt das LANDSHUTmuseum zu einer lebendigen Reise durch Stadt- und Regionalgeschichte ein. Der Standort liegt im Ensemble des Alten Franziskanerklosters am Fuß des Hofbergs – ein authentischer Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart sichtbar ineinandergreifen. Wer einen Besuch plant, findet verlässliche Rahmenbedingungen: Die Häuser der Städtischen Museen sind in der Regel von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, die Ausstellungsräume sind barrierefrei zugänglich und per ÖPNV gut erreichbar. 2025/26 ist das Museum zudem Bühne zweier besonderer Schwerpunkte: der großen, familienfreundlichen Pumuckl-Ausstellung im Verbund mit dem KASiMiRmuseum sowie der weiter geführten Präsentation „Landshut im Nationalsozialismus“, deren zentrale Stationen im Erdgeschoss bis 22. Februar 2026 zu sehen sind. Wer Kultur, Altstadtflair und ein ausgebautes Museumsangebot für Familien verbinden möchte, findet hier ideale Voraussetzungen – inklusive klarer Anreise- und Parkempfehlungen, die den Besuch stressfrei machen.

Pumuckl in Landshut: Inhalte, Laufzeit und Erlebnis zwischen LANDSHUTmuseum und KASiMiRmuseum

Der freche Kobold mit dem roten Haar ist in Landshut angekommen – und das im großen Stil. Seit der Eröffnung am 11. Oktober 2025 (für das breite Publikum ab 12. Oktober zugänglich) läuft die bislang umfangreichste Pumuckl-Ausstellung in Deutschland. Sie verteilt sich auf das LANDSHUTmuseum und das benachbarte KASiMiRmuseum und lädt Jung und Alt zu einem interaktiven, detailreichen Rundgang ein. Im Obergeschoss des LANDSHUTmuseums werden die drei zentralen künstlerischen Kräfte hinter der Figur vorgestellt: Ellis Kaut als Autorin und Erfinderin, Barbara von Johnson als prägende Zeichnerin der frühen Jahre und Brian Bagnall, der die Figur in 3D neu interpretiert hat. Ergänzt wird dieses Porträt der kreativen Köpfe durch Einblicke in die Macher der Filmreihen von früher und heute – eine Brücke zwischen Nostalgie und aktueller Serienwelt. Der Fokus bleibt dabei immer auf dem, was Pumuckl so besonders macht: die Streiche, die Reime, die Unsichtbarkeit und die unverwechselbare Mischung aus Humor, Neugier und gelegentlicher Wut, die die Figur seit Generationen populär macht.

Parallel öffnet das KASiMiRmuseum seine Räume für immersive und familiennahe Erlebnisstationen. Raum- und Videoinstallationen lassen die Lebenswelt des Kobolds physisch erfahrbar werden; Mitmachstationen animieren dazu, zu hören, zu schauen, auszuprobieren und sich spielerisch Wissen anzueignen. Dieser Zweiklang – inhaltliche Vertiefung im LANDSHUTmuseum und interaktive Erlebnisräume im KASiMiRmuseum – macht die Schau für Familien, Schulklassen und Pumuckl-Fans besonders attraktiv. Die Öffnungszeiten der Museen liegen regulär bei Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr; die Laufzeit der Pumuckl-Ausstellung reicht bis zum 28. September 2026. Ergänzend werden flankierende Formate wie Workshops, Sonderführungen und kindgerechte Angebote publiziert, sodass ein Wiederkommen lohnt. Wer die größeren Museumshäuser der Stadt an einem Tag kombinieren möchte, profitiert außerdem von Kombitickets und familienfreundlichen Preisoptionen, die eigens für dieses Großprojekt eingeführt wurden.

Öffnungszeiten, Adresse und Eintritt: so planst du deinen Museumsbesuch

Das LANDSHUTmuseum ist am Alter Franziskanerplatz 483, 84028 Landshut, beheimatet – im historischen Ambiente des Alten Franziskanerklosters am Fuße des Hofbergs. Die regulären Öffnungszeiten der Städtischen Museen betragen Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr. Übliche Ausnahmen sind der 24., 25. und 31. Dezember sowie der Faschingsdienstag; am 1. Januar öffnen die Häuser ab 14:00 Uhr. Der Zugang ist barrierefrei, wodurch auch Kinderwägen und Rollstühle gut manövrieren können. Für eine entspannte Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr empfiehlt sich ab Landshut Hauptbahnhof die Buslinien 3, 6 oder 9 in Richtung Innenstadt bis zur Haltestelle „Altstadt“; von dort sind es nur wenige Gehminuten. Die Lage zwischen Altstadt, Neustadt und dem Ensemble am Prantlgarten erlaubt es außerdem, den Museumsbesuch mit einem Stadtspaziergang zu kombinieren.

Das LANDSHUTmuseum ist grundsätzlich eintrittsfrei, was spontane Besuche und wiederholte Stippvisiten erleichtert. Für spezielle Großausstellungen können abweichende Eintrittspreise gelten: Das betrifft insbesondere die Pumuckl-Ausstellung 2025/26, für die ein gesondertes Ticketing gilt (Erwachsene 8 €, ermäßigt 6 €, Kinder 4 €, Kinder unter 6 Jahren frei). Darüber hinaus stellen die Städtischen Museen Informationen zu Führungen, Gruppenbuchungen, Kombi- und Dauerkarten bereit – ein Service, der sich sowohl für Familien als auch für Schulklassen, Vereine oder Freundeskreise lohnt. Wer die Ausstellungen differenziert erleben möchte, kann öffentliche Führungen zu festen Terminen wahrnehmen oder gesonderte Zeitfenster für Gruppen anfragen. So lässt sich der Besuch an individuell passende Zeiten und Interessen anlehnen, ohne auf das Flair der Altstadt verzichten zu müssen.

Parken und Anfahrt: Grieserwiese, Parkhäuser und Wege von der Altstadt

Die historische Altstadt von Landshut ist fußgängerfreundlich, die Zahl der Kurzzeitparkplätze im direkten Umfeld des Museums ist begrenzt. Daher empfehlen die städtischen Seiten klar die Anreise via Großparkplatz Grieserwiese an der Wittstraße. Von dort führt ein fünf- bis zehnminütiger, schöner Fußweg entlang der Isar beziehungsweise über den Grätzberg in die Altstadt; beide Varianten bieten reizvolle Blicke – insbesondere der Weg über den Dreifaltigkeitsplatz mit Sicht auf St. Martin. Wer ein Parkhaus bevorzugt, findet mehrere Optionen mit kurzer Distanz ins Zentrum: das Parkhaus Altstadt/Zentrum in der Mühlenstraße (Mühleninsel), das Parkhaus an der Freyung (Gestütstraße) sowie das Parkhaus des City Center Landshut/CCL in der Podewilsstraße. Das Parkhaus „Zentrum“ auf der Mühleninsel bietet z. B. Stellplätze auf mehreren Ebenen, ausgewiesene Frauen- und Behindertenstellplätze, E-Auto- und E-Bike-Lademöglichkeiten sowie Aufzug – praktisch, wenn man mit Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist.

Im unmittelbaren Umfeld des LANDSHUTmuseums selbst stehen – wie von den Museen kommuniziert – keine öffentlichen Parkplätze zur Verfügung; in der Neustadt sind ausschließlich Kurzzeitparkplätze ausgewiesen. Aus diesem Grund ist die Kombination aus großem Außenparkplatz oder Parkhaus plus Spaziergang die verlässlichste Lösung. Für alle, die mit dem ÖPNV anreisen, bieten die Buslinien 3, 6 und 9 vom Hauptbahnhof aus direkte Verbindungen bis „Altstadt“. Von dort sind die Eingänge zum LANDSHUTmuseum und zum KASiMiRmuseum in wenigen Minuten zu erreichen. Wer mehrere Häuser der Städtischen Museen verbinden möchte – etwa einen Abstecher zum KOENIGmuseum am Prantlgarten –, kann die Wege gut zu Fuß bewältigen und hat zwischendurch zahlreiche Gelegenheiten für eine Einkehr in Cafés und Bäckereien. Die Altstadtlage sorgt somit für kurze Wege und ein entspanntes Tagesprogramm, in dem Kultur, Stadtbummel und Familienzeit ineinandergreifen.

Geschichte und Besonderheiten des Ortes: Das Alte Franziskanerkloster am Fuß des Hofbergs

Das LANDSHUTmuseum ist nicht nur Ausstellungshaus, sondern Teil eines bedeutenden historischen Ortes. Das Alte Franziskanerkloster blickt auf eine nahezu 750-jährige Geschichte zurück und diente in unterschiedlichen Epochen vielfältigen Zwecken: als Kloster- und Seelsorgeort, als Lazarett, als Universitätsgebäude, als Brauerei und mehr. Diese Nutzungen spiegeln die wechselvolle Stadtgeschichte Landshuts wider – vom spätmittelalterlichen Zentrum über barocke Prägungen bis in die Moderne. Dass das heutige Museum gerade hier beheimatet ist, verleiht den Ausstellungen eine besondere Tiefe: Architektur, Raumfolgen und Klosterinnenhof transportieren Atmosphäre und Kontext, während die kuratorischen Konzepte mit Objekten, Medien und Alltagsgeschichten den Blick auf das städtische Leben in Niederbayern schärfen. Veranstaltungen und Führungen heben diese Verzahnung hervor und machen die Biografie des Ortes selbst zum Thema, oft mit einem erzählerischen Zugang, der historische Szenarien greifbar macht.

Der Charme des Ensembles ist dabei mehr als Kulisse: Der Klosterinnenhof dient als Ruhepol, die Wege zwischen den Häusern sind kurz, und das nahe Heiliggeist-Areal zeigt, wie sich der museale Verbund über mehrere, historisch gewachsene Orte erstreckt. Besucherinnen und Besucher erleben so Stadtgeschichte nicht in einem isolierten „White Cube“, sondern in Räumen, die selbst Teil der Erzählung sind. Wer im LANDSHUTmuseum beginnt, kann über wenige Schritte das KASiMiRmuseum erreichen oder den Bogen zum KOENIGmuseum spannen, das die Werke des international bekannten Bildhauers Fritz Koenig präsentiert. Die Lage am Fuß des Hofbergs wiederum lädt dazu ein, im Anschluss die steileren Gassen hinaufzusteigen oder den Blick von oben über Altstadt und Isar schweifen zu lassen – eine stimmige Verbindung von Kultur und Stadtspaziergang.

Programm der Städtischen Museen: Von „Landshut im Nationalsozialismus“ bis zum KOSMOS KOENIG

Über die Pumuckl-Schau hinaus prägt 2025/26 vor allem die Ausstellung „Landshut im Nationalsozialismus. Opfer. Täter. Zuschauer.“ das LANDSHUTmuseum. Nach dem umfangreichen Programm, das seit dem 10. März 2024 Vorträge, Führungen, Lesungen, Konzerte und Filmabende umfasste, wurde die Präsentation verlängert: Während die Stationen im 1. Obergeschoss nach dem 27. April 2025 abgebaut wurden, bleiben die Stationen im Erdgeschoss – mit Fokus auf Orte der Innenstadt während der NS-Zeit – bis zum 22. Februar 2026 zugänglich. Der lokale Bezug ist das Leitmotiv: Anhand von Gebäuden, Straßenzügen und konkreten Biografien vermittelt die Ausstellung, wie sich die Diktatur im städtischen Alltag niederschlug. Multimediale Formate mit Audio- und Videostationen, Fotografien, Dokumenten und Objekten laden zum intensiven, reflektierten Besuch ein, der ausdrücklich den Bogen in die Gegenwart spannt.

Das Angebot der Städtischen Museen reicht darüber hinaus: Das KOENIGmuseum zeigt Wechselausstellungen rund um Fritz Koenig und stellt seine Werke in Dialog mit internationalen Positionen; 2025/26 etwa mit der Präsentation „Patricia Piccinini. Willkommener Gast“. Parallel öffnet das KASiMiRmuseum für Kinder- und Jugendliche Mitmachausstellungen und Workshops, die die Stadtgeschichte mit Spiel und Praxis verbinden. Auf dem Ganslberg – Koenigs ehemaligem Anwesen – betreuen die Museen Sonderformate. Diese Vielfalt erklärt, warum ein Tagesausflug oft nicht ausreicht: Wer heute mit Kindern die Pumuckl-Installationen erlebt, kann morgen mit einer Führung durch die NS-Ausstellung nachdenken oder sich am Wochenende in die Skulpturenwelt Koenigs vertiefen. Die städtischen Infoseiten und die Museumswebsites bündeln Termine, Hinweise zu Feiertagsöffnungen und kurzfristige Programmupdates – hilfreich bei der Planung, gerade für Reisende.

Verbund aus LANDSHUTmuseum, KASiMiRmuseum, Heiliggeist und KOENIGmuseum: Was gehört zusammen?

Zum Museumsverbund der Stadt Landshut zählen mehrere Häuser, die gemeinsam ein dichtes Kulturangebot in der Altstadt und am Prantlgarten formen. Das LANDSHUTmuseum ist das Zentrum für Stadtgeschichte und zusammen mit dem KASiMiRmuseum – dem Kindermuseum von Landshut mit eigenem Profil – am Alten Franziskanerplatz beheimatet. In kurzer Gehdistanz befindet sich die ehemalige Spitalkirche Heiliggeist, die als weiterer Standort temporäre Ausstellungen und Formate wie den „Raum der Möglichkeiten“ beherbergt. Einen Schwerpunkt auf Bildhauerei und das Werk Fritz Koenigs setzt das KOENIGmuseum am Prantlgarten; hier laufen internationale Dialogausstellungen, Werkpräsentationen und Führungsprogramme, häufig auch in Kooperation mit Schulen und Kultureinrichtungen.

Für Besucherinnen und Besucher hat der Verbund praktische Vorteile: Informationen zu Öffnungszeiten, Barrierefreiheit, Führungen und Gruppenangeboten sind zentral verfügbar, die Wege zwischen den Häusern sind kurz, und Kombikarten erleichtern die Planung, wenn mehrere Ausstellungen am selben Tag auf dem Programm stehen. Das KASiMiRmuseum verdient besondere Erwähnung, weil es mit kindgerechten Mitmachformaten eine Brücke zur Stadt- und Regionalgeschichte baut – etwa wenn es im Rahmen der Pumuckl-Schau immersive Räume anbietet, in denen Kinder (und Erwachsene) buchstäblich in die Geschichten eintauchen. Wer hingegen die Konzentration und Stille klassischer Ausstellungsräume sucht, findet im LANDSHUTmuseum Themenräume und multimediale Installationen, die ohne Hektik funktionieren. Der Wechsel zwischen den Häusern schafft so unterschiedliche „Erzähltemperaturen“ – vom lauten Staunen bis zur leisen Reflexion.

Missverständnis „Flugzeug Landshut“: Was hat es damit auf sich?

Die Suchanfrage „Landshutmuseum Flugzeug“ taucht immer wieder auf – naheliegend, weil die Stadt Landshut ihren Namen mit der 1977 entführten Lufthansa-Maschine „Landshut“ teilt. Wichtig ist die Klarstellung: Das Flugzeug selbst gehört nicht zum LANDSHUTmuseum und wird in Landshut nicht ausgestellt. Die ehemalige Boeing 737 wird in Friedrichshafen am Bodensee als Kernobjekt eines demokratiegeschichtlichen Lernorts aufbereitet. Bundeseinrichtungen und Fachgremien begleiten die Konzeption, bei der es gerade nicht um eine bloße Rekonstruktion des vermeintlichen „Originalzustands“ geht, sondern um eine historisch fundierte, multiperspektivische Vermittlung – mit Bezügen zum „Deutschen Herbst“, zur Entführung, zur Befreiung der Geiseln und zum späteren Umgang mit dem Objekt. Dass die Maschine heute in Deutschland museal betreut wird, geht auf Beschlüsse und Ankäufe der Bundesregierung zurück; Zeitungs- und Behördenberichte dokumentieren die Entwicklung, von der Überführung aus Brasilien bis zur geplanten öffentlichen Präsentation in Friedrichshafen.

Für das LANDSHUTmuseum bedeutet das: Wer in Landshut nach dem „Flugzeug“ sucht, findet es hier bewusst nicht – und ist damit keineswegs „am falschen Ort“. Vielmehr steht in Landshut die lokale Stadtgeschichte im Mittelpunkt, ergänzt um große Sonderthemen wie Pumuckl oder um Ausstellungen mit starkem Ortsbezug wie „Landshut im Nationalsozialismus“. Wer beide Perspektiven verbinden möchte, kann einen Kulturtrip planen: Stadtgeschichte, Familienausstellung und Skulpturen in Landshut erleben – und zu einem anderen Zeitpunkt den Lernort in Friedrichshafen besuchen. Die klare Trennung der Orte hilft, Erwartung und Wirklichkeit abzugleichen und verhindert Enttäuschungen vor Ort.

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

CF

Cabrio- Fahrer

2. November 2025

Der Pumuckl ist in der Stadt! Echt tolle Pumuckl-Ausstellung zum Mitmachen, ideal für Kinder. Interessant für Groß und Klein. Nettes Personal an der Kasse und in der Ausstellung. Tolle Pumuckl-Schnitzeljagd in der Stadt und im Hofgarten, hat uns Spaß gemacht. Schönste Pumuckl-Figur mit bester Aussicht am Burg-Schanzl.

MM

Markus M.

1. November 2025

Waren zur Pumuckl-Ausstellung dort, ist wirklich toll gemacht! Was uns am meisten gefallen hat, ist das jeweilige Making of von früher und jetzt zu den neuen Serien. Schön wäre aber, wenn bei dem ersten Making of auch Lautsprecher dran wären und nicht nur 2 Kopfhörer. Wenn immer nur 2 Besucher die 10 Min. Vorstellung genießen können und man selbst so lange warten muss, vergeht es einem recht schnell. Wir hatten das Glück, dass nur wenige Besucher da waren und nur 10 Min warten mussten.

SL

Stefanie Lambertz

16. Oktober 2025

Die Pumuckl-Ausstellung ist wirklich sehenswert! Nach einem vielschichtigen, aber keineswegs langweiligen "Theorieteil" kommt man in den interaktiven Bereich, der alle Altersgruppen anspricht. Liebevoll gestaltet und mit schönen Details versehen macht es sehr viel Spaß, in diese Ausstellung zu gehen.

RF

Roland Freinecker

16. Oktober 2025

War sehr schön!! Kommen sicher bald wieder!! Personal auch mega nett!!

MS

Martin Schlögl

21. Oktober 2025

Die Pumuckl-Ausstellung war sehr schön.