Stolz und Vorurteil* (*oder so): Jane Austen als musikalische Bühnenrevolution in Landshut


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Jane Austens Liebesklassiker wird zur funkelnden Jukebox-Show
Wenn im Theaterzelt Landshut fünf Dienstmädchen die feine Gesellschaft des Regency-Englands aufmischen, verwandelt sich Jane Austens berühmter Roman in ein temporeiches, musikalisches Bühnenerlebnis. Stolz und Vorurteil* (*oder so) von Isobel McArthur verbindet pointierte Dialoge, Popsongs, Slapstick und eine überraschend moderne Perspektive auf Liebe, Geld und gesellschaftliche Abhängigkeit.
Fünf Dienstmädchen übernehmen die Bühne
Mrs. Bennet hat fünf Töchter und ein existenzielles Problem: Ohne vorteilhafte Heirat droht der Familie nach dem Tod des Vaters der soziale Absturz. Während Jane, Elizabeth, Mary, Kitty und Lydia um Liebe, Anerkennung und Selbstbestimmung ringen, blickt das Dienstpersonal hinter die Kulissen dieser Welt. Anne, Tillie, Clara, Flo und Effie erzählen die Geschichte nicht nur, sie verkörpern nahezu das gesamte Figurenensemble.
Jane Austen mit Pop, Witz und feministischer Schärfe
Die Inszenierung von Fabiola Kuonen gibt Austens Klassiker ein poppig-feministisches Update. Die Dramaturgie verschiebt den Blick von den Herrschaften auf jene Frauen, die im Original meist nur Tee servieren, Betten beziehen und Lebensmittel besorgen. Aus dieser neuen Perspektive entsteht ein klassenkämpferischer Twist: Ökonomische Abhängigkeit und weibliche Selbstbestimmung stehen ebenso im Zentrum wie die romantische Spannung zwischen Elizabeth Bennet und Mr. Darcy.
Eine Tour de Force der Schauspielkunst
Das rein weibliche Ensemble wechselt mit großer Präzision zwischen Rollen, sozialen Schichten und emotionalen Zuständen. Kostüme von Natascha Dick, das Bühnenbild von Sanja Halb und die musikalische Leitung von Marylene Salamin formen eine lebendige Theateratmosphäre, in der Karaoke-Einlagen und klassische Liebesgeschichte unmittelbar aufeinandertreffen. Die Schauspielkunst lebt vom rasanten Rollenwechsel, vom körperlichen Spiel und vom Rhythmus der Musik.
Ein Klassiker mit zeitgenössischem Nachhall
Jane Austens Roman erschien 1813 und erzählt von Elizabeth Bennet und Fitzwilliam Darcy, deren Annäherung von Vorurteilen, verletzter Eitelkeit und gesellschaftlichen Erwartungen geprägt ist. McArthurs Bearbeitung öffnet diesen Stoff für neue Stimmen. Die Dienstmädchen erhalten Raum, ihre Beobachtungen, Wünsche und eigenen Geschichten sichtbar zu machen. Pressestimmen würdigten die Fassung als humorvoll, feministisch und überraschend werktreu.
Premiere mit Einführung und Premierenfeier
Die Landshuter Premiere beginnt am Freitag, 4. Dezember 2026, um 19:30 Uhr im Theaterzelt. Bereits um 18:45 Uhr lädt das Landestheater Niederbayern zu einer Kurzeinführung ein. Nach der Vorstellung ist eine Premierenfeier mit Publikum angekündigt. Das Theaterzelt ist über flache Rampen zugänglich; Rollstuhlplätze befinden sich im Parkett nach Verfügbarkeit. Kostenlose Parkflächen liegen neben dem Messeturm.
Dieses Musical verspricht ein Bühnenerlebnis voller Tempo, Musik und gesellschaftlicher Zwischentöne. Wer Jane Austen liebt, pointierte Komödien schätzt oder moderne Theateradaptionen entdecken möchte, erlebt hier eine ungewöhnliche Begegnung von Literaturklassiker, Pop-Komödie und feministischer Bühnenkunst. Sichern Sie sich Ihre Karten und erleben Sie Stolz und Vorurteil* (*oder so) live in Landshut.
Offizielle Kanäle von Landestheater Niederbayern:
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