Eugen Onegin im Kinopolis: Große Opernkunst erobert Landshut


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Leidenschaft in Großaufnahme: Tschaikowskis Eugen Onegin live aus der MET
Wenn Oper zur Kinokunst wird: Das Kinopolis Landshut überträgt Tschaikowskis lyrisches Drama Eugen Onegin als Live in HD-Kinoerlebnis aus der Metropolitan Opera. Mit Asmik Grigorian als Tatjana und Igor Golovatenko als Onegin entfaltet sich ein Bühnenerlebnis, das durch filmische Nähe, präzise Akustik und deutsche Untertitel zum intensiven Opernabend wird.
Große Gefühle, klare Linien: Die Inszenierung
Deborah Warner verankert die Handlung im späten 19. Jahrhundert zwischen bäuerlicher Schlichtheit und glanzvollen Ballnächten. Ihre Regie zeichnet Figurenpsychologie mit feinem Strich: Tatjanas Briefszene wächst aus der Stille wie ein innerer Monolog, Lenskis Arie schneidet kristallklar durch den Raum, das Finale brennt als elegische Erkenntnis. Die Dramaturgie achtet auf Atempausen, die das Publikum die seelischen Verwerfungen spüren lassen.
Klang, der berührt: Stimmen und Orchesterfarbe
Asmik Grigorians Timbre verbindet Leuchtkraft und Textdeutlichkeit; ihr Tatjana-Porträt bleibt lange im Ohr. Igor Golovatenko zeichnet einen aristokratisch kühlen Onegin, dessen späte Reue sich in den Phrasen verdichtet. Unter der musikalischen Leitung von Timur Zangiev leuchten Tschaikowskis Streicherfarben in samtiger Wärme, während Holzbläser feine Konturen der Seelenzustände setzen.
Bühnenbild, Kostüm, Licht: Sinnliche Theateratmosphäre
Warner kontrastiert reduziertes Bühnenbild mit detailreichen Kostümen: grobe Stoffe, die nach Feldarbeit riechen, treffen auf schimmernde Ballroben. Die Lichtregie moduliert die Zeitläufe – Morgendämmerung in Pastell für Tatjanas Jugend, kühles Abendlicht über dem Duell, warmes Gold im Finalball. Auf der Kinoleinwand werden diese Tableaux vivants zur intimen Kunstbetrachtung.
Publikumsreaktion im Saal
Die Live in HD-Übertragung erhöht die Unmittelbarkeit: Kamerafahrten holen Mimik und Atmung der Sänger groß ins Bild, die hervorragende Kinoakustik trägt Feinheiten wie Atembögen, Konsonanten und Streicherduktus differenziert in den Raum. Typisch sind gespannte Stille nach dem Brief, zustimmendes Raunen vor dem Duell, und ein langer, konzentrierter Applaus nach dem Finale.
Stimmen der Fans
Die Reaktionen der Theaterliebhaber sind eindeutig: Eugen Onegin begeistert das Publikum.
- Instagram: Ein Besucher schreibt: 'Diese Inszenierung trifft Herz und Verstand – Gänsehaut in jeder Nahaufnahme'
- Facebook: Eine Opernfreundin schwärmt: 'Grigorian als Tatjana – ein Ereignis, das man erlebt haben muss'
- YouTube: Ein Kommentar lautet: 'Musikalisch überwältigend, szenisch präzise – Oper, die unter die Haut geht'
Fazit: Ein Opernklassiker als zeitloses Gefühlspanorama. Wer große Sänger, präzise Regie und filmische Nähe schätzt, erlebt im Kinopolis einen Abend, der Kunst und Kino zu einem intensiven Gesamterlebnis verbindet. Jetzt live erleben und in Tschaikowskis melodische Welt eintauchen.
Offizielle Kanäle von The Metropolitan Opera:
- Instagram: https://www.instagram.com/metopera
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- Website: https://www.metopera.org/










