Andreas Zajic in Landshut: Vortrag zu Frauen in genealogischen Text-Bild-Kombinationen


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Frauenbilder, Genealogie und Macht im Spätmittelalter: Andreas Zajic auf Burg Trausnitz
Am 3. Juli 2026 öffnet der Weiße Saal auf Burg Trausnitz seine Türen für einen öffentlichen Abendvortrag, der Literatur-, Kultur- und Geschichtsdiskurs in seltener Dichte verbindet. Dr. Andreas Zajic spricht im Rahmen der wissenschaftlichen Tagung Netzwerke spätmittelalterlicher Fürstinnen über die Rolle von Frauen in genealogischen Text-/Bildkombinationen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit.
Ein Abend zwischen Quellenkunst und Kulturgeschichte
Der Vortrag führt in ein Forschungsfeld, in dem sich Genealogie, Bildsprache und Herrschaftsrepräsentation berühren. Gerade die Verbindung von Text und Bild eröffnet einen präzisen Blick auf weibliche Figuren in dynastischen Ordnungen: als Trägerinnen von Erinnerung, Legitimation und familiärer wie politischer Selbstdeutung. Für ein literarisch und historisch interessiertes Publikum entsteht daraus ein Abend mit hoher sprachlicher und intellektueller Spannung.
Andreas Zajic: Profil eines renommierten Mittelalterforschers
Andreas Zajic ist österreichischer Mittelalterhistoriker und leitet an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mehrere Langzeitvorhaben zur Erschließung und Edition historischer Quellen. Seine Arbeit an den Deutschen Inschriften Wien sowie an den MGH Diplomata Wien und Regesta Imperii Wien steht für editorische Präzision, quellenkritische Tiefenschärfe und große wissenschaftliche Autorität. 2024 wurde ihm gemeinsam mit weiteren Preisträgern der Werner-Welzig-Preis verliehen.
Warum dieser Vortrag literarisch fasziniert
Wer sich für mittelalterliche Textkulturen, historische Bildsemantik und die Rolle von Frauen in genealogischen Erzählungen interessiert, findet hier mehr als einen Fachvortrag. Es geht um Erzählmacht, visuelle Ordnung und um die Frage, wie Geschichte in Zeichen, Namen und familiären Linien sichtbar gemacht wurde. Die Lesungs-Atmosphäre eines historischen Abendvortrags auf Burg Trausnitz verspricht Nähe zur Quelle und zugleich die Aura eines besonderen literarisch-kulturellen Ortes.
Ort mit historischer Strahlkraft
Burg Trausnitz gehört zu den eindrucksvollsten Veranstaltungsorten in Landshut. Der Weiße Saal liegt im 1. Obergeschoss des Dürnitztrakts, umfasst 240 Quadratmeter und dient heute als Raum für Vorträge, Empfänge und Konzerte. Die erhöhte Lage über der Altstadt schafft eine Atmosphäre, in der wissenschaftliche Reflexion und architektonische Würde unmittelbar zusammenfinden.
Besuchshinweise für die Anreise
Die Anfahrt ist gut beschrieben: In der Nähe der Burg stehen Parkplätze am Hofgartenparkplatz zur Verfügung. Vom Hauptbahnhof Landshut führt der Weg mit dem Bus über die Haltestelle Altstadt und weiter bis Kalcherstraße; von dort geht es zu Fuß hinauf zur Burg. Der Zugang erfolgt damit in einer Umgebung, die historisches Ambiente und praktische Erreichbarkeit verbindet.
Fazit: Ein Abend für Entdecker der historischen Erzählkunst
Dieser Vortrag verspricht keinen lauten Effekt, sondern geistige Intensität. Wer sich für Mittelalterforschung, Genealogie, Frauenrollen in der Geschichte und die Kunst des historischen Lesens begeistert, sollte diesen Termin in Landshut nicht verpassen. Die Burg Trausnitz bietet dafür den passenden Rahmen: konzentriert, stilvoll und mit jener kulturhistorischen Spannung, die lange nachwirkt.
Offizielle Kanäle von Andreas Zajic:
- Instagram: Kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: Kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.oeaw.ac.at/en/oeaw/staff/zajic-andreas
- Verlag: Kein offizielles Profil gefunden
Quellen:
- Stadt Landshut - Veranstaltung Cherchez la femme!
- Österreichische Akademie der Wissenschaften - Andreas Zajic
- ÖAW IMAFO - Die Deutschen Inschriften Wien
- ÖAW IMAFO - Mitarbeiter:innen MGH Diplomata Wien
- Burg Trausnitz - Besucherinformation und Anfahrt
- Tourismusverband Ostbayern - Weißer Saal auf der Burg Trausnitz










