Hidden Championnes in der Burg Trausnitz: Roxana Panetta macht unsichtbare Frauen sichtbar


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Wenn Geschichte ein Gesicht bekommt: Roxana Panetta in der Burg Trausnitz
Die Vernissage Hidden Championnes – Portraits unsichtbarer Frauen seit dem Mittelalter öffnet am 30. April 2026 in der Burg Trausnitz einen kunsthistorisch reizvollen Raum zwischen Erinnerung, Malerei und weiblicher Sichtbarkeit. Roxana Panetta widmet sich Frauen, von denen keine Bildnisse aus ihrer Lebenszeit überliefert sind, und verwandelt historische Abwesenheit in eine eindringliche ästhetische Erfahrung.
Malerei als Akt der Wiederaneignung
Panetta arbeitet in einer Bildsprache, die historische Porträttradition und zeitgenössische Sensibilität miteinander verbindet. Ihre Arbeiten zeigen keine museale Rekonstruktion, sondern eine interpretierende Malerei, die das fehlende Bild nicht verschweigt, sondern bewusst produktiv macht. Öl und Tusche, so die künstlerische Praxis der Reihe, verleihen den Porträts Tiefe, Präsenz und eine stille Würde.
Unsichtbare Frauen, sichtbare Wirkung
Der Titel der Ausstellung verweist auf eine kulturgeschichtliche Leerstelle: Frauen, deren Leistungen in Wissenschaft, Musik, Politik oder Gesellschaft fortwirkten, deren Antlitz jedoch verloren ging. Gerade darin entfaltet das Kunsterlebnis seine besondere Kraft. Die Werkbetrachtung wird zur Spurensuche, die den Blick für Erinnerungskultur, Geschlechtergeschichte und die Macht von Bildern schärft.
Kurzer Vortrag, große Perspektive
Ergänzt wird die Vernissage durch einen Kurzvortrag zu historischen Frauen, die bis heute als Vorbilder und Inspiration gelten. Damit erhält die Ausstellung eine museumspädagogische Dimension, die über das reine Schauen hinausgeht: Sie verbindet Kunstvermittlung, kulturelle Bildung und historische Einordnung zu einem konzentrierten Abend voller Anregungen.
Der Ort: Kapellengang in der Burg Trausnitz
Die Präsentation im Kapellengang der Burg Trausnitz, im Erdgeschoss und zugänglich durch den Innenhof, verstärkt die besondere Ausstellungsatmosphäre. Der historische Rahmen der Residenzburg trifft auf eine Gegenwartskunst, die nach Zugehörigkeit, Sichtbarkeit und Erinnerung fragt. So entsteht ein spannungsreicher Dialog zwischen Architektur, Raumwirkung und Porträtkunst.
Fazit: Diese Vernissage verspricht eine sinnliche und zugleich erkenntnisreiche Begegnung mit Malerei, Geschichte und weiblicher Selbstbehauptung. Wer Kunst mit Tiefgang, kultureller Relevanz und atmosphärischer Dichte sucht, sollte sich diesen Abend in Landshut nicht entgehen lassen.
Offizielle Kanäle von Roxana Panetta:
- Instagram: Kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: Kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: Kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://panettarium.art/










