Featured image for news: Eispiraten jubeln, Füchse verlieren: So lief der DEL2-Abend im Osten
3 Min. Lesezeit

Eispiraten jubeln, Füchse verlieren: So lief der DEL2-Abend im Osten

Eispiraten jubeln, Füchse verlieren: So lief der DEL2-Abend im Osten

Crimmitschau nutzt den Heimabend im Abstiegskampf und setzt sich mit 2:0 gegen Landshut durch. In Weißwasser bleiben die Lausitzer Füchse trotz Chancen und Überzahl ohne Tor und verlieren 0:3 gegen Ravensburg.

Der DEL2-Abend verläuft für die beiden ostdeutschen Klubs gegensätzlich: Während die Eispiraten Crimmitschau vor eigenem Publikum drei wichtige Punkte einfahren, geraten die Lausitzer Füchse früh ins Hintertreffen – und finden offensiv über 60 Minuten keine Antwort auf die Effizienz der Ravensburg Towerstars.

Lausitzer Füchse geraten früh in Rückstand – und finden keinen Weg zum Tor

Die Lausitzer Füchse verlieren ihr Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars mit 0:3 (0:1, 0:1, 0:1). Vor 2.648 Zuschauern fällt die Partie früh in eine Richtung: Erik Jinesjö Karlsson trifft bereits in der 4. Minute zur Ravensburger Führung.

Weißwasser arbeitet sich danach in die Begegnung, kommt zu Chancen und auch zu Überzahlsituationen. Der Aufwand ist da, im Abschluss fehlt jedoch die letzte Konsequenz – und damit genau der Unterschied, der Spiele auf diesem Niveau kippen kann. Ravensburg bleibt dagegen klar in den Abläufen und erhöht im zweiten Drittel: Mark Rassell vollendet in der 34. Minute nach Zusammenspiel mit Philipp Mass zum 0:2.

Dass die Füchse im Spiel bleiben, ist in dieser Phase auch ein Verdienst von Keeper Anthony Morrone, der mit mehreren Paraden einen höheren Rückstand verhindert. Die Entscheidung fällt dann direkt zu Beginn des Schlussdrittels: Robbie Czarnik trifft im Powerplay in der 41. Minute zum 0:3. Damit kassieren die Füchse in jedem Drittel ein Gegentor – und gehen trotz eigener Möglichkeiten torlos vom Eis.

Crimmitschau nutzt seine Chancen konsequent – Reich hält die Null

Die Eispiraten Crimmitschau gewinnen ihr Heimspiel gegen den EV Landshut mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) und verschaffen sich damit Luft im Abstiegskampf. 2.587 Zuschauer sehen im Sahnpark eine enge, intensive Partie, in der Crimmitschau im richtigen Moment zupackt.

Adam McCormick bringt die Hausherren in der 15. Minute in Führung. Im zweiten Drittel legt er nach: In der 37. Minute erhöht er mit einem wuchtigen Schuss auf 2:0 – ein Doppelschlag, der das Spiel prägt, weil er Landshut zwingt, noch mehr Risiko zu nehmen.

Die Gäste kommen zwar zu guten Gelegenheiten, scheitern aber immer wieder an Kevin Reich. Im Schlussabschnitt rückt bei den Westsachsen dann vor allem die Absicherung in den Fokus: Crimmitschau verteidigt den Vorsprung konzentriert und bringt das 2:0 ohne Gegentreffer über die Zeit.

Ein Abend, der an der Effizienz entschieden wird

Beide Heimspiele zeigen, wie stark Effizienz und Detailarbeit den Ausgang bestimmen. Weißwasser erspielt sich Möglichkeiten, bleibt aber ohne Tor – und wird für Fehler beziehungsweise fehlende Durchschlagskraft in jedem Drittel bestraft. Crimmitschau gewinnt ein enges Spiel, weil die wenigen klaren Momente genutzt werden und die Defensive samt Torhüter den eigenen Vorsprung absichert.

Unterm Strich bleibt ein Abend mit klar getrennten Gefühlen: Ernüchterung bei den Lausitzer Füchsen, Jubel bei den Eispiraten – für Crimmitschau mit zusätzlichem Gewicht im Abstiegskampf.

Veröffentlicht:

Häufig gestellte Fragen