
Landshut
Kirchgasse 232, 84028 Landshut, Deutschland
Stiftsbasilika St. Martin | Fotos & Geschichte
Die Stiftsbasilika St. Martin prägt Landshut wie kaum ein anderes Bauwerk. Als Hauptkirche und Wahrzeichen der Stadt steht die spätgotische Hallenkirche mit ihrem rund 130 Meter hohen Backsteinturm in der Altstadt und verbindet Sakralbau, Stadtgeschichte und beeindruckende Raumwirkung auf engem Raum. Wer nach Fotos, Hintergründen, Öffnungszeiten oder praktischen Besuchstipps sucht, findet hier die wichtigsten Informationen gebündelt: von der Entstehung zwischen 1389 und 1500 über die Auszeichnung als Basilica minor bis hin zu kunsthistorischen Highlights wie Chorbogenkreuz, Chorgestühl, Hochaltar und Schatzkammer. Die Basilika ist nicht nur Denkmal, sondern gelebter Ort mit täglichen Gottesdiensten, Musik und besonderen Anlässen. Auch für Besucher lohnt sich der Blick auf die Altstadtlage, denn die Kirche liegt mitten im historischen Zentrum und ist damit ein idealer Ausgangspunkt für einen Stadtspaziergang. ([erleben.landshut.de](https://erleben.landshut.de/adressen/stiftsbasilika-st-martin/))
Fotos, 360-Grad-Ansichten und erste Eindrücke
Wer die Stiftsbasilika St. Martin zuerst visuell kennenlernen möchte, findet auf der offiziellen Bildergalerie eine bemerkenswert breite Auswahl. Dort sind Außenansichten, Innenansichten, Impressionen aus den Gottesdiensten, Kirchenmusik, Engagement und Kinderangebote dokumentiert. Zusätzlich gibt es 360-Grad-Ansichten, die einen guten Eindruck von der Weite des Kirchenschiffs und der besonderen Atmosphäre im Inneren vermitteln. Für die Suchintention rund um Fotos ist das ideal, weil sich das Bauwerk nicht nur als Fachwerk der Gotik, sondern auch als lebendige Kirche zeigt. Wer die Basilika digital erkundet, erkennt schnell, dass hier Architektur, Liturgie und Stadtraum eng zusammengehören. Die Bilder machen deutlich, warum St. Martin nicht nur für Gläubige, sondern auch für Reisende, Kulturinteressierte und Fotografen eine feste Adresse in Landshut ist. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/bildergalerie))
Auch der erste reale Eindruck vor Ort ist stark geprägt von Kontrasten. Das rote Ziegelmauerwerk, die steilen Linien der gotischen Formensprache und der monumentale Turm geben der Basilika eine fast vertikale Wirkung, die sich schon von weitem abzeichnet. Die Stadt beschreibt St. Martin als Hauptkirche und Wahrzeichen, während die Tourist-Information sie als Meisterwerk der Spätgotik und als einen der bedeutendsten Sakralbauten Süddeutschlands hervorhebt. Gerade dieser Mix aus sakraler Würde und urbaner Präsenz macht den Reiz der Fotomotive aus. Wer Landshut besucht, bekommt mit St. Martin kein isoliertes Denkmal, sondern ein Bauwerk, das die Silhouette der Stadt prägt. Besonders wertvoll sind die Ansichten rund um Turm, Hauptportal, Altarraum und Innenraum, weil sie die Dimensionen der Kirche deutlich machen. Dass der Turm selbst nicht öffentlich bestiegen werden kann, verstärkt den Charakter als historisches Wahrzeichen zusätzlich, denn die öffentliche Perspektive bleibt auf Bodenhöhe und im virtuellen Rundgang. ([erleben.landshut.de](https://erleben.landshut.de/adressen/stiftsbasilika-st-martin/))
Geschichte und Baukunst der Martinskirche
Die Geschichte von St. Martin reicht tief in die mittelalterliche Stadtentwicklung zurück. Über den Resten eines romanischen Vorgängerbaus aus der Zeit der Stadtgründung Landshuts im Jahr 1204 entstand nach dem verheerenden Stadtbrand von 1342 die heutige Kirche. Die Pfarrei beschreibt einen Bauprozess über etwa 120 Jahre, der in mehreren Abschnitten verlief und mit dem Chorraum begann; die erste sichere Datierung liegt bei 1392, der Turm wurde 1500 vollendet. Die Basilika ist damit ein Schlüsselwerk spätgotischer Baukunst. Unter den Baumeistern ragt Hans von Burghausen hervor, der als führende Gestalt dieses Projekts gilt. Seine Handschrift ist nicht nur in der großartigen Raumwirkung spürbar, sondern auch im Selbstverständnis der Kirche als herausragendes Denkmal des Mittelalters. Für Besucher bedeutet das: St. Martin ist nicht einfach eine Stadtkirche, sondern ein Bauwerk, das den Aufstieg Landshuts in seiner Glanzzeit sichtbar macht. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/geschichte))
Zur Baugeschichte gehört auch die spätere religiöse und organisatorische Aufwertung. Seit 1595 ist St. Martin nicht nur Pfarrkirche, sondern auch Sitz eines Kanonikerstifts, und seit der Überführung der Reliquien des heiligen Kastulus im Jahr 1604 besitzt die Kirche eine zusätzliche geistliche Bedeutung. Nach der Säkularisation wurde das Stiftskapitel 1937 neu errichtet, und 2001 erhielt die Kirche den Rang einer Basilica minor, also einen päpstlichen Ehrentitel, der die besondere Sorgfalt in der Feier der Gottesdienste unterstreicht. Auch der Innenraum veränderte sich über die Jahrhunderte: Um 1700 kam es zur Barockisierung, im 19. Jahrhundert zur Wiederherstellung des gotischen Eindrucks. Spätere Großsanierungen in den Jahren 1978 bis 1991 sowie Dach- und Portalarbeiten zwischen 1997 und 2014 zeigen, dass dieses Jahrhundertbauwerk kontinuierlich gepflegt wird. Die Kirche ist damit nicht nur ein Denkmal von gestern, sondern ein lebendiger, restaurierter und weiterhin betreuter Mittelpunkt des kirchlichen Lebens in Landshut. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/geschichte))
Turm, Schatzkammer und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Der Turm ist das ikonische Element der Stiftsbasilika St. Martin. Die offizielle Tourismusseite nennt eine Höhe von 130,1 Metern und bezeichnet ihn als höchsten Backsteinturm der Welt sowie als höchsten Kirchturm Bayerns. Die Pfarrei gibt für die Spitze des Martinsturms 130,08 Meter an und verweist auf die historische Entwicklung der Messungen. Ebenso eindrucksvoll ist die innere Konstruktion: Auf der Turmseite ist von 1,86 Millionen Ziegelsteinen, zwei Treträdern, zwölf Glocken und einer Balustrade in 97 Metern Höhe die Rede. All das macht deutlich, welche technische und handwerkliche Leistung hinter dem Bau steckt. Besucher dürfen den Turm nicht besteigen, weil der Zugang heutigen Sicherheitsstandards nicht genügt. Gerade deshalb wirkt der virtuelle Rundgang so hilfreich, denn er erschließt Details, die man vor Ort nur aus der Distanz wahrnimmt. Der Turm ist zudem Kulisse der Landshuter Hochzeit und gehört fest zur Stadtsilhouette. ([erleben.landshut.de](https://erleben.landshut.de/adressen/stiftsbasilika-st-martin/))
Auch abseits des Turms gibt es in St. Martin außergewöhnlich viel zu sehen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen das Chorbogenkreuz, eines der größten spätgotischen Kruzifixe Europas, das mittelalterliche Chorgestühl mit 132 einzeln geschnitzten Darstellungen und der gotische Hochaltar mit seinen Reliefs. Besonders bemerkenswert ist außerdem die Schatzkammer im ehemaligen Stiftskastengebäude am Martinsfriedhof. Dort finden sich ein in den 1980er Jahren geborgenes Freskofragment aus der romanischen Vorgängerkirche, kostbare liturgische Geräte aus Augsburger Goldschmiedewerkstätten, historische Gewänder und als Prunkstück die aus der Jesuitenkirche stammende Traubenmonstranz. Die Schatzkammer wurde 2022 neu gestaltet und wiedereröffnet. Zusammen ergeben diese Orte einen Besuch, der nicht nur architektonisch, sondern auch kunst- und frömmigkeitsgeschichtlich tief wirkt. Wer sich für die Entwicklung eines Kirchenraums über Jahrhunderte interessiert, bekommt hier einen außergewöhnlich dichten Einblick. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/sehenswuerdigkeiten))
Öffnungszeiten, Gottesdienste und Besichtigungen
Für die Planung eines Besuchs sind die Öffnungszeiten besonders wichtig. Laut Stadt Landshut ist die Stiftsbasilika von April bis September täglich von 7.30 bis 18.30 Uhr und von Oktober bis März täglich von 7.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Zusätzlich gilt montags und freitags von 10.30 bis 15.00 Uhr eine Schließzeit. Wer die Kirche in Ruhe erleben möchte, sollte diese Zeiten also berücksichtigen. Die Stadt weist außerdem darauf hin, dass Gruppen nach Vereinbarung willkommen sind. Das ist praktisch für Reisegruppen, Schulklassen oder kulturinteressierte Besucher, die nicht nur einen kurzen Blick in den Innenraum werfen, sondern die Basilika gezielt in ihren Stadtbesuch integrieren möchten. Die Lage in der Altstadt macht den Besuch gut mit einem Rundgang durch die historische Innenstadt kombinierbar. Gerade am Vormittag und am späten Nachmittag entfaltet das Licht im Kirchenschiff einen besonderen Charakter, weil die gotische Architektur und die roten Ziegeloberflächen dann besonders lebendig wirken. ([landshut.de](https://landshut.de/node/1964))
Auch das geistliche Leben ist klar strukturiert und bietet Besuchern eine verlässliche Orientierung. Die Pfarrei nennt werktags von Montag bis Samstag die Messe um 10.00 Uhr, am Donnerstag das Chorgebet und Kapitelamt um 8.00 Uhr, am Sonntag den Pfarrgottesdienst um 11.00 Uhr und die Abendmesse um 18.30 Uhr; zusätzlich findet am Freitag im Heiliggeistspital eine Messe um 16.15 Uhr statt. Wer sich für besondere Besichtigungen interessiert, findet weitere Möglichkeiten: Die Vorgängerkirche, also die Unterkirche, kann bei Sonderführungen besucht werden, und die Schatzkammer ist jeweils am ersten Sonntag von Mai bis November nach dem 11-Uhr-Gottesdienst bis 13.00 Uhr geöffnet, außerdem am Patrozinium im November. Sonderöffnungen werden im Gottesdienstanzeiger bekannt gegeben, und Gruppen können Sonderführungen über das Stadtkirchenbüro anfragen. Ergänzend dazu prägt Musik das Kirchenleben: Die Orgelmatinée Viertel vor Zwölf bietet von Mai bis Dezember jeweils am ersten Samstag 15 Minuten Orgelmusik von 11.45 bis 12.00 Uhr, und es gibt regelmäßig Gottesdienste mit besonderer Musik sowie Chorkonzerte. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/geschichte))
Anfahrt, Parken und Lage in der Altstadt
Die Stiftsbasilika liegt mitten im historischen Zentrum von Landshut. Auf der Tourismusseite ist die Adresse als Altstadt 315 angegeben, während die städtische Informationsseite den Standort Kirchgasse / Altstadt nennt. Für Besucher ist vor allem wichtig, dass die Kirche hervorragend in einen Bummel durch die Altstadt eingebunden werden kann. Wer durch Landshut spaziert, hat St. Martin fast automatisch als Fixpunkt im Blick, denn das Wahrzeichen steht nicht am Rand, sondern im Herzen der Stadt. Genau dadurch entsteht der typische Landshuter Eindruck: verwinkelte Gassen, historische Fassaden und darüber die gewaltige Silhouette der Martinskirche. Diese zentrale Lage ist einer der größten Vorzüge für alle, die Fotos machen, Besichtigungen planen oder einfach nur eine kurze kulturelle Pause im Stadtrundgang suchen. Auch der kostenlose Radlplan der Stadt kann hilfreich sein, wenn man die Innenstadt mit dem Fahrrad erkundet, denn die Tourist-Info an der Altstadt 315 stellt ihn ebenfalls bereit. ([erleben.landshut.de](https://erleben.landshut.de/adressen/stiftsbasilika-st-martin/))
Beim Parken gilt allerdings: Die historische Innenstadt bietet nur begrenzte Kapazitäten. Die Stadt Landshut empfiehlt deshalb ausdrücklich den Großparkplatz auf der Grieserwiese, von dem aus man in etwa fünf Minuten zu Fuß in die Altstadt gelangt, sowie das Parkhaus an der Wittstraße mit nur rund zwei Minuten Fußweg. Zusätzlich gibt es in der Umgebung Fahrradstellplätze; die Stadt dokumentiert sogar eine Fahrradabstellanlage an der Basilika St. Martin. Wer mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist, profitiert damit von einer sehr guten Erreichbarkeit des Wahrzeichens, ohne direkt in den dichten Altstadtverkehr zu geraten. Für viele Besucher ist das auch der angenehmste Weg, weil man die Annäherung an die Kirche bewusst erlebt: erst die engen Gassen, dann die Platzsituation, schließlich der freie Blick auf den Turm. Gerade diese Abfolge macht den Besuch in Landshut so eindrucksvoll. Wer möglichst stressfrei anreisen will, sollte deshalb Parken und Fußweg vorher einplanen. ([erleben.landshut.de](https://erleben.landshut.de/parkmoeglichkeiten-2/?utm_source=openai))
Taufe, Hochzeit, Musik und besondere Anlässe
Die Stiftsbasilika St. Martin ist nicht nur ein Denkmal, sondern auch ein Ort für persönliche und feierliche Anlässe. Die Pfarrei erklärt, dass die Basilika Katholiken aus dem Bereich der Stadtkirche Landshut und in Ausnahmefällen auch auswärtigen Katholiken für Taufen, Hochzeiten und besondere Anlässe offensteht. Wenn eine Stadtöffentlichkeit aus einem geistlich zu begehenden besonderen Anlass zusammenkommt, ist St. Martin ebenfalls ein passender Ort. Termine werden über das Büro der Stadtkirche vereinbart. Damit bleibt die Kirche Teil des aktiven Lebens der Stadt und nicht bloß Kulisse für Besichtigungen. Wer einen Ort mit historischer Tiefe, repräsentativer Wirkung und liturgischer Würde sucht, findet hier einen Rahmen, der weit über eine gewöhnliche Veranstaltungsstätte hinausgeht. Gerade Hochzeiten, Taufen und besondere Segensfeiern profitieren von der besonderen Akustik und von der ruhigen, weiten Raumwirkung der Basilika. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/gottesdienst-feiern/taufen-hochzeiten-bes-anlaesse))
Auch die Musik spielt in St. Martin eine große Rolle. Die Pfarrei unterhält eine bedeutende Kirchenmusik mit Stiftsorganistin, Assistenz, Chören und regelmäßigen Formaten. Auf der Seite zur Hauptorgel wird beschrieben, dass das heutige Gehäuse seit 1625 vorhanden ist, die moderne Simon-Orgel 1984 entstand und 2013 gründlich gereinigt und überholt wurde; sie besitzt vier Manuale und 77 Register. Für kleinere Gottesdienste und das Chorgebet des Stiftskapitels dient eine Truhenorgel im Chorraum. Die Reihe Viertel vor Zwölf ergänzt das musikalische Angebot mit 15 Minuten Orgelmusik an jedem ersten Samstag im Monat von Mai bis Dezember. Dazu kommen Gottesdienste mit besonderer Musik und Chorkonzerte, die zeigen, dass St. Martin nicht nur visuell, sondern auch klanglich ein außergewöhnlicher Ort ist. Wer also nach einer Verbindung aus Architektur, Glaube und Musik sucht, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtbild. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/musik-erleben/orgeln))
Quellen:
- Pfarrei St. Martin Landshut - Geschichte
- Pfarrei St. Martin Landshut - Turm
- Pfarrei St. Martin Landshut - Bildergalerie
- Pfarrei St. Martin Landshut - Schatzkammer
- Stiftsbasilika St. Martin - Stadt Landshut
- Stiftsbasilika St. Martin - Landshut erleben
- Parkmöglichkeiten - Landshut erleben
- Taufen, Hochzeiten und besondere Anlässe - Pfarrei St. Martin Landshut
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Stiftsbasilika St. Martin | Fotos & Geschichte
Die Stiftsbasilika St. Martin prägt Landshut wie kaum ein anderes Bauwerk. Als Hauptkirche und Wahrzeichen der Stadt steht die spätgotische Hallenkirche mit ihrem rund 130 Meter hohen Backsteinturm in der Altstadt und verbindet Sakralbau, Stadtgeschichte und beeindruckende Raumwirkung auf engem Raum. Wer nach Fotos, Hintergründen, Öffnungszeiten oder praktischen Besuchstipps sucht, findet hier die wichtigsten Informationen gebündelt: von der Entstehung zwischen 1389 und 1500 über die Auszeichnung als Basilica minor bis hin zu kunsthistorischen Highlights wie Chorbogenkreuz, Chorgestühl, Hochaltar und Schatzkammer. Die Basilika ist nicht nur Denkmal, sondern gelebter Ort mit täglichen Gottesdiensten, Musik und besonderen Anlässen. Auch für Besucher lohnt sich der Blick auf die Altstadtlage, denn die Kirche liegt mitten im historischen Zentrum und ist damit ein idealer Ausgangspunkt für einen Stadtspaziergang. ([erleben.landshut.de](https://erleben.landshut.de/adressen/stiftsbasilika-st-martin/))
Fotos, 360-Grad-Ansichten und erste Eindrücke
Wer die Stiftsbasilika St. Martin zuerst visuell kennenlernen möchte, findet auf der offiziellen Bildergalerie eine bemerkenswert breite Auswahl. Dort sind Außenansichten, Innenansichten, Impressionen aus den Gottesdiensten, Kirchenmusik, Engagement und Kinderangebote dokumentiert. Zusätzlich gibt es 360-Grad-Ansichten, die einen guten Eindruck von der Weite des Kirchenschiffs und der besonderen Atmosphäre im Inneren vermitteln. Für die Suchintention rund um Fotos ist das ideal, weil sich das Bauwerk nicht nur als Fachwerk der Gotik, sondern auch als lebendige Kirche zeigt. Wer die Basilika digital erkundet, erkennt schnell, dass hier Architektur, Liturgie und Stadtraum eng zusammengehören. Die Bilder machen deutlich, warum St. Martin nicht nur für Gläubige, sondern auch für Reisende, Kulturinteressierte und Fotografen eine feste Adresse in Landshut ist. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/bildergalerie))
Auch der erste reale Eindruck vor Ort ist stark geprägt von Kontrasten. Das rote Ziegelmauerwerk, die steilen Linien der gotischen Formensprache und der monumentale Turm geben der Basilika eine fast vertikale Wirkung, die sich schon von weitem abzeichnet. Die Stadt beschreibt St. Martin als Hauptkirche und Wahrzeichen, während die Tourist-Information sie als Meisterwerk der Spätgotik und als einen der bedeutendsten Sakralbauten Süddeutschlands hervorhebt. Gerade dieser Mix aus sakraler Würde und urbaner Präsenz macht den Reiz der Fotomotive aus. Wer Landshut besucht, bekommt mit St. Martin kein isoliertes Denkmal, sondern ein Bauwerk, das die Silhouette der Stadt prägt. Besonders wertvoll sind die Ansichten rund um Turm, Hauptportal, Altarraum und Innenraum, weil sie die Dimensionen der Kirche deutlich machen. Dass der Turm selbst nicht öffentlich bestiegen werden kann, verstärkt den Charakter als historisches Wahrzeichen zusätzlich, denn die öffentliche Perspektive bleibt auf Bodenhöhe und im virtuellen Rundgang. ([erleben.landshut.de](https://erleben.landshut.de/adressen/stiftsbasilika-st-martin/))
Geschichte und Baukunst der Martinskirche
Die Geschichte von St. Martin reicht tief in die mittelalterliche Stadtentwicklung zurück. Über den Resten eines romanischen Vorgängerbaus aus der Zeit der Stadtgründung Landshuts im Jahr 1204 entstand nach dem verheerenden Stadtbrand von 1342 die heutige Kirche. Die Pfarrei beschreibt einen Bauprozess über etwa 120 Jahre, der in mehreren Abschnitten verlief und mit dem Chorraum begann; die erste sichere Datierung liegt bei 1392, der Turm wurde 1500 vollendet. Die Basilika ist damit ein Schlüsselwerk spätgotischer Baukunst. Unter den Baumeistern ragt Hans von Burghausen hervor, der als führende Gestalt dieses Projekts gilt. Seine Handschrift ist nicht nur in der großartigen Raumwirkung spürbar, sondern auch im Selbstverständnis der Kirche als herausragendes Denkmal des Mittelalters. Für Besucher bedeutet das: St. Martin ist nicht einfach eine Stadtkirche, sondern ein Bauwerk, das den Aufstieg Landshuts in seiner Glanzzeit sichtbar macht. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/geschichte))
Zur Baugeschichte gehört auch die spätere religiöse und organisatorische Aufwertung. Seit 1595 ist St. Martin nicht nur Pfarrkirche, sondern auch Sitz eines Kanonikerstifts, und seit der Überführung der Reliquien des heiligen Kastulus im Jahr 1604 besitzt die Kirche eine zusätzliche geistliche Bedeutung. Nach der Säkularisation wurde das Stiftskapitel 1937 neu errichtet, und 2001 erhielt die Kirche den Rang einer Basilica minor, also einen päpstlichen Ehrentitel, der die besondere Sorgfalt in der Feier der Gottesdienste unterstreicht. Auch der Innenraum veränderte sich über die Jahrhunderte: Um 1700 kam es zur Barockisierung, im 19. Jahrhundert zur Wiederherstellung des gotischen Eindrucks. Spätere Großsanierungen in den Jahren 1978 bis 1991 sowie Dach- und Portalarbeiten zwischen 1997 und 2014 zeigen, dass dieses Jahrhundertbauwerk kontinuierlich gepflegt wird. Die Kirche ist damit nicht nur ein Denkmal von gestern, sondern ein lebendiger, restaurierter und weiterhin betreuter Mittelpunkt des kirchlichen Lebens in Landshut. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/geschichte))
Turm, Schatzkammer und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Der Turm ist das ikonische Element der Stiftsbasilika St. Martin. Die offizielle Tourismusseite nennt eine Höhe von 130,1 Metern und bezeichnet ihn als höchsten Backsteinturm der Welt sowie als höchsten Kirchturm Bayerns. Die Pfarrei gibt für die Spitze des Martinsturms 130,08 Meter an und verweist auf die historische Entwicklung der Messungen. Ebenso eindrucksvoll ist die innere Konstruktion: Auf der Turmseite ist von 1,86 Millionen Ziegelsteinen, zwei Treträdern, zwölf Glocken und einer Balustrade in 97 Metern Höhe die Rede. All das macht deutlich, welche technische und handwerkliche Leistung hinter dem Bau steckt. Besucher dürfen den Turm nicht besteigen, weil der Zugang heutigen Sicherheitsstandards nicht genügt. Gerade deshalb wirkt der virtuelle Rundgang so hilfreich, denn er erschließt Details, die man vor Ort nur aus der Distanz wahrnimmt. Der Turm ist zudem Kulisse der Landshuter Hochzeit und gehört fest zur Stadtsilhouette. ([erleben.landshut.de](https://erleben.landshut.de/adressen/stiftsbasilika-st-martin/))
Auch abseits des Turms gibt es in St. Martin außergewöhnlich viel zu sehen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen das Chorbogenkreuz, eines der größten spätgotischen Kruzifixe Europas, das mittelalterliche Chorgestühl mit 132 einzeln geschnitzten Darstellungen und der gotische Hochaltar mit seinen Reliefs. Besonders bemerkenswert ist außerdem die Schatzkammer im ehemaligen Stiftskastengebäude am Martinsfriedhof. Dort finden sich ein in den 1980er Jahren geborgenes Freskofragment aus der romanischen Vorgängerkirche, kostbare liturgische Geräte aus Augsburger Goldschmiedewerkstätten, historische Gewänder und als Prunkstück die aus der Jesuitenkirche stammende Traubenmonstranz. Die Schatzkammer wurde 2022 neu gestaltet und wiedereröffnet. Zusammen ergeben diese Orte einen Besuch, der nicht nur architektonisch, sondern auch kunst- und frömmigkeitsgeschichtlich tief wirkt. Wer sich für die Entwicklung eines Kirchenraums über Jahrhunderte interessiert, bekommt hier einen außergewöhnlich dichten Einblick. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/sehenswuerdigkeiten))
Öffnungszeiten, Gottesdienste und Besichtigungen
Für die Planung eines Besuchs sind die Öffnungszeiten besonders wichtig. Laut Stadt Landshut ist die Stiftsbasilika von April bis September täglich von 7.30 bis 18.30 Uhr und von Oktober bis März täglich von 7.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Zusätzlich gilt montags und freitags von 10.30 bis 15.00 Uhr eine Schließzeit. Wer die Kirche in Ruhe erleben möchte, sollte diese Zeiten also berücksichtigen. Die Stadt weist außerdem darauf hin, dass Gruppen nach Vereinbarung willkommen sind. Das ist praktisch für Reisegruppen, Schulklassen oder kulturinteressierte Besucher, die nicht nur einen kurzen Blick in den Innenraum werfen, sondern die Basilika gezielt in ihren Stadtbesuch integrieren möchten. Die Lage in der Altstadt macht den Besuch gut mit einem Rundgang durch die historische Innenstadt kombinierbar. Gerade am Vormittag und am späten Nachmittag entfaltet das Licht im Kirchenschiff einen besonderen Charakter, weil die gotische Architektur und die roten Ziegeloberflächen dann besonders lebendig wirken. ([landshut.de](https://landshut.de/node/1964))
Auch das geistliche Leben ist klar strukturiert und bietet Besuchern eine verlässliche Orientierung. Die Pfarrei nennt werktags von Montag bis Samstag die Messe um 10.00 Uhr, am Donnerstag das Chorgebet und Kapitelamt um 8.00 Uhr, am Sonntag den Pfarrgottesdienst um 11.00 Uhr und die Abendmesse um 18.30 Uhr; zusätzlich findet am Freitag im Heiliggeistspital eine Messe um 16.15 Uhr statt. Wer sich für besondere Besichtigungen interessiert, findet weitere Möglichkeiten: Die Vorgängerkirche, also die Unterkirche, kann bei Sonderführungen besucht werden, und die Schatzkammer ist jeweils am ersten Sonntag von Mai bis November nach dem 11-Uhr-Gottesdienst bis 13.00 Uhr geöffnet, außerdem am Patrozinium im November. Sonderöffnungen werden im Gottesdienstanzeiger bekannt gegeben, und Gruppen können Sonderführungen über das Stadtkirchenbüro anfragen. Ergänzend dazu prägt Musik das Kirchenleben: Die Orgelmatinée Viertel vor Zwölf bietet von Mai bis Dezember jeweils am ersten Samstag 15 Minuten Orgelmusik von 11.45 bis 12.00 Uhr, und es gibt regelmäßig Gottesdienste mit besonderer Musik sowie Chorkonzerte. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/geschichte))
Anfahrt, Parken und Lage in der Altstadt
Die Stiftsbasilika liegt mitten im historischen Zentrum von Landshut. Auf der Tourismusseite ist die Adresse als Altstadt 315 angegeben, während die städtische Informationsseite den Standort Kirchgasse / Altstadt nennt. Für Besucher ist vor allem wichtig, dass die Kirche hervorragend in einen Bummel durch die Altstadt eingebunden werden kann. Wer durch Landshut spaziert, hat St. Martin fast automatisch als Fixpunkt im Blick, denn das Wahrzeichen steht nicht am Rand, sondern im Herzen der Stadt. Genau dadurch entsteht der typische Landshuter Eindruck: verwinkelte Gassen, historische Fassaden und darüber die gewaltige Silhouette der Martinskirche. Diese zentrale Lage ist einer der größten Vorzüge für alle, die Fotos machen, Besichtigungen planen oder einfach nur eine kurze kulturelle Pause im Stadtrundgang suchen. Auch der kostenlose Radlplan der Stadt kann hilfreich sein, wenn man die Innenstadt mit dem Fahrrad erkundet, denn die Tourist-Info an der Altstadt 315 stellt ihn ebenfalls bereit. ([erleben.landshut.de](https://erleben.landshut.de/adressen/stiftsbasilika-st-martin/))
Beim Parken gilt allerdings: Die historische Innenstadt bietet nur begrenzte Kapazitäten. Die Stadt Landshut empfiehlt deshalb ausdrücklich den Großparkplatz auf der Grieserwiese, von dem aus man in etwa fünf Minuten zu Fuß in die Altstadt gelangt, sowie das Parkhaus an der Wittstraße mit nur rund zwei Minuten Fußweg. Zusätzlich gibt es in der Umgebung Fahrradstellplätze; die Stadt dokumentiert sogar eine Fahrradabstellanlage an der Basilika St. Martin. Wer mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist, profitiert damit von einer sehr guten Erreichbarkeit des Wahrzeichens, ohne direkt in den dichten Altstadtverkehr zu geraten. Für viele Besucher ist das auch der angenehmste Weg, weil man die Annäherung an die Kirche bewusst erlebt: erst die engen Gassen, dann die Platzsituation, schließlich der freie Blick auf den Turm. Gerade diese Abfolge macht den Besuch in Landshut so eindrucksvoll. Wer möglichst stressfrei anreisen will, sollte deshalb Parken und Fußweg vorher einplanen. ([erleben.landshut.de](https://erleben.landshut.de/parkmoeglichkeiten-2/?utm_source=openai))
Taufe, Hochzeit, Musik und besondere Anlässe
Die Stiftsbasilika St. Martin ist nicht nur ein Denkmal, sondern auch ein Ort für persönliche und feierliche Anlässe. Die Pfarrei erklärt, dass die Basilika Katholiken aus dem Bereich der Stadtkirche Landshut und in Ausnahmefällen auch auswärtigen Katholiken für Taufen, Hochzeiten und besondere Anlässe offensteht. Wenn eine Stadtöffentlichkeit aus einem geistlich zu begehenden besonderen Anlass zusammenkommt, ist St. Martin ebenfalls ein passender Ort. Termine werden über das Büro der Stadtkirche vereinbart. Damit bleibt die Kirche Teil des aktiven Lebens der Stadt und nicht bloß Kulisse für Besichtigungen. Wer einen Ort mit historischer Tiefe, repräsentativer Wirkung und liturgischer Würde sucht, findet hier einen Rahmen, der weit über eine gewöhnliche Veranstaltungsstätte hinausgeht. Gerade Hochzeiten, Taufen und besondere Segensfeiern profitieren von der besonderen Akustik und von der ruhigen, weiten Raumwirkung der Basilika. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/gottesdienst-feiern/taufen-hochzeiten-bes-anlaesse))
Auch die Musik spielt in St. Martin eine große Rolle. Die Pfarrei unterhält eine bedeutende Kirchenmusik mit Stiftsorganistin, Assistenz, Chören und regelmäßigen Formaten. Auf der Seite zur Hauptorgel wird beschrieben, dass das heutige Gehäuse seit 1625 vorhanden ist, die moderne Simon-Orgel 1984 entstand und 2013 gründlich gereinigt und überholt wurde; sie besitzt vier Manuale und 77 Register. Für kleinere Gottesdienste und das Chorgebet des Stiftskapitels dient eine Truhenorgel im Chorraum. Die Reihe Viertel vor Zwölf ergänzt das musikalische Angebot mit 15 Minuten Orgelmusik an jedem ersten Samstag im Monat von Mai bis Dezember. Dazu kommen Gottesdienste mit besonderer Musik und Chorkonzerte, die zeigen, dass St. Martin nicht nur visuell, sondern auch klanglich ein außergewöhnlicher Ort ist. Wer also nach einer Verbindung aus Architektur, Glaube und Musik sucht, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtbild. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/musik-erleben/orgeln))
Quellen:
- Pfarrei St. Martin Landshut - Geschichte
- Pfarrei St. Martin Landshut - Turm
- Pfarrei St. Martin Landshut - Bildergalerie
- Pfarrei St. Martin Landshut - Schatzkammer
- Stiftsbasilika St. Martin - Stadt Landshut
- Stiftsbasilika St. Martin - Landshut erleben
- Parkmöglichkeiten - Landshut erleben
- Taufen, Hochzeiten und besondere Anlässe - Pfarrei St. Martin Landshut
Stiftsbasilika St. Martin | Fotos & Geschichte
Die Stiftsbasilika St. Martin prägt Landshut wie kaum ein anderes Bauwerk. Als Hauptkirche und Wahrzeichen der Stadt steht die spätgotische Hallenkirche mit ihrem rund 130 Meter hohen Backsteinturm in der Altstadt und verbindet Sakralbau, Stadtgeschichte und beeindruckende Raumwirkung auf engem Raum. Wer nach Fotos, Hintergründen, Öffnungszeiten oder praktischen Besuchstipps sucht, findet hier die wichtigsten Informationen gebündelt: von der Entstehung zwischen 1389 und 1500 über die Auszeichnung als Basilica minor bis hin zu kunsthistorischen Highlights wie Chorbogenkreuz, Chorgestühl, Hochaltar und Schatzkammer. Die Basilika ist nicht nur Denkmal, sondern gelebter Ort mit täglichen Gottesdiensten, Musik und besonderen Anlässen. Auch für Besucher lohnt sich der Blick auf die Altstadtlage, denn die Kirche liegt mitten im historischen Zentrum und ist damit ein idealer Ausgangspunkt für einen Stadtspaziergang. ([erleben.landshut.de](https://erleben.landshut.de/adressen/stiftsbasilika-st-martin/))
Fotos, 360-Grad-Ansichten und erste Eindrücke
Wer die Stiftsbasilika St. Martin zuerst visuell kennenlernen möchte, findet auf der offiziellen Bildergalerie eine bemerkenswert breite Auswahl. Dort sind Außenansichten, Innenansichten, Impressionen aus den Gottesdiensten, Kirchenmusik, Engagement und Kinderangebote dokumentiert. Zusätzlich gibt es 360-Grad-Ansichten, die einen guten Eindruck von der Weite des Kirchenschiffs und der besonderen Atmosphäre im Inneren vermitteln. Für die Suchintention rund um Fotos ist das ideal, weil sich das Bauwerk nicht nur als Fachwerk der Gotik, sondern auch als lebendige Kirche zeigt. Wer die Basilika digital erkundet, erkennt schnell, dass hier Architektur, Liturgie und Stadtraum eng zusammengehören. Die Bilder machen deutlich, warum St. Martin nicht nur für Gläubige, sondern auch für Reisende, Kulturinteressierte und Fotografen eine feste Adresse in Landshut ist. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/bildergalerie))
Auch der erste reale Eindruck vor Ort ist stark geprägt von Kontrasten. Das rote Ziegelmauerwerk, die steilen Linien der gotischen Formensprache und der monumentale Turm geben der Basilika eine fast vertikale Wirkung, die sich schon von weitem abzeichnet. Die Stadt beschreibt St. Martin als Hauptkirche und Wahrzeichen, während die Tourist-Information sie als Meisterwerk der Spätgotik und als einen der bedeutendsten Sakralbauten Süddeutschlands hervorhebt. Gerade dieser Mix aus sakraler Würde und urbaner Präsenz macht den Reiz der Fotomotive aus. Wer Landshut besucht, bekommt mit St. Martin kein isoliertes Denkmal, sondern ein Bauwerk, das die Silhouette der Stadt prägt. Besonders wertvoll sind die Ansichten rund um Turm, Hauptportal, Altarraum und Innenraum, weil sie die Dimensionen der Kirche deutlich machen. Dass der Turm selbst nicht öffentlich bestiegen werden kann, verstärkt den Charakter als historisches Wahrzeichen zusätzlich, denn die öffentliche Perspektive bleibt auf Bodenhöhe und im virtuellen Rundgang. ([erleben.landshut.de](https://erleben.landshut.de/adressen/stiftsbasilika-st-martin/))
Geschichte und Baukunst der Martinskirche
Die Geschichte von St. Martin reicht tief in die mittelalterliche Stadtentwicklung zurück. Über den Resten eines romanischen Vorgängerbaus aus der Zeit der Stadtgründung Landshuts im Jahr 1204 entstand nach dem verheerenden Stadtbrand von 1342 die heutige Kirche. Die Pfarrei beschreibt einen Bauprozess über etwa 120 Jahre, der in mehreren Abschnitten verlief und mit dem Chorraum begann; die erste sichere Datierung liegt bei 1392, der Turm wurde 1500 vollendet. Die Basilika ist damit ein Schlüsselwerk spätgotischer Baukunst. Unter den Baumeistern ragt Hans von Burghausen hervor, der als führende Gestalt dieses Projekts gilt. Seine Handschrift ist nicht nur in der großartigen Raumwirkung spürbar, sondern auch im Selbstverständnis der Kirche als herausragendes Denkmal des Mittelalters. Für Besucher bedeutet das: St. Martin ist nicht einfach eine Stadtkirche, sondern ein Bauwerk, das den Aufstieg Landshuts in seiner Glanzzeit sichtbar macht. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/geschichte))
Zur Baugeschichte gehört auch die spätere religiöse und organisatorische Aufwertung. Seit 1595 ist St. Martin nicht nur Pfarrkirche, sondern auch Sitz eines Kanonikerstifts, und seit der Überführung der Reliquien des heiligen Kastulus im Jahr 1604 besitzt die Kirche eine zusätzliche geistliche Bedeutung. Nach der Säkularisation wurde das Stiftskapitel 1937 neu errichtet, und 2001 erhielt die Kirche den Rang einer Basilica minor, also einen päpstlichen Ehrentitel, der die besondere Sorgfalt in der Feier der Gottesdienste unterstreicht. Auch der Innenraum veränderte sich über die Jahrhunderte: Um 1700 kam es zur Barockisierung, im 19. Jahrhundert zur Wiederherstellung des gotischen Eindrucks. Spätere Großsanierungen in den Jahren 1978 bis 1991 sowie Dach- und Portalarbeiten zwischen 1997 und 2014 zeigen, dass dieses Jahrhundertbauwerk kontinuierlich gepflegt wird. Die Kirche ist damit nicht nur ein Denkmal von gestern, sondern ein lebendiger, restaurierter und weiterhin betreuter Mittelpunkt des kirchlichen Lebens in Landshut. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/geschichte))
Turm, Schatzkammer und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Der Turm ist das ikonische Element der Stiftsbasilika St. Martin. Die offizielle Tourismusseite nennt eine Höhe von 130,1 Metern und bezeichnet ihn als höchsten Backsteinturm der Welt sowie als höchsten Kirchturm Bayerns. Die Pfarrei gibt für die Spitze des Martinsturms 130,08 Meter an und verweist auf die historische Entwicklung der Messungen. Ebenso eindrucksvoll ist die innere Konstruktion: Auf der Turmseite ist von 1,86 Millionen Ziegelsteinen, zwei Treträdern, zwölf Glocken und einer Balustrade in 97 Metern Höhe die Rede. All das macht deutlich, welche technische und handwerkliche Leistung hinter dem Bau steckt. Besucher dürfen den Turm nicht besteigen, weil der Zugang heutigen Sicherheitsstandards nicht genügt. Gerade deshalb wirkt der virtuelle Rundgang so hilfreich, denn er erschließt Details, die man vor Ort nur aus der Distanz wahrnimmt. Der Turm ist zudem Kulisse der Landshuter Hochzeit und gehört fest zur Stadtsilhouette. ([erleben.landshut.de](https://erleben.landshut.de/adressen/stiftsbasilika-st-martin/))
Auch abseits des Turms gibt es in St. Martin außergewöhnlich viel zu sehen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen das Chorbogenkreuz, eines der größten spätgotischen Kruzifixe Europas, das mittelalterliche Chorgestühl mit 132 einzeln geschnitzten Darstellungen und der gotische Hochaltar mit seinen Reliefs. Besonders bemerkenswert ist außerdem die Schatzkammer im ehemaligen Stiftskastengebäude am Martinsfriedhof. Dort finden sich ein in den 1980er Jahren geborgenes Freskofragment aus der romanischen Vorgängerkirche, kostbare liturgische Geräte aus Augsburger Goldschmiedewerkstätten, historische Gewänder und als Prunkstück die aus der Jesuitenkirche stammende Traubenmonstranz. Die Schatzkammer wurde 2022 neu gestaltet und wiedereröffnet. Zusammen ergeben diese Orte einen Besuch, der nicht nur architektonisch, sondern auch kunst- und frömmigkeitsgeschichtlich tief wirkt. Wer sich für die Entwicklung eines Kirchenraums über Jahrhunderte interessiert, bekommt hier einen außergewöhnlich dichten Einblick. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/sehenswuerdigkeiten))
Öffnungszeiten, Gottesdienste und Besichtigungen
Für die Planung eines Besuchs sind die Öffnungszeiten besonders wichtig. Laut Stadt Landshut ist die Stiftsbasilika von April bis September täglich von 7.30 bis 18.30 Uhr und von Oktober bis März täglich von 7.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Zusätzlich gilt montags und freitags von 10.30 bis 15.00 Uhr eine Schließzeit. Wer die Kirche in Ruhe erleben möchte, sollte diese Zeiten also berücksichtigen. Die Stadt weist außerdem darauf hin, dass Gruppen nach Vereinbarung willkommen sind. Das ist praktisch für Reisegruppen, Schulklassen oder kulturinteressierte Besucher, die nicht nur einen kurzen Blick in den Innenraum werfen, sondern die Basilika gezielt in ihren Stadtbesuch integrieren möchten. Die Lage in der Altstadt macht den Besuch gut mit einem Rundgang durch die historische Innenstadt kombinierbar. Gerade am Vormittag und am späten Nachmittag entfaltet das Licht im Kirchenschiff einen besonderen Charakter, weil die gotische Architektur und die roten Ziegeloberflächen dann besonders lebendig wirken. ([landshut.de](https://landshut.de/node/1964))
Auch das geistliche Leben ist klar strukturiert und bietet Besuchern eine verlässliche Orientierung. Die Pfarrei nennt werktags von Montag bis Samstag die Messe um 10.00 Uhr, am Donnerstag das Chorgebet und Kapitelamt um 8.00 Uhr, am Sonntag den Pfarrgottesdienst um 11.00 Uhr und die Abendmesse um 18.30 Uhr; zusätzlich findet am Freitag im Heiliggeistspital eine Messe um 16.15 Uhr statt. Wer sich für besondere Besichtigungen interessiert, findet weitere Möglichkeiten: Die Vorgängerkirche, also die Unterkirche, kann bei Sonderführungen besucht werden, und die Schatzkammer ist jeweils am ersten Sonntag von Mai bis November nach dem 11-Uhr-Gottesdienst bis 13.00 Uhr geöffnet, außerdem am Patrozinium im November. Sonderöffnungen werden im Gottesdienstanzeiger bekannt gegeben, und Gruppen können Sonderführungen über das Stadtkirchenbüro anfragen. Ergänzend dazu prägt Musik das Kirchenleben: Die Orgelmatinée Viertel vor Zwölf bietet von Mai bis Dezember jeweils am ersten Samstag 15 Minuten Orgelmusik von 11.45 bis 12.00 Uhr, und es gibt regelmäßig Gottesdienste mit besonderer Musik sowie Chorkonzerte. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/geschichte))
Anfahrt, Parken und Lage in der Altstadt
Die Stiftsbasilika liegt mitten im historischen Zentrum von Landshut. Auf der Tourismusseite ist die Adresse als Altstadt 315 angegeben, während die städtische Informationsseite den Standort Kirchgasse / Altstadt nennt. Für Besucher ist vor allem wichtig, dass die Kirche hervorragend in einen Bummel durch die Altstadt eingebunden werden kann. Wer durch Landshut spaziert, hat St. Martin fast automatisch als Fixpunkt im Blick, denn das Wahrzeichen steht nicht am Rand, sondern im Herzen der Stadt. Genau dadurch entsteht der typische Landshuter Eindruck: verwinkelte Gassen, historische Fassaden und darüber die gewaltige Silhouette der Martinskirche. Diese zentrale Lage ist einer der größten Vorzüge für alle, die Fotos machen, Besichtigungen planen oder einfach nur eine kurze kulturelle Pause im Stadtrundgang suchen. Auch der kostenlose Radlplan der Stadt kann hilfreich sein, wenn man die Innenstadt mit dem Fahrrad erkundet, denn die Tourist-Info an der Altstadt 315 stellt ihn ebenfalls bereit. ([erleben.landshut.de](https://erleben.landshut.de/adressen/stiftsbasilika-st-martin/))
Beim Parken gilt allerdings: Die historische Innenstadt bietet nur begrenzte Kapazitäten. Die Stadt Landshut empfiehlt deshalb ausdrücklich den Großparkplatz auf der Grieserwiese, von dem aus man in etwa fünf Minuten zu Fuß in die Altstadt gelangt, sowie das Parkhaus an der Wittstraße mit nur rund zwei Minuten Fußweg. Zusätzlich gibt es in der Umgebung Fahrradstellplätze; die Stadt dokumentiert sogar eine Fahrradabstellanlage an der Basilika St. Martin. Wer mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist, profitiert damit von einer sehr guten Erreichbarkeit des Wahrzeichens, ohne direkt in den dichten Altstadtverkehr zu geraten. Für viele Besucher ist das auch der angenehmste Weg, weil man die Annäherung an die Kirche bewusst erlebt: erst die engen Gassen, dann die Platzsituation, schließlich der freie Blick auf den Turm. Gerade diese Abfolge macht den Besuch in Landshut so eindrucksvoll. Wer möglichst stressfrei anreisen will, sollte deshalb Parken und Fußweg vorher einplanen. ([erleben.landshut.de](https://erleben.landshut.de/parkmoeglichkeiten-2/?utm_source=openai))
Taufe, Hochzeit, Musik und besondere Anlässe
Die Stiftsbasilika St. Martin ist nicht nur ein Denkmal, sondern auch ein Ort für persönliche und feierliche Anlässe. Die Pfarrei erklärt, dass die Basilika Katholiken aus dem Bereich der Stadtkirche Landshut und in Ausnahmefällen auch auswärtigen Katholiken für Taufen, Hochzeiten und besondere Anlässe offensteht. Wenn eine Stadtöffentlichkeit aus einem geistlich zu begehenden besonderen Anlass zusammenkommt, ist St. Martin ebenfalls ein passender Ort. Termine werden über das Büro der Stadtkirche vereinbart. Damit bleibt die Kirche Teil des aktiven Lebens der Stadt und nicht bloß Kulisse für Besichtigungen. Wer einen Ort mit historischer Tiefe, repräsentativer Wirkung und liturgischer Würde sucht, findet hier einen Rahmen, der weit über eine gewöhnliche Veranstaltungsstätte hinausgeht. Gerade Hochzeiten, Taufen und besondere Segensfeiern profitieren von der besonderen Akustik und von der ruhigen, weiten Raumwirkung der Basilika. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/gottesdienst-feiern/taufen-hochzeiten-bes-anlaesse))
Auch die Musik spielt in St. Martin eine große Rolle. Die Pfarrei unterhält eine bedeutende Kirchenmusik mit Stiftsorganistin, Assistenz, Chören und regelmäßigen Formaten. Auf der Seite zur Hauptorgel wird beschrieben, dass das heutige Gehäuse seit 1625 vorhanden ist, die moderne Simon-Orgel 1984 entstand und 2013 gründlich gereinigt und überholt wurde; sie besitzt vier Manuale und 77 Register. Für kleinere Gottesdienste und das Chorgebet des Stiftskapitels dient eine Truhenorgel im Chorraum. Die Reihe Viertel vor Zwölf ergänzt das musikalische Angebot mit 15 Minuten Orgelmusik an jedem ersten Samstag im Monat von Mai bis Dezember. Dazu kommen Gottesdienste mit besonderer Musik und Chorkonzerte, die zeigen, dass St. Martin nicht nur visuell, sondern auch klanglich ein außergewöhnlicher Ort ist. Wer also nach einer Verbindung aus Architektur, Glaube und Musik sucht, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtbild. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/musik-erleben/orgeln))
Quellen:
- Pfarrei St. Martin Landshut - Geschichte
- Pfarrei St. Martin Landshut - Turm
- Pfarrei St. Martin Landshut - Bildergalerie
- Pfarrei St. Martin Landshut - Schatzkammer
- Stiftsbasilika St. Martin - Stadt Landshut
- Stiftsbasilika St. Martin - Landshut erleben
- Parkmöglichkeiten - Landshut erleben
- Taufen, Hochzeiten und besondere Anlässe - Pfarrei St. Martin Landshut
Bevorstehende Veranstaltungen

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