St. Konrad
(20 Bewertungen)

Schlachthofstraße 2, Landshut-Piflas

Schlachthofstraße 2, 84034 Landshut, Germany

St. Konrad Landshut | Gottesdienstzeiten & Anfahrt

St. Konrad in Landshut-Piflas ist für viele Menschen weit mehr als nur eine katholische Kirche an einer bekannten Adresse. Wer nach St. Konrad sucht, findet eine gewachsene Pfarrkirche mit Pfarrheim, Kinderhaus, Kirchenmusik und einer lebendigen Gemeindestruktur, die sich im Norden des Landshuter Stadtgebiets und bis in den Übergangsraum nach Ergolding auswirkt. Die Pfarrei ist dem Bruder Konrad von Parzham gewidmet und verbindet historische Substanz mit einem klaren, heutigen Gemeindeleben. Für Besucher und Suchende ist besonders hilfreich, dass die Pfarrei ihre zentralen Informationen zu Kirchen, Gottesdienstzeiten, Pfarrbüro, Gruppen und musikalischen Angeboten übersichtlich auf der eigenen Website bündelt. So entsteht ein Ort, der nicht nur liturgisch, sondern auch organisatorisch und sozial klar verankert ist. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/kirchen))

Geschichte, Weihe und Pfarrsprengel von St. Konrad Landshut

Die heutige Pfarrkirche St. Konrad wurde bereits 1950 im nordöstlichen Teil der Stadt gebaut; mit dem Stiftungsbrief vom 14. Januar 1952 wurden dann die Voraussetzungen zur Errichtung einer eigenen Pfarrei geschaffen. Die Weihe der Kirche erfolgte am 21. Mai 1952 durch Erzbischof Dr. Michael Buchberger. Der ursprüngliche Pfarrsprengel reichte von der Schwesterngasse über die Hofmark-Aich-Straße und das Industriegelände bis nach Piflas. Im Süden begrenzt die kleine Isar den Pfarrbereich, 1956 kam das Gebiet Ergolding-West hinzu. Diese historische Entwicklung erklärt, warum St. Konrad bis heute ein Ort ist, an dem Stadt, Siedlungsraum und kirchliche Versorgung eng miteinander verwoben sind. Die Pfarrei liegt also nicht isoliert, sondern in einem Gebiet, das sich über Jahrzehnte stark verändert hat und deshalb besonders viele pastorale, soziale und organisatorische Aufgaben bündelt. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/pfarrei))

Aus heutiger Sicht ist auch die Größe der Pfarrei bemerkenswert: Rund 4.800 Katholiken gehören nach Angaben der Pfarrei dazu. Das Gemeindegebiet ist dicht bebaut, die Fluktuation ist hoch, und zugleich leben dort viele Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Genau diese Mischung prägt St. Konrad als urbane Pfarrgemeinde mit starkem Integrations- und Gemeinschaftscharakter. Die Website nennt ausdrücklich Kinder-, Jugend- und Musikgruppen sowie Familien-, Frauen- und Seniorenkreise als tragende Elemente des Gemeindelebens. Auch regelmäßige Veranstaltungen wie Fastenessen, Pfarrfest und Adventsbasar sind Teil dieser Geschichte, weil sie Begegnung, Kontakt und soziale Projekte fördern. Besonders wichtig für den Standortbezug ist außerdem die Filialkirche St. Johannes, die 1996 für die Ortsteile Ergolding-West und Piflas erbaut wurde. Damit hat St. Konrad nicht nur eine eigene Pfarrkirche, sondern ein erweitertes kirchliches Netzwerk im direkten Umfeld. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/pfarrei))

Architektur, Hallenkirche und sakrale Kunst in der Pfarrkirche St. Konrad

Wer die Kirche von der Schlachthofstraße aus betritt, erlebt eine verhältnismäßig große, helle und stützenfreie Hallenkirche mit den Maßen von etwa 40 mal 16 mal 12 Metern. Der Innenraum gliedert sich in Presbyterium und Kirchenschiff und wirkt bewusst offen, ruhig und klar. Genau diese Raumwirkung macht St. Konrad architektonisch interessant: Der Blick bleibt nicht an Pfeilern hängen, sondern wird auf das Zentrum der Liturgie gelenkt. Besonders prägend ist das große Fenster über dem Altar, das vom Landshuter Künstler Prof. Willi Geiger stammt. In der oberen Bildreihe werden Glaube, Hoffnung und Liebe zwischen den Heiligen Bernhard von Clairvaux und Bruder Konrad dargestellt; die darunter liegenden 15 Tafeln entfalten entsprechend den Rosenkranzgeheimnissen von der Verkündigung bis zur Krönung Mariens das Heilswirken Gottes. Das Fenster verbindet also theologische Aussage, künstlerische Gestaltung und liturgischen Fokus in einem einzigen, sehr markanten Bildelement. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/kirchen/st-konrad2))

Auch im Altarbereich und an den Seiten zeigt sich, wie sorgfältig diese Kirche gestaltet wurde. Die Tabernakelstele darunter schuf 1982 Christine Stadler aus München in Form eines stilisierten Lebensbaums. Der Volksaltar aus Muschelkalk-Kernstein enthält Reliquien des Pfarrpatrons Bruder Konrad und der heiligen Christina von Augsburg, die bei der Konsekration am 13. November 1982 beigesetzt wurden. Das Relief an der Vorderseite stellt das Mahl des Auferstandenen mit den Emmausjüngern dar. Links im Kirchenschiff steht eine aus Lindenholz geschnitzte Figur des Johannes des Täufers, rechts eine von Hans Klucker geschnitzte Madonna mit Kind; in der mittleren Seitennische der Nordseite befindet sich außerdem eine etwa 160 Zentimeter große Maria Imakulata. Ergänzt wird dieses Ensemble durch Stuckreliefs des Münchner Meisters Friedrich Hirsch sowie durch die 1982 umgestaltete Bruder-Konrad-Kapelle. St. Konrad ist damit nicht nur funktional, sondern ein vielschichtig gestalteter Kirchenraum mit Kunst, Erinnerung und Andacht. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/kirchen/st-konrad2))

Gottesdienstzeiten, Beichtgelegenheit und Gemeindeleben in St. Konrad

Für Besucher ist die Gottesdienstordnung einer der wichtigsten Einstiegspunkte. Die Pfarrei unterscheidet zwischen Sommerhalbjahr und Winterhalbjahr. Im Sommerhalbjahr von April bis September findet die Vorabendmesse samstags um 18.30 Uhr in St. Konrad statt; sonntags gibt es die erste Messe um 08.00 Uhr in St. Konrad, die zweite Messe um 09.15 Uhr in St. Johannes und die dritte Messe um 10.30 Uhr wieder in St. Konrad. Unter der Woche sind Mittwoch um 18.30 Uhr und Freitag um 09.00 Uhr Messzeiten in St. Konrad vorgesehen. Außerdem wird jeweils am dritten Mittwoch im Monat in der Abendmesse der im vergangenen Monat verstorbenen Pfarrangehörigen gedacht. Diese klare Ordnung zeigt, dass St. Konrad nicht nur sonntags, sondern über die ganze Woche hinweg als liturgischer Ort präsent ist. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/kirchen/gottesdienstzeiten?id=51&utm_source=openai))

Auch die Beichtgelegenheit ist fest geregelt: Samstags gibt es in St. Konrad von 17.30 bis 18.00 Uhr Gelegenheit zur Beichte, sonntags von 07.30 bis 08.00 Uhr. Im Winterhalbjahr verschieben sich die Zeiten leicht; dann beginnt die Vorabendmesse samstags um 17.30 Uhr, die Sonntagsmessen finden um 08.00 Uhr, 09.15 Uhr und 10.30 Uhr statt, und unter der Woche liegen die Messzeiten am Mittwoch und Freitag entsprechend früher oder später. Für die Gemeinde spielt aber nicht nur die Liturgie eine Rolle, sondern auch das soziale Leben: Die Pfarrei nennt explizit Kinder-, Jugend- und Musikgruppen sowie Familien-, Frauen- und Seniorenkreise. Regelmäßige Formate wie Fastenessen, Pfarrfest und Adventsbasar stärken das Miteinander und schaffen Räume, in denen Menschen aus dem Viertel, aus Piflas und aus dem weiteren Pfarrgebiet miteinander ins Gespräch kommen. St. Konrad ist deshalb ein Standort mit religiöser Kontinuität und zugleich mit starkem Gemeinschaftscharakter. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/kirchen/gottesdienstzeiten?id=51&utm_source=openai))

Pfarrheim, Pfarrbüro, Anfahrt und Parken rund um die Schlachthofstraße

Zum Ensemble von St. Konrad gehört unmittelbar neben der Kirche ein Pfarrheim, das nach Angaben der Kirche 1981 gebaut wurde. Die Stadt Landshut führt das Pfarrheim St. Konrad unter der Adresse Franz-Seiff-Str. 28, 84034 Landshut, und stellt dort auch eine Parkplatzauskunft bereit. Für Besucher ist das wichtig, weil sich damit die praktische Orientierung am Standort besser planen lässt. Die offizielle Pfarreiseite ergänzt diese Information mit einem sehr konkreten Hinweis: Der Zugang zum Pfarrbüro erfolgt nicht vom Pfarrheim an der Schlachthofstraße aus, sondern ausschließlich über die Franz-Seiff-Straße. Das Pfarrbüro selbst ist damit Teil des räumlich eng verzahnten, aber organisatorisch klar getrennten Komplexes rund um Kirche, Pfarrheim und Verwaltung. Wer einen Termin im Büro plant, sollte also die Zugangsseite genau beachten, um unnötige Wege zu vermeiden. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/kirchen))

Die Bürozeiten sind ebenfalls offiziell veröffentlicht: Dienstag und Freitag jeweils von 9.00 bis 12.00 Uhr sowie Mittwoch von 17.00 bis 18.00 Uhr. Die Pfarrei nennt zudem eine Telefonnummer, über die das Pfarramt erreichbar ist. Für die Anfahrt ist die Lage an der Schlachthofstraße in Landshut-Piflas grundsätzlich gut einzuordnen, weil die Kirche in einem stadtnahen, aber nicht historisch-altstädtischen Umfeld liegt. Wer mit dem Auto kommt, sollte vor allem die Zugänge an der Schlachthofstraße und der Franz-Seiff-Straße im Blick behalten; wer sich orientieren will, findet auf der städtischen Seite zum Pfarrheim einen direkten Einstieg in die Parkplatzauskunft. Auch wenn die Pfarrei selbst keinen großen Parkplatz als zentrale Attraktion bewirbt, ist die pragmatische Erreichbarkeit ein klarer Vorteil dieses Standorts: Kirche, Pfarrheim und Büro sind dicht beieinander organisiert, und die Wege innerhalb des Ensembles bleiben kurz. Das macht St. Konrad besonders für Gottesdienstbesucher, Familien, Gruppen und Büromitglieder alltagstauglich. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/pfarrei/pfarrbuero))

KLAIS-Orgel, Kirchenmusik und musikalische Höhepunkte in St. Konrad

Ein zentrales Highlight von St. Konrad ist die neue KLAIS-Orgel. Am 22. Mai 2022, also einen Tag nach dem 70. Weihetag der Konradkirche, wurde sie feierlich durch Abt Wolfgang M. Hagl aus Metten geweiht. Die Orgel stammt von der Bonner Firma Johannes Klais Orgelbau, einem Namen, der in der Orgelwelt für hohe handwerkliche Qualität steht. Auf der Pfarreiseite wird zudem beschrieben, dass für die Finanzierung Patenschaften für insgesamt 2308 Orgelpfeifen angeboten werden. Das zeigt, wie stark die Orgel in der Gemeinde verankert ist: Sie ist nicht nur Instrument, sondern auch gemeinschaftliches Projekt und identitätsstiftendes Klangzeichen. Die Festschrift zur Orgelweihe ist im Pfarrbüro erhältlich, was die Orgel auch über ihre klangliche Funktion hinaus als dokumentiertes Ereignis sichtbar macht. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/klais-orgel))

Musikalisch ist St. Konrad nicht auf das Instrument beschränkt. Die Pfarrei verweist auf ihre Kirchenmusik und auf den Chor Da Capo Piflas. Dieser Erwachsenenchor hat sich aus einer Jugendschola entwickelt und gestaltet seit mehr als 15 Jahren Gottesdienste, darunter auch Firmgottesdienste, sowie kirchliche und weltliche Konzerte. Im Mittelpunkt stehen drei- bis achtstimmige Chorwerke in deutscher, englischer und lateinischer Sprache, begleitet von Klavier oder Orgel. Das Repertoire reicht von neu-geistlichem Liedgut über Spirituals und Gospels bis zu anspruchsvoller Chorliteratur neuzeitlicher Komponisten. Die Proben finden donnerstags von 19.45 bis 21.15 Uhr im Probenraum des Pfarrheimes St. Johannes im Untergeschoss statt. Auch wenn dieser Probenort nicht in St. Konrad selbst liegt, zeigt er doch, wie eng die Pfarrei musikalisch vernetzt ist. Zusammen mit der neuen KLAIS-Orgel, dem Pfingstgottesdienst mit musikalischer Gestaltung und den regelmäßigen Kirchenmusik-Angeboten entsteht so ein hörbar lebendiges Profil der ganzen Gemeinde. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/kirchenmusik/da-capo-piflas?utm_source=openai))

Kinderhaus, Gruppen und soziale Verantwortung der Pfarrei St. Konrad

Ein weiterer wesentlicher Teil der Identität von St. Konrad ist das Kinderhaus am Konradweg. Die Pfarrei beschreibt es als dreigruppigen Kindergarten, der 1975 eröffnet wurde und in dem etwa 90 überwiegend ausländische Kinder pädagogisch betreut und gefördert werden. Außerdem übernahm die Pfarrei 1991 die Trägerschaft für den von der Marktgemeinde Ergolding gebauten Kindergarten in Piflas, der 2013 zum Kinderhaus ausgebaut wurde. Die Website betont ausdrücklich, dass sich hier das besondere soziale Engagement der Pfarrei zeigt. Für Besucher und Familien ist das ein wichtiger Hinweis: St. Konrad ist nicht nur ein Sonntagsort, sondern Teil eines dauerhaften Bildungs- und Betreuungsnetzwerks im Quartier. Zusätzlich wurde das Kinderhaus 2018/2019 generalsaniert; die Einrichtung arbeitet mit hellen, großzügigen Räumen und einem teiloffenen Konzept, in dem feste Gruppen und offene Lern- und Spielbereiche zusammenspielen. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/pfarrei))

Auch die Gruppenlandschaft der Pfarrei trägt zu dieser sozialen Tiefe bei. Auf der Website werden unter anderem Eltern-Kind-Gruppen, Frauenbund, Ministranten, Chorgruppen und Senioren angesprochen; darüber hinaus ist die Pfarrei durch regelmäßige Veranstaltungen wie Fastenessen, Pfarrfest und Adventsbasar präsent. Das alles zeigt, dass St. Konrad ein Standort mit ausgeprägter Beteiligungskultur ist. Menschen kommen nicht nur zum Gottesdienst, sondern engagieren sich in Musik, Familienarbeit, Bildung und Gemeindeleben. Die Pfarrei verweist außerdem auf Facebook und YouTube-Kanäle sowie auf Materialien zur Gestaltung von Kindergottesdiensten zuhause, was die Reichweite über den reinen Kirchenraum hinaus erweitert. Gerade für Suchanfragen rund um Gemeinde, Kinderhaus, Gruppen oder kirchliche Aktivitäten ist St. Konrad deshalb ein Ort mit erstaunlich breitem Profil: liturgisch klar, architektonisch markant, organisatorisch gut erschlossen und sozial vorbildlich vernetzt. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/pfarrei))

Quellen:

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St. Konrad Landshut | Gottesdienstzeiten & Anfahrt

St. Konrad in Landshut-Piflas ist für viele Menschen weit mehr als nur eine katholische Kirche an einer bekannten Adresse. Wer nach St. Konrad sucht, findet eine gewachsene Pfarrkirche mit Pfarrheim, Kinderhaus, Kirchenmusik und einer lebendigen Gemeindestruktur, die sich im Norden des Landshuter Stadtgebiets und bis in den Übergangsraum nach Ergolding auswirkt. Die Pfarrei ist dem Bruder Konrad von Parzham gewidmet und verbindet historische Substanz mit einem klaren, heutigen Gemeindeleben. Für Besucher und Suchende ist besonders hilfreich, dass die Pfarrei ihre zentralen Informationen zu Kirchen, Gottesdienstzeiten, Pfarrbüro, Gruppen und musikalischen Angeboten übersichtlich auf der eigenen Website bündelt. So entsteht ein Ort, der nicht nur liturgisch, sondern auch organisatorisch und sozial klar verankert ist. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/kirchen))

Geschichte, Weihe und Pfarrsprengel von St. Konrad Landshut

Die heutige Pfarrkirche St. Konrad wurde bereits 1950 im nordöstlichen Teil der Stadt gebaut; mit dem Stiftungsbrief vom 14. Januar 1952 wurden dann die Voraussetzungen zur Errichtung einer eigenen Pfarrei geschaffen. Die Weihe der Kirche erfolgte am 21. Mai 1952 durch Erzbischof Dr. Michael Buchberger. Der ursprüngliche Pfarrsprengel reichte von der Schwesterngasse über die Hofmark-Aich-Straße und das Industriegelände bis nach Piflas. Im Süden begrenzt die kleine Isar den Pfarrbereich, 1956 kam das Gebiet Ergolding-West hinzu. Diese historische Entwicklung erklärt, warum St. Konrad bis heute ein Ort ist, an dem Stadt, Siedlungsraum und kirchliche Versorgung eng miteinander verwoben sind. Die Pfarrei liegt also nicht isoliert, sondern in einem Gebiet, das sich über Jahrzehnte stark verändert hat und deshalb besonders viele pastorale, soziale und organisatorische Aufgaben bündelt. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/pfarrei))

Aus heutiger Sicht ist auch die Größe der Pfarrei bemerkenswert: Rund 4.800 Katholiken gehören nach Angaben der Pfarrei dazu. Das Gemeindegebiet ist dicht bebaut, die Fluktuation ist hoch, und zugleich leben dort viele Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Genau diese Mischung prägt St. Konrad als urbane Pfarrgemeinde mit starkem Integrations- und Gemeinschaftscharakter. Die Website nennt ausdrücklich Kinder-, Jugend- und Musikgruppen sowie Familien-, Frauen- und Seniorenkreise als tragende Elemente des Gemeindelebens. Auch regelmäßige Veranstaltungen wie Fastenessen, Pfarrfest und Adventsbasar sind Teil dieser Geschichte, weil sie Begegnung, Kontakt und soziale Projekte fördern. Besonders wichtig für den Standortbezug ist außerdem die Filialkirche St. Johannes, die 1996 für die Ortsteile Ergolding-West und Piflas erbaut wurde. Damit hat St. Konrad nicht nur eine eigene Pfarrkirche, sondern ein erweitertes kirchliches Netzwerk im direkten Umfeld. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/pfarrei))

Architektur, Hallenkirche und sakrale Kunst in der Pfarrkirche St. Konrad

Wer die Kirche von der Schlachthofstraße aus betritt, erlebt eine verhältnismäßig große, helle und stützenfreie Hallenkirche mit den Maßen von etwa 40 mal 16 mal 12 Metern. Der Innenraum gliedert sich in Presbyterium und Kirchenschiff und wirkt bewusst offen, ruhig und klar. Genau diese Raumwirkung macht St. Konrad architektonisch interessant: Der Blick bleibt nicht an Pfeilern hängen, sondern wird auf das Zentrum der Liturgie gelenkt. Besonders prägend ist das große Fenster über dem Altar, das vom Landshuter Künstler Prof. Willi Geiger stammt. In der oberen Bildreihe werden Glaube, Hoffnung und Liebe zwischen den Heiligen Bernhard von Clairvaux und Bruder Konrad dargestellt; die darunter liegenden 15 Tafeln entfalten entsprechend den Rosenkranzgeheimnissen von der Verkündigung bis zur Krönung Mariens das Heilswirken Gottes. Das Fenster verbindet also theologische Aussage, künstlerische Gestaltung und liturgischen Fokus in einem einzigen, sehr markanten Bildelement. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/kirchen/st-konrad2))

Auch im Altarbereich und an den Seiten zeigt sich, wie sorgfältig diese Kirche gestaltet wurde. Die Tabernakelstele darunter schuf 1982 Christine Stadler aus München in Form eines stilisierten Lebensbaums. Der Volksaltar aus Muschelkalk-Kernstein enthält Reliquien des Pfarrpatrons Bruder Konrad und der heiligen Christina von Augsburg, die bei der Konsekration am 13. November 1982 beigesetzt wurden. Das Relief an der Vorderseite stellt das Mahl des Auferstandenen mit den Emmausjüngern dar. Links im Kirchenschiff steht eine aus Lindenholz geschnitzte Figur des Johannes des Täufers, rechts eine von Hans Klucker geschnitzte Madonna mit Kind; in der mittleren Seitennische der Nordseite befindet sich außerdem eine etwa 160 Zentimeter große Maria Imakulata. Ergänzt wird dieses Ensemble durch Stuckreliefs des Münchner Meisters Friedrich Hirsch sowie durch die 1982 umgestaltete Bruder-Konrad-Kapelle. St. Konrad ist damit nicht nur funktional, sondern ein vielschichtig gestalteter Kirchenraum mit Kunst, Erinnerung und Andacht. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/kirchen/st-konrad2))

Gottesdienstzeiten, Beichtgelegenheit und Gemeindeleben in St. Konrad

Für Besucher ist die Gottesdienstordnung einer der wichtigsten Einstiegspunkte. Die Pfarrei unterscheidet zwischen Sommerhalbjahr und Winterhalbjahr. Im Sommerhalbjahr von April bis September findet die Vorabendmesse samstags um 18.30 Uhr in St. Konrad statt; sonntags gibt es die erste Messe um 08.00 Uhr in St. Konrad, die zweite Messe um 09.15 Uhr in St. Johannes und die dritte Messe um 10.30 Uhr wieder in St. Konrad. Unter der Woche sind Mittwoch um 18.30 Uhr und Freitag um 09.00 Uhr Messzeiten in St. Konrad vorgesehen. Außerdem wird jeweils am dritten Mittwoch im Monat in der Abendmesse der im vergangenen Monat verstorbenen Pfarrangehörigen gedacht. Diese klare Ordnung zeigt, dass St. Konrad nicht nur sonntags, sondern über die ganze Woche hinweg als liturgischer Ort präsent ist. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/kirchen/gottesdienstzeiten?id=51&utm_source=openai))

Auch die Beichtgelegenheit ist fest geregelt: Samstags gibt es in St. Konrad von 17.30 bis 18.00 Uhr Gelegenheit zur Beichte, sonntags von 07.30 bis 08.00 Uhr. Im Winterhalbjahr verschieben sich die Zeiten leicht; dann beginnt die Vorabendmesse samstags um 17.30 Uhr, die Sonntagsmessen finden um 08.00 Uhr, 09.15 Uhr und 10.30 Uhr statt, und unter der Woche liegen die Messzeiten am Mittwoch und Freitag entsprechend früher oder später. Für die Gemeinde spielt aber nicht nur die Liturgie eine Rolle, sondern auch das soziale Leben: Die Pfarrei nennt explizit Kinder-, Jugend- und Musikgruppen sowie Familien-, Frauen- und Seniorenkreise. Regelmäßige Formate wie Fastenessen, Pfarrfest und Adventsbasar stärken das Miteinander und schaffen Räume, in denen Menschen aus dem Viertel, aus Piflas und aus dem weiteren Pfarrgebiet miteinander ins Gespräch kommen. St. Konrad ist deshalb ein Standort mit religiöser Kontinuität und zugleich mit starkem Gemeinschaftscharakter. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/kirchen/gottesdienstzeiten?id=51&utm_source=openai))

Pfarrheim, Pfarrbüro, Anfahrt und Parken rund um die Schlachthofstraße

Zum Ensemble von St. Konrad gehört unmittelbar neben der Kirche ein Pfarrheim, das nach Angaben der Kirche 1981 gebaut wurde. Die Stadt Landshut führt das Pfarrheim St. Konrad unter der Adresse Franz-Seiff-Str. 28, 84034 Landshut, und stellt dort auch eine Parkplatzauskunft bereit. Für Besucher ist das wichtig, weil sich damit die praktische Orientierung am Standort besser planen lässt. Die offizielle Pfarreiseite ergänzt diese Information mit einem sehr konkreten Hinweis: Der Zugang zum Pfarrbüro erfolgt nicht vom Pfarrheim an der Schlachthofstraße aus, sondern ausschließlich über die Franz-Seiff-Straße. Das Pfarrbüro selbst ist damit Teil des räumlich eng verzahnten, aber organisatorisch klar getrennten Komplexes rund um Kirche, Pfarrheim und Verwaltung. Wer einen Termin im Büro plant, sollte also die Zugangsseite genau beachten, um unnötige Wege zu vermeiden. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/kirchen))

Die Bürozeiten sind ebenfalls offiziell veröffentlicht: Dienstag und Freitag jeweils von 9.00 bis 12.00 Uhr sowie Mittwoch von 17.00 bis 18.00 Uhr. Die Pfarrei nennt zudem eine Telefonnummer, über die das Pfarramt erreichbar ist. Für die Anfahrt ist die Lage an der Schlachthofstraße in Landshut-Piflas grundsätzlich gut einzuordnen, weil die Kirche in einem stadtnahen, aber nicht historisch-altstädtischen Umfeld liegt. Wer mit dem Auto kommt, sollte vor allem die Zugänge an der Schlachthofstraße und der Franz-Seiff-Straße im Blick behalten; wer sich orientieren will, findet auf der städtischen Seite zum Pfarrheim einen direkten Einstieg in die Parkplatzauskunft. Auch wenn die Pfarrei selbst keinen großen Parkplatz als zentrale Attraktion bewirbt, ist die pragmatische Erreichbarkeit ein klarer Vorteil dieses Standorts: Kirche, Pfarrheim und Büro sind dicht beieinander organisiert, und die Wege innerhalb des Ensembles bleiben kurz. Das macht St. Konrad besonders für Gottesdienstbesucher, Familien, Gruppen und Büromitglieder alltagstauglich. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/pfarrei/pfarrbuero))

KLAIS-Orgel, Kirchenmusik und musikalische Höhepunkte in St. Konrad

Ein zentrales Highlight von St. Konrad ist die neue KLAIS-Orgel. Am 22. Mai 2022, also einen Tag nach dem 70. Weihetag der Konradkirche, wurde sie feierlich durch Abt Wolfgang M. Hagl aus Metten geweiht. Die Orgel stammt von der Bonner Firma Johannes Klais Orgelbau, einem Namen, der in der Orgelwelt für hohe handwerkliche Qualität steht. Auf der Pfarreiseite wird zudem beschrieben, dass für die Finanzierung Patenschaften für insgesamt 2308 Orgelpfeifen angeboten werden. Das zeigt, wie stark die Orgel in der Gemeinde verankert ist: Sie ist nicht nur Instrument, sondern auch gemeinschaftliches Projekt und identitätsstiftendes Klangzeichen. Die Festschrift zur Orgelweihe ist im Pfarrbüro erhältlich, was die Orgel auch über ihre klangliche Funktion hinaus als dokumentiertes Ereignis sichtbar macht. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/klais-orgel))

Musikalisch ist St. Konrad nicht auf das Instrument beschränkt. Die Pfarrei verweist auf ihre Kirchenmusik und auf den Chor Da Capo Piflas. Dieser Erwachsenenchor hat sich aus einer Jugendschola entwickelt und gestaltet seit mehr als 15 Jahren Gottesdienste, darunter auch Firmgottesdienste, sowie kirchliche und weltliche Konzerte. Im Mittelpunkt stehen drei- bis achtstimmige Chorwerke in deutscher, englischer und lateinischer Sprache, begleitet von Klavier oder Orgel. Das Repertoire reicht von neu-geistlichem Liedgut über Spirituals und Gospels bis zu anspruchsvoller Chorliteratur neuzeitlicher Komponisten. Die Proben finden donnerstags von 19.45 bis 21.15 Uhr im Probenraum des Pfarrheimes St. Johannes im Untergeschoss statt. Auch wenn dieser Probenort nicht in St. Konrad selbst liegt, zeigt er doch, wie eng die Pfarrei musikalisch vernetzt ist. Zusammen mit der neuen KLAIS-Orgel, dem Pfingstgottesdienst mit musikalischer Gestaltung und den regelmäßigen Kirchenmusik-Angeboten entsteht so ein hörbar lebendiges Profil der ganzen Gemeinde. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/kirchenmusik/da-capo-piflas?utm_source=openai))

Kinderhaus, Gruppen und soziale Verantwortung der Pfarrei St. Konrad

Ein weiterer wesentlicher Teil der Identität von St. Konrad ist das Kinderhaus am Konradweg. Die Pfarrei beschreibt es als dreigruppigen Kindergarten, der 1975 eröffnet wurde und in dem etwa 90 überwiegend ausländische Kinder pädagogisch betreut und gefördert werden. Außerdem übernahm die Pfarrei 1991 die Trägerschaft für den von der Marktgemeinde Ergolding gebauten Kindergarten in Piflas, der 2013 zum Kinderhaus ausgebaut wurde. Die Website betont ausdrücklich, dass sich hier das besondere soziale Engagement der Pfarrei zeigt. Für Besucher und Familien ist das ein wichtiger Hinweis: St. Konrad ist nicht nur ein Sonntagsort, sondern Teil eines dauerhaften Bildungs- und Betreuungsnetzwerks im Quartier. Zusätzlich wurde das Kinderhaus 2018/2019 generalsaniert; die Einrichtung arbeitet mit hellen, großzügigen Räumen und einem teiloffenen Konzept, in dem feste Gruppen und offene Lern- und Spielbereiche zusammenspielen. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/pfarrei))

Auch die Gruppenlandschaft der Pfarrei trägt zu dieser sozialen Tiefe bei. Auf der Website werden unter anderem Eltern-Kind-Gruppen, Frauenbund, Ministranten, Chorgruppen und Senioren angesprochen; darüber hinaus ist die Pfarrei durch regelmäßige Veranstaltungen wie Fastenessen, Pfarrfest und Adventsbasar präsent. Das alles zeigt, dass St. Konrad ein Standort mit ausgeprägter Beteiligungskultur ist. Menschen kommen nicht nur zum Gottesdienst, sondern engagieren sich in Musik, Familienarbeit, Bildung und Gemeindeleben. Die Pfarrei verweist außerdem auf Facebook und YouTube-Kanäle sowie auf Materialien zur Gestaltung von Kindergottesdiensten zuhause, was die Reichweite über den reinen Kirchenraum hinaus erweitert. Gerade für Suchanfragen rund um Gemeinde, Kinderhaus, Gruppen oder kirchliche Aktivitäten ist St. Konrad deshalb ein Ort mit erstaunlich breitem Profil: liturgisch klar, architektonisch markant, organisatorisch gut erschlossen und sozial vorbildlich vernetzt. ([stkonrad-landshut.de](https://www.stkonrad-landshut.de/index.php/pfarrei))

Quellen:

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

JK

Joseph Kanamkudam

17. Juli 2017

Ort für göttliche Erfahrungen....

II

Inishbofin Island

22. Februar 2022

Mein Mann und ich können der vorherigen Bewertung nur zustimmen. Wir gehen jeden Sonntag zur Messe in die St. John's Church. Wir hatten schon ähnliche "Vorführungen"—zum Beispiel, als wir mit Fahrrädern um die Kirche fuhren. Aber diesen Sonntag hat es uns einfach nervös gemacht. Wenn wir eine Aufführung sehen wollen, gehen wir ins Theater, aber unserer Meinung nach hat ein tanzender Clown in einer Kirche nichts verloren. Daher werden wir in Zukunft eine andere Kirche für die sogenannten Familiengottesdienste besuchen.

EG

Early Green

22. Februar 2022

Heute sind wir mit unseren kleinen Kindern zur Messe in die St. John's Church gegangen. Es war alles andere als eine angenehme Messe. Das erzwungene Karnevalspektakel hat die Feierlichkeit der Eucharistie völlig getrübt. Einfach unangemessen. Sogar unsere Kinder fragten uns, was während dieser peinlichen Aufführung los war. Als wir die Kirche verließen, hörten wir ähnliche Kommentare!

HH

Helga Huber

26. Dezember 2019

Wir haben den umgekehrten Adventskalender für Berberhilfe übergeben.

EH

E H

18. Januar 2026

Unglaublich schöne Glockenläuten!!