Pfarrei St. Martin Landshut
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Landshut

Martinsfriedhof 225, 84028 Landshut, Deutschland

Pfarrei St. Martin Landshut | Pfarrheim & Gottesdienste

Die Pfarrei St. Martin Landshut ist einer jener Orte, an denen sich Stadtgeschichte, religiöse Praxis und konkrete Alltagsorientierung auf bemerkenswerte Weise verbinden. Wer nach Pfarrheim, Pfarrer, Gottesdiensten, Schatzkammer oder Kontakt sucht, landet hier nicht bei einem anonymen Verwaltungsnamen, sondern bei einer gewachsenen katholischen Gemeinschaft mit klarer Struktur. St. Martin gehört zur Stadtkirche Landshut und steht damit in engem Zusammenhang mit Hl. Blut, St. Jodok und St. Peter und Paul. Die Stiftsbasilika in der Altstadt prägt das Stadtbild, das Pfarrheim am Martinsfriedhof ist ein zentraler Ort für Gruppen und Begegnung, und das Pfarrbüro in der Freyung bündelt die organisatorischen Anliegen der Gemeinde. Zugleich ist St. Martin ein Ort mit hoher geistlicher Dichte: tägliche Messe, Kapitelamt, sakramentale Feiern und besondere Gemeindetermine machen deutlich, dass hier nicht nur ein Denkmal steht, sondern eine lebendige Pfarrei wirkt. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/wen-ansprechen/sekretariat))

Stiftsbasilika St. Martin Landshut: Geschichte und Wahrzeichen

Die Geschichte der Stiftsbasilika St. Martin reicht weit über den heutigen Bau hinaus. Auf den Resten eines romanischen Vorgängerbaus aus der Zeit der Stadtgründung 1204 begann nach dem verheerenden Stadtbrand von 1342 die Planung für die neue Kirche. In mehreren Bauabschnitten entstand über rund 120 Jahre hinweg die spätgotische Hallenkirche, deren erster sicher datierter Abschnitt 1392 beginnt und deren Turm 1500 vollendet wurde. Der Bau wird auf den Meister Hans von Burghausen zurückgeführt, dessen Grabmal an der südlichen Außenwand bis heute an seine Bedeutung erinnert. Das Ergebnis ist ein Bauwerk von enormer räumlicher Wirkung: schlanke Pfeiler tragen das Gewölbe, der Innenraum steigt auf 29 Meter, und der Turm erreicht als höchster Backsteinturm der Welt eine weithin sichtbare Höhe von rund 130 Metern. Damit ist St. Martin nicht nur die Stifts- und Pfarrkirche der Gemeinde, sondern eines der markantesten Wahrzeichen Landshuts überhaupt. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/geschichte))

Für die Einordnung der Kirche ist auch ihre spätere Geschichte wichtig. Seit 1595 ist St. Martin Sitz eines Kanonikerstifts, also eines Kollegiums von Priestern unter Leitung des Stiftspropsts, das gemeinsames Gebet und Seelsorge miteinander verbindet. Nach der Unterbrechung durch die Säkularisation wurde das Stiftskapitel 1937 neu errichtet. 2001 erhielt die Kirche die Würde einer päpstlichen Basilica minor, was ihre geistliche und kulturelle Bedeutung zusätzlich unterstreicht. Während des außerordentlichen Heiligen Jahres 2016 wurde das Brautportal als Pforte der Barmherzigkeit geöffnet. Die Kirche wird in den Quellen der Stadtkirche ausdrücklich als Ort der Begegnung und Einkehr beschrieben, und genau diese Mischung macht ihren Charakter aus: St. Martin ist Denkmal, Wallfahrtsort, Pfarrkirche und Stadtzeichen in einem. Wer die Basilika betritt, begegnet also nicht nur gotischer Baukunst, sondern auch einer seit Jahrhunderten gewachsenen religiösen Kontinuität. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/geschichte))

Pfarrer, Sekretariat und Pfarrheim am Martinsfriedhof

Zum Suchinteresse rund um St. Martin gehört fast immer auch die Frage nach Pfarrer, Pfarrbüro und Pfarrheim. Gerade hier zeigt sich die besondere Struktur der Stadtkirche Landshut. Die Pfarrei St. Martin wird gemeinsam mit den anderen Pfarreien der Stadtkirche verwaltet; das zentrale Pfarrbüro befindet sich in der Freyung 629 und ist im ehemaligen Pfarrhaus von St. Jodok angesiedelt. Die Website nennt dafür klare Öffnungszeiten: montags, donnerstags und freitags vormittags sowie donnerstags nachmittags ist das Team erreichbar, dienstags und mittwochs bleibt das Büro geschlossen. Zugleich verweist die Seite darauf, dass das Pfarrbüro nur rund sieben Gehminuten von St. Martin entfernt liegt. Das ist für Besucherinnen und Besucher praktisch, weil Fragen zu Gottesdiensten, Sakramenten oder Terminen dadurch zentral und geordnet beantwortet werden können. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/wen-ansprechen/sekretariat))

Der Pfarrer der Pfarrei, im Landshuter Sprachgebrauch Stiftspropst genannt, ist laut Website seit 2013 Franz Joseph Baur. Die Seite beschreibt seine Verantwortung für Seelsorge, Gottesdienste, Sakramente, die wirtschaftlichen Belange der Pfarrei sowie den Kontakt nach außen. Für die Gemeinde ist das mehr als eine Personalangabe: Es zeigt, dass St. Martin nicht nur historisch, sondern auch organisatorisch eng mit der Stadtkirche verbunden ist. Das Pfarrhaus selbst liegt in der Kirchgasse 232, und das Pfarrheim am Martinsfriedhof 225 wird als großes gelbes Gebäude südlich der Stiftsbasilika beschrieben. Dort befinden sich die Schatzkammer und Räume für Bildungsveranstaltungen, Sitzungen des Pfarrgemeinderats und Ministrantenstunden. Wer also nach Pfarrheim St. Martin Landshut sucht, findet einen echten Gemeindemittelpunkt und keinen bloßen Nebenraum. Die Architektur der Verwaltung folgt hier der Logik eines lebendigen Seelsorgezentrums: kurze Wege, klare Zuständigkeiten und viel Nähe zur Kirche selbst. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/wen-ansprechen/pfarrer/))

Gottesdienste, Kapitelamt und Sakramente in St. Martin

Die liturgische Ordnung von St. Martin ist ein zentrales Thema für alle, die nach Gottesdiensten oder dem aktuellen Programm suchen. Auf der Website der Stadtkirche ist die tägliche Messe mit 10.00 Uhr angegeben, hinzu kommen sonntags der Pfarrgottesdienst um 11.00 Uhr und die Abendmesse um 18.30 Uhr. Donnerstags wird um 8.00 Uhr das Chorgebet mit Kapitelamt gefeiert, und freitags findet um 16.15 Uhr eine Messe im Heiliggeistspital statt. Diese festen Zeiten zeigen, dass St. Martin nicht nur für einzelne Festtage oder touristische Besuche offen ist, sondern als Ort des regulären Gebets und der Eucharistie im Alltag verankert bleibt. Das Kapitelamt ist dabei ein besonderer Ausdruck der Stiftsstruktur: Es verbindet das gemeinschaftliche Gebet der Kanoniker mit der liturgischen Tradition der Basilika. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/wen-ansprechen/sekretariat))

Auch für Taufen, Hochzeiten und besondere Anlässe ist die Basilika offen. Die Pfarrei erklärt ausdrücklich, dass Katholiken aus dem Bereich der Stadtkirche Landshut die Kirche dafür nutzen können und ausnahmsweise auch auswärtige Katholiken willkommen sind. Individuelle Termine werden über das Büro der Stadtkirche vereinbart. Das macht St. Martin zu einem Ort, an dem das persönliche Lebensfest und die große Tradition des Hauses zusammenkommen. Für Familien oder Paare ist wichtig, dass die Kirche nicht nur imposant, sondern auch ansprechbar ist: Anfragen laufen geordnet über das zentrale Pfarrbüro, und die Gemeinde unterstützt so eine würdige Vorbereitung. Die Homepage nennt St. Martin außerdem als Ort für tägliche Messe und regelmäßiges Gebetsleben, was die innere Logik des Hauses gut beschreibt: Hier ist die Liturgie nicht Beiwerk, sondern Kern des Ortes. Wer nach sakramentalen Feiern in Landshut sucht, findet in St. Martin deshalb einen außergewöhnlich geschichtsträchtigen Rahmen mit klaren organisatorischen Wegen. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/gottesdienst-feiern/taufen-hochzeiten-bes-anlaesse))

Schatzkammer, Kunstwerke und Führungen in der Basilika

Die Stiftsbasilika St. Martin ist nicht nur architektonisch beeindruckend, sondern auch reich an bedeutenden Kunstwerken. Zu den bekanntesten gehört das monumentale Chorbogenkreuz, eines der größten spätgotischen Kruzifixe Europas, fast vollständig aus einem Stamm geschnitzt und dem Ulmer Bildschnitzer Michel Erhard zugeschrieben. Mit seinen gewaltigen Maßen und der eindrucksvollen Ausdruckskraft prägt es den Raum in besonderer Weise. Ebenfalls herausragend ist die Rosenkranzmadonna von Hans Leinberger, die um 1517 entstand und als eines der Hauptwerke der deutschen Kunst des frühen 16. Jahrhunderts gilt. Die Figur war in einer früheren Phase frei im Kirchenraum aufgehängt und von einem Rosenkranz umgeben. Hinzu kommen die nach 1945 geschaffenen Glasfenster, deren Entwürfe von Münchener und Landshuter Künstlern stammen und in den Seitenkapellen biblische Szenen sowie Episoden aus dem Leben der Kirche in Landshut aufgreifen. All das macht deutlich, dass St. Martin ein Ort ist, an dem sich spätgotische Formensprache und spätere Kunstschichten sinnvoll überlagern. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/sehenswuerdigkeiten))

Ein besonderes Ziel für Besucher ist die Schatzkammer. Sie befindet sich im östlichen Teil des Martinsfriedhofs im ehemaligen Stiftskastengebäude. Das Gebäude wurde 1708 von Wolfgang Eheham umgebaut und diente bis 1805 als Friedhofskapelle; seit 1978 befindet sich dort die Schatzkammer, die nach ihrer Neugestaltung 2022 wiedereröffnet wurde. Zu sehen sind unter anderem ein Altar aus Stuckmarmor, ein aus der romanischen Vorgängerkirche geborgenes Freskofragment, kostbare liturgische Geräte aus Augsburger Goldschmiedewerkstätten und historische Gewänder, darunter ein Stück aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Als besonderes Prunkstück gilt die Traubenmonstranz aus der Jesuitenkirche. Geöffnet ist die Schatzkammer jeweils am ersten Sonntag von Mai bis November im Anschluss an den 11-Uhr-Gottesdienst bis 13.00 Uhr, zusätzlich am Patrozinium im November. Sonderöffnungen und Führungen für Gruppen sind über das Büro der Stadtkirche anfragbar. Wer also Kultur und Kirche zugleich erleben möchte, findet hier einen außergewöhnlich dichten Ort. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/schatzkammer))

Anfahrt, Öffnungszeiten und Parken rund um St. Martin

Für die praktische Planung eines Besuchs sind Lage und Zugänglichkeit von St. Martin wichtig. Die Basilika liegt in der Kirchgasse beziehungsweise Altstadt in 84028 Landshut. Auf den Seiten der Stadt wird sie als Hauptkirche und Wahrzeichen beschrieben; dort sind auch Koordinaten angegeben, die die zentrale Position im historischen Stadtraum unterstreichen. Besucherinnen und Besucher treffen hier auf einen Ort, der mitten im gewachsenen Stadtgefüge steht und deshalb ideal mit einem Stadtspaziergang, einem Besuch anderer Sehenswürdigkeiten oder einem Weg durch die Altstadt verbunden werden kann. Die Stadt Landshut stellt zudem eine Parkplatzauskunft bereit und verweist auf die Fahrpläne der Stadtbusse. Das ist besonders sinnvoll, weil die unmittelbare Innenstadtlage den Besuch eher als Teil eines größeren Landshut-Rundgangs als als isolierten Einzeltermin erscheinen lässt. ([landshut.de](https://landshut.de/node/1964?utm_source=openai))

Auch die Öffnungszeiten sind klar geregelt. Die Website der Stadtkirche nennt für die Basilika tägliche Öffnungszeiten von 7.30 bis 17.00 Uhr im Winter beziehungsweise bis 18.30 Uhr im Sommer. Die Stadtseite betont zusätzlich, dass Gruppen nach Vereinbarung kommen können. Für Gäste mit konkretem Anliegen ist außerdem hilfreich, dass das Pfarrbüro in der Freyung 629 nur rund sieben Gehminuten entfernt liegt und damit als Anlaufstelle für Rückfragen, Terminabsprachen und besondere Anliegen dient. Wer St. Martin besucht, sollte also nicht nur auf den Kirchraum selbst schauen, sondern auch die kurzen Wege zwischen Basilika, Pfarrheim, Pfarrhaus und Innenstadt mitdenken. Gerade diese Nähe von historischer Kirche, Pfarrstruktur und städtischem Umfeld macht den Ort für Gläubige, Kunstinteressierte und Reisende gleichermaßen zugänglich. Die praktische Besuchserfahrung ist damit erstaunlich einfach: zentrale Lage, feste Zeiten, klare Ansprechpartner und ein Stadtbild, in dem St. Martin unübersehbar den Ton angibt. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/wen-ansprechen/sekretariat))

Ministranten, Kinder und lebendige Gemeindearbeit

St. Martin ist nicht nur eine historische Basilika, sondern eine Pfarrei mit aktiver Gemeindearbeit. Die Ministrantengruppe wird auf der Website als Zusammenschluss von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen beschrieben, die einen wichtigen Teil des liturgischen Dienstes übernehmen. Die Gruppe trifft sich regelmäßig am Freitagnachmittag zur Ministrantenstunde; dort werden Abläufe geübt, Aufgaben besprochen und gemeinsame Aktionen organisiert. Zusätzlich gibt es eine mehrtägige Ministrantenfreizeit. Das zeigt, dass Engagement in St. Martin nicht auf den Altarraum beschränkt bleibt, sondern Gemeinschaft und Verantwortung miteinander verbindet. Für junge Menschen, die in die Messe hineinwachsen oder nach einer konkreten Form von Mitarbeit suchen, ist das ein klarer Einstiegspunkt. Die Gemeinde kommuniziert dabei offen und freundlich, was die niedrige Schwelle für neue Mitwirkende erhöht. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/dabei-sein/ministranten))

Auch für Familien mit Kindern gibt es klare Hinweise auf das Leben der Gemeinde. Zwar ist die Tradition des monatlichen Kindergottesdienstes laut Website durch die Corona-Pandemie beendet worden, doch Kinder und Familien sind weiterhin eingeladen, den Gottesdienst in St. Martin mitzufeiern. Die Stadtkirche verweist zudem auf eigene Angebote in den anderen Pfarreien der Stadtkirche. Besonders lebendig wirkt St. Martin bei den saisonalen und festlichen Formen: Der große Martinszug zum Namenstag des Heiligen Martin im November beginnt vor St. Jodok, endet feierlich an St. Martin und verbindet Martinsspiel, Laternenumzug und Martinsbrezel. In der Karwoche gibt es einen Kreuzweg für Kinder, außerdem Palmbuschenbinden, Maiandachten für Kinder und Erstkommunionvorbereitung. So entsteht ein Bild von Gemeindeleben, das traditionelle Liturgie, Kinderpastoral und ehrenamtliche Beteiligung sinnvoll zusammenführt. Wer also nach Ministranten, Kinderangeboten oder Gemeindeleben in St. Martin Landshut sucht, findet eine Pfarrei, die ihre lange Geschichte nicht als Museumsstück versteht, sondern als Grundlage für konkrete Gegenwart. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/kinder-treffen/kinder-in-st-martin))

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Pfarrei St. Martin Landshut | Pfarrheim & Gottesdienste

Die Pfarrei St. Martin Landshut ist einer jener Orte, an denen sich Stadtgeschichte, religiöse Praxis und konkrete Alltagsorientierung auf bemerkenswerte Weise verbinden. Wer nach Pfarrheim, Pfarrer, Gottesdiensten, Schatzkammer oder Kontakt sucht, landet hier nicht bei einem anonymen Verwaltungsnamen, sondern bei einer gewachsenen katholischen Gemeinschaft mit klarer Struktur. St. Martin gehört zur Stadtkirche Landshut und steht damit in engem Zusammenhang mit Hl. Blut, St. Jodok und St. Peter und Paul. Die Stiftsbasilika in der Altstadt prägt das Stadtbild, das Pfarrheim am Martinsfriedhof ist ein zentraler Ort für Gruppen und Begegnung, und das Pfarrbüro in der Freyung bündelt die organisatorischen Anliegen der Gemeinde. Zugleich ist St. Martin ein Ort mit hoher geistlicher Dichte: tägliche Messe, Kapitelamt, sakramentale Feiern und besondere Gemeindetermine machen deutlich, dass hier nicht nur ein Denkmal steht, sondern eine lebendige Pfarrei wirkt. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/wen-ansprechen/sekretariat))

Stiftsbasilika St. Martin Landshut: Geschichte und Wahrzeichen

Die Geschichte der Stiftsbasilika St. Martin reicht weit über den heutigen Bau hinaus. Auf den Resten eines romanischen Vorgängerbaus aus der Zeit der Stadtgründung 1204 begann nach dem verheerenden Stadtbrand von 1342 die Planung für die neue Kirche. In mehreren Bauabschnitten entstand über rund 120 Jahre hinweg die spätgotische Hallenkirche, deren erster sicher datierter Abschnitt 1392 beginnt und deren Turm 1500 vollendet wurde. Der Bau wird auf den Meister Hans von Burghausen zurückgeführt, dessen Grabmal an der südlichen Außenwand bis heute an seine Bedeutung erinnert. Das Ergebnis ist ein Bauwerk von enormer räumlicher Wirkung: schlanke Pfeiler tragen das Gewölbe, der Innenraum steigt auf 29 Meter, und der Turm erreicht als höchster Backsteinturm der Welt eine weithin sichtbare Höhe von rund 130 Metern. Damit ist St. Martin nicht nur die Stifts- und Pfarrkirche der Gemeinde, sondern eines der markantesten Wahrzeichen Landshuts überhaupt. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/geschichte))

Für die Einordnung der Kirche ist auch ihre spätere Geschichte wichtig. Seit 1595 ist St. Martin Sitz eines Kanonikerstifts, also eines Kollegiums von Priestern unter Leitung des Stiftspropsts, das gemeinsames Gebet und Seelsorge miteinander verbindet. Nach der Unterbrechung durch die Säkularisation wurde das Stiftskapitel 1937 neu errichtet. 2001 erhielt die Kirche die Würde einer päpstlichen Basilica minor, was ihre geistliche und kulturelle Bedeutung zusätzlich unterstreicht. Während des außerordentlichen Heiligen Jahres 2016 wurde das Brautportal als Pforte der Barmherzigkeit geöffnet. Die Kirche wird in den Quellen der Stadtkirche ausdrücklich als Ort der Begegnung und Einkehr beschrieben, und genau diese Mischung macht ihren Charakter aus: St. Martin ist Denkmal, Wallfahrtsort, Pfarrkirche und Stadtzeichen in einem. Wer die Basilika betritt, begegnet also nicht nur gotischer Baukunst, sondern auch einer seit Jahrhunderten gewachsenen religiösen Kontinuität. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/geschichte))

Pfarrer, Sekretariat und Pfarrheim am Martinsfriedhof

Zum Suchinteresse rund um St. Martin gehört fast immer auch die Frage nach Pfarrer, Pfarrbüro und Pfarrheim. Gerade hier zeigt sich die besondere Struktur der Stadtkirche Landshut. Die Pfarrei St. Martin wird gemeinsam mit den anderen Pfarreien der Stadtkirche verwaltet; das zentrale Pfarrbüro befindet sich in der Freyung 629 und ist im ehemaligen Pfarrhaus von St. Jodok angesiedelt. Die Website nennt dafür klare Öffnungszeiten: montags, donnerstags und freitags vormittags sowie donnerstags nachmittags ist das Team erreichbar, dienstags und mittwochs bleibt das Büro geschlossen. Zugleich verweist die Seite darauf, dass das Pfarrbüro nur rund sieben Gehminuten von St. Martin entfernt liegt. Das ist für Besucherinnen und Besucher praktisch, weil Fragen zu Gottesdiensten, Sakramenten oder Terminen dadurch zentral und geordnet beantwortet werden können. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/wen-ansprechen/sekretariat))

Der Pfarrer der Pfarrei, im Landshuter Sprachgebrauch Stiftspropst genannt, ist laut Website seit 2013 Franz Joseph Baur. Die Seite beschreibt seine Verantwortung für Seelsorge, Gottesdienste, Sakramente, die wirtschaftlichen Belange der Pfarrei sowie den Kontakt nach außen. Für die Gemeinde ist das mehr als eine Personalangabe: Es zeigt, dass St. Martin nicht nur historisch, sondern auch organisatorisch eng mit der Stadtkirche verbunden ist. Das Pfarrhaus selbst liegt in der Kirchgasse 232, und das Pfarrheim am Martinsfriedhof 225 wird als großes gelbes Gebäude südlich der Stiftsbasilika beschrieben. Dort befinden sich die Schatzkammer und Räume für Bildungsveranstaltungen, Sitzungen des Pfarrgemeinderats und Ministrantenstunden. Wer also nach Pfarrheim St. Martin Landshut sucht, findet einen echten Gemeindemittelpunkt und keinen bloßen Nebenraum. Die Architektur der Verwaltung folgt hier der Logik eines lebendigen Seelsorgezentrums: kurze Wege, klare Zuständigkeiten und viel Nähe zur Kirche selbst. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/wen-ansprechen/pfarrer/))

Gottesdienste, Kapitelamt und Sakramente in St. Martin

Die liturgische Ordnung von St. Martin ist ein zentrales Thema für alle, die nach Gottesdiensten oder dem aktuellen Programm suchen. Auf der Website der Stadtkirche ist die tägliche Messe mit 10.00 Uhr angegeben, hinzu kommen sonntags der Pfarrgottesdienst um 11.00 Uhr und die Abendmesse um 18.30 Uhr. Donnerstags wird um 8.00 Uhr das Chorgebet mit Kapitelamt gefeiert, und freitags findet um 16.15 Uhr eine Messe im Heiliggeistspital statt. Diese festen Zeiten zeigen, dass St. Martin nicht nur für einzelne Festtage oder touristische Besuche offen ist, sondern als Ort des regulären Gebets und der Eucharistie im Alltag verankert bleibt. Das Kapitelamt ist dabei ein besonderer Ausdruck der Stiftsstruktur: Es verbindet das gemeinschaftliche Gebet der Kanoniker mit der liturgischen Tradition der Basilika. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/wen-ansprechen/sekretariat))

Auch für Taufen, Hochzeiten und besondere Anlässe ist die Basilika offen. Die Pfarrei erklärt ausdrücklich, dass Katholiken aus dem Bereich der Stadtkirche Landshut die Kirche dafür nutzen können und ausnahmsweise auch auswärtige Katholiken willkommen sind. Individuelle Termine werden über das Büro der Stadtkirche vereinbart. Das macht St. Martin zu einem Ort, an dem das persönliche Lebensfest und die große Tradition des Hauses zusammenkommen. Für Familien oder Paare ist wichtig, dass die Kirche nicht nur imposant, sondern auch ansprechbar ist: Anfragen laufen geordnet über das zentrale Pfarrbüro, und die Gemeinde unterstützt so eine würdige Vorbereitung. Die Homepage nennt St. Martin außerdem als Ort für tägliche Messe und regelmäßiges Gebetsleben, was die innere Logik des Hauses gut beschreibt: Hier ist die Liturgie nicht Beiwerk, sondern Kern des Ortes. Wer nach sakramentalen Feiern in Landshut sucht, findet in St. Martin deshalb einen außergewöhnlich geschichtsträchtigen Rahmen mit klaren organisatorischen Wegen. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/gottesdienst-feiern/taufen-hochzeiten-bes-anlaesse))

Schatzkammer, Kunstwerke und Führungen in der Basilika

Die Stiftsbasilika St. Martin ist nicht nur architektonisch beeindruckend, sondern auch reich an bedeutenden Kunstwerken. Zu den bekanntesten gehört das monumentale Chorbogenkreuz, eines der größten spätgotischen Kruzifixe Europas, fast vollständig aus einem Stamm geschnitzt und dem Ulmer Bildschnitzer Michel Erhard zugeschrieben. Mit seinen gewaltigen Maßen und der eindrucksvollen Ausdruckskraft prägt es den Raum in besonderer Weise. Ebenfalls herausragend ist die Rosenkranzmadonna von Hans Leinberger, die um 1517 entstand und als eines der Hauptwerke der deutschen Kunst des frühen 16. Jahrhunderts gilt. Die Figur war in einer früheren Phase frei im Kirchenraum aufgehängt und von einem Rosenkranz umgeben. Hinzu kommen die nach 1945 geschaffenen Glasfenster, deren Entwürfe von Münchener und Landshuter Künstlern stammen und in den Seitenkapellen biblische Szenen sowie Episoden aus dem Leben der Kirche in Landshut aufgreifen. All das macht deutlich, dass St. Martin ein Ort ist, an dem sich spätgotische Formensprache und spätere Kunstschichten sinnvoll überlagern. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/sehenswuerdigkeiten))

Ein besonderes Ziel für Besucher ist die Schatzkammer. Sie befindet sich im östlichen Teil des Martinsfriedhofs im ehemaligen Stiftskastengebäude. Das Gebäude wurde 1708 von Wolfgang Eheham umgebaut und diente bis 1805 als Friedhofskapelle; seit 1978 befindet sich dort die Schatzkammer, die nach ihrer Neugestaltung 2022 wiedereröffnet wurde. Zu sehen sind unter anderem ein Altar aus Stuckmarmor, ein aus der romanischen Vorgängerkirche geborgenes Freskofragment, kostbare liturgische Geräte aus Augsburger Goldschmiedewerkstätten und historische Gewänder, darunter ein Stück aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Als besonderes Prunkstück gilt die Traubenmonstranz aus der Jesuitenkirche. Geöffnet ist die Schatzkammer jeweils am ersten Sonntag von Mai bis November im Anschluss an den 11-Uhr-Gottesdienst bis 13.00 Uhr, zusätzlich am Patrozinium im November. Sonderöffnungen und Führungen für Gruppen sind über das Büro der Stadtkirche anfragbar. Wer also Kultur und Kirche zugleich erleben möchte, findet hier einen außergewöhnlich dichten Ort. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/st-martin-besuchen/schatzkammer))

Anfahrt, Öffnungszeiten und Parken rund um St. Martin

Für die praktische Planung eines Besuchs sind Lage und Zugänglichkeit von St. Martin wichtig. Die Basilika liegt in der Kirchgasse beziehungsweise Altstadt in 84028 Landshut. Auf den Seiten der Stadt wird sie als Hauptkirche und Wahrzeichen beschrieben; dort sind auch Koordinaten angegeben, die die zentrale Position im historischen Stadtraum unterstreichen. Besucherinnen und Besucher treffen hier auf einen Ort, der mitten im gewachsenen Stadtgefüge steht und deshalb ideal mit einem Stadtspaziergang, einem Besuch anderer Sehenswürdigkeiten oder einem Weg durch die Altstadt verbunden werden kann. Die Stadt Landshut stellt zudem eine Parkplatzauskunft bereit und verweist auf die Fahrpläne der Stadtbusse. Das ist besonders sinnvoll, weil die unmittelbare Innenstadtlage den Besuch eher als Teil eines größeren Landshut-Rundgangs als als isolierten Einzeltermin erscheinen lässt. ([landshut.de](https://landshut.de/node/1964?utm_source=openai))

Auch die Öffnungszeiten sind klar geregelt. Die Website der Stadtkirche nennt für die Basilika tägliche Öffnungszeiten von 7.30 bis 17.00 Uhr im Winter beziehungsweise bis 18.30 Uhr im Sommer. Die Stadtseite betont zusätzlich, dass Gruppen nach Vereinbarung kommen können. Für Gäste mit konkretem Anliegen ist außerdem hilfreich, dass das Pfarrbüro in der Freyung 629 nur rund sieben Gehminuten entfernt liegt und damit als Anlaufstelle für Rückfragen, Terminabsprachen und besondere Anliegen dient. Wer St. Martin besucht, sollte also nicht nur auf den Kirchraum selbst schauen, sondern auch die kurzen Wege zwischen Basilika, Pfarrheim, Pfarrhaus und Innenstadt mitdenken. Gerade diese Nähe von historischer Kirche, Pfarrstruktur und städtischem Umfeld macht den Ort für Gläubige, Kunstinteressierte und Reisende gleichermaßen zugänglich. Die praktische Besuchserfahrung ist damit erstaunlich einfach: zentrale Lage, feste Zeiten, klare Ansprechpartner und ein Stadtbild, in dem St. Martin unübersehbar den Ton angibt. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/wen-ansprechen/sekretariat))

Ministranten, Kinder und lebendige Gemeindearbeit

St. Martin ist nicht nur eine historische Basilika, sondern eine Pfarrei mit aktiver Gemeindearbeit. Die Ministrantengruppe wird auf der Website als Zusammenschluss von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen beschrieben, die einen wichtigen Teil des liturgischen Dienstes übernehmen. Die Gruppe trifft sich regelmäßig am Freitagnachmittag zur Ministrantenstunde; dort werden Abläufe geübt, Aufgaben besprochen und gemeinsame Aktionen organisiert. Zusätzlich gibt es eine mehrtägige Ministrantenfreizeit. Das zeigt, dass Engagement in St. Martin nicht auf den Altarraum beschränkt bleibt, sondern Gemeinschaft und Verantwortung miteinander verbindet. Für junge Menschen, die in die Messe hineinwachsen oder nach einer konkreten Form von Mitarbeit suchen, ist das ein klarer Einstiegspunkt. Die Gemeinde kommuniziert dabei offen und freundlich, was die niedrige Schwelle für neue Mitwirkende erhöht. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/dabei-sein/ministranten))

Auch für Familien mit Kindern gibt es klare Hinweise auf das Leben der Gemeinde. Zwar ist die Tradition des monatlichen Kindergottesdienstes laut Website durch die Corona-Pandemie beendet worden, doch Kinder und Familien sind weiterhin eingeladen, den Gottesdienst in St. Martin mitzufeiern. Die Stadtkirche verweist zudem auf eigene Angebote in den anderen Pfarreien der Stadtkirche. Besonders lebendig wirkt St. Martin bei den saisonalen und festlichen Formen: Der große Martinszug zum Namenstag des Heiligen Martin im November beginnt vor St. Jodok, endet feierlich an St. Martin und verbindet Martinsspiel, Laternenumzug und Martinsbrezel. In der Karwoche gibt es einen Kreuzweg für Kinder, außerdem Palmbuschenbinden, Maiandachten für Kinder und Erstkommunionvorbereitung. So entsteht ein Bild von Gemeindeleben, das traditionelle Liturgie, Kinderpastoral und ehrenamtliche Beteiligung sinnvoll zusammenführt. Wer also nach Ministranten, Kinderangeboten oder Gemeindeleben in St. Martin Landshut sucht, findet eine Pfarrei, die ihre lange Geschichte nicht als Museumsstück versteht, sondern als Grundlage für konkrete Gegenwart. ([martin-landshut.de](https://martin-landshut.de/kinder-treffen/kinder-in-st-martin))

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