Kleines theater – Kammerspiele Landshut
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Bauhofstraße 1, Landshut

Bauhofstraße 1, 84028 Landshut, Germany

Kleines theater – Kammerspiele Landshut | Programm & Tickets

Mitten in der Landshuter Altstadt, im historischen Rottenkolberstadel, erwartet Besucherinnen und Besucher ein Theatererlebnis, das ganz nah an den Menschen ist: das kleine theater – Kammerspiele Landshut. Das Haus verbindet preisgekrönte Architektur mit einem konsequent kuratierten Repertoire aus zeitgenössischer Dramatik, klugen Klassikadaptionen, intensiven Solowerken und ausgewählten Foyer-Formaten. Der kompakte Kammerspiele-Saal bietet bis zu 125 Plätze und damit eine Atmosphäre, in der jedes Wort, jeder Blick und jede Geste auf der Bühne unmittelbar erfahrbar werden. Als zweiter Spielort dient das großzügige Foyer mit bis zu 50 Plätzen – ideal für szenische Lesungen, Konzerte, Gastspiele oder Produktionen in unmittelbarer Publikumsnähe. Dank zentraler Lage, kurzen Wegen, klaren Ticketprozessen und guter ÖPNV- sowie Parkanbindung ist der Besuch ebenso unkompliziert wie inspirierend. Wer die kreative Szene Niederbayerns im besten Licht erleben möchte, findet hier ein Haus, das Theater mit Haltung zeigt – konzentriert, pointiert und stets mit dem Anspruch, große Themen in einem intimen Rahmen erlebbar zu machen.

Aktuelle Veranstaltungen und Programm im Kleinen theater Landshut

Das Programm der Kammerspiele Landshut zeichnet sich seit Jahren durch thematische Breite und künstlerische Präzision aus. Auf dem Spielplan stehen Uraufführungen, deutsche Erstaufführungen, zeitgenössische Stücke mit gesellschaftlicher Relevanz und moderne Klassiker – kuratiert von einem Team, das Stoffe wählt, die im kleinen Rahmen ihre größte Wirkung entfalten. Zu den prägenden Produktionen der jüngeren Spielzeiten zählt „NORWAY.TODAY“ von Igor Bauersima (Premiere 3. Mai 2024). Die Inszenierung erzählt – humorvoll und abgründig zugleich – von zwei jungen Menschen, die auf der Suche nach Sinn an einer norwegischen Klippe über das Leben verhandeln. Die mit 90 Minuten ohne Pause angelegte Produktion lebt von der Direktheit der Darsteller und der dichten Raumdramaturgie, die der Kammerspiele-Saal ideal ermöglicht. Ebenfalls vielbeachtet ist „PRIMA FACIE“ von Suzie Miller, ein eindringliches Ein-Frauen-Stück (Premiere 11. Oktober 2024), das die Mechanismen von Recht und Gerechtigkeit seziert. In Landshut wird es mit großer darstellerischer Kraft präsentiert und zeigt, wie stark die nahe Zuschauer-Bühnen-Beziehung Fragen an unser gesellschaftliches Miteinander zuspitzen kann. Ein weiterer Publikumserfolg ist die Komödie „Das Abschiedsdinner“ von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière (Premiere 18. Januar 2025). Unter spritziger Regie trifft hier pointierte Dialogkomik auf feine Charakterzeichnung – im Kammerspiel-Format ein wahrer Genuss. Das Haus pflegt zudem Foyer-Produktionen wie „Love Letters“ oder neue Formate wie „Lélé“, die im intimen Rahmen des Foyers ihre besondere Wirkung entfalten. Die Abfolge aus Premieren, Wiederaufnahmen und ausgewählten Gastspielen wird über die Saison hinweg aktualisiert. Verlässlich sind die Anfangszeiten: freitags und samstags um 19:30 Uhr, sonntags um 18:30 Uhr. Da es im laufenden Spielbetrieb gelegentlich zu Änderungen kommen kann, lohnt der regelmäßige Blick in den Spielplan; hier sind auch Hinweise auf Sonderveranstaltungen, Kooperationen (etwa mit lokalen Kulturinstitutionen oder Clubs wie ZONTA) und Foyer-Reihen zu finden. Wer tiefer eintauchen möchte, blättert digital im k.magazin der Spielzeit und erhält Hintergrundtexte, Interviews sowie Bildimpressionen aus Proben und Vorstellungen. Insgesamt zeigt das Repertoire, warum das kleine theater – Kammerspiele Landshut weit über die Stadtgrenzen hinaus als Impulsgeber gilt: zeitgemäß, pointiert, mit Lust am Risiko und zugleich großer Sorgfalt in der Umsetzung – vom Stoff bis zur technischen Präzision auf der Bühne.

Tickets kaufen: Online, Vorverkauf und Abendkasse

Der Ticketkauf ist bewusst einfach gehalten und auf verschiedenen Wegen möglich. Am komfortabelsten ist die Online-Buchung direkt über den Spielplan der Website; hier gelangst du zur Reservix-Abwicklung. Für Online-Käufe fällt eine Systemgebühr von 2 € pro Warenkorb an; die E-Tickets kannst du unmittelbar nach dem Kauf herunterladen oder zu Hause ausdrucken. Wer persönlich beraten werden möchte, nutzt die Vorverkaufskasse in der Bauhofstraße 1. Sie ist an Werktagen mittwochs bis freitags von 17:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Telefonisch erreichst du die Kasse unter 0871–29465 in diesem Zeitfenster; am Wochenende ist die Theaterkasse jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn telefonisch erreichbar. Die Abendkasse öffnet grundsätzlich eine Stunde vor Beginn der Vorstellung und bietet, sofern nicht ausverkauft, Restkarten zum jeweiligen Vorstellungspreis an. Reservierte Karten können zu den Öffnungszeiten der Vorverkaufskasse sowie spätestens bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden; alternativ ist eine postalische Zusendung gegen eine geringe Gebühr möglich. Für Schulen und Kindergärten bietet das Haus einen eigenen Bestellweg für Vormittagsvorstellungen des Kinder- und Jugendtheaters (Kontakt über das Künstlerische Betriebsbüro). Preislich orientiert sich das kleine theater an einem transparenten System: Schauspielvorstellungen liegen regulär im mittleren Zwanzigerbereich, es gibt ermäßigte Tarife (z. B. für Schüler und Studierende), familienfreundliche Preise für das Familientheater und Sonderpreise für Premieren oder Silvestertermine. Gruppen ab zehn Personen erhalten in der Regel 10 % Rabatt. Zusätzlich existieren Angebote wie ein 6er-Abo (sechs Karten zum Preis von fünf) und Wertgutscheine, die sich ideal als Geschenk eignen. Bei Livestream- oder On-Demand-Angeboten – ein Format, das das Haus situativ einsetzt – wird der Zugangscode auf dem Ticket vermerkt; Aufzeichnungen können innerhalb eines definierten Zeitraums abgerufen werden. Stornierungen sind bei Reservierungen bis 48 Stunden vor Vorstellungsbeginn möglich; bei Online-Käufen über Reservix gelten die dortigen Bedingungen. Für allgemeine Rückfragen steht das Künstlerische Betriebsbüro Di–Fr von 10:30 bis 15:00 Uhr unter 0871–276 16 50 sowie per E-Mail beratend zur Seite. Wer barrierefrei plant: Bitte den Treppenlift-Bedarf mindestens zwei Wochen vorher anmelden; das Team reserviert dann auf Wunsch Plätze in der ersten Reihe und unterstützt vor Ort bei der Nutzung.

Sitzplan, Plätze und beste Sicht im Kammerspiele-Saal

Das kleine theater – Kammerspiele Landshut ist ein bewusst intim konzipiertes Haus: Der Kammerspiele-Saal umfasst bis zu 125 Plätze. Das große Foyer dient zusätzlich als zweiter Spielort mit bis zu 50 Plätzen – ideal für Lesungen, szenische Konzerte und Formate, die vom direkten Austausch zwischen Bühne und Publikum leben. Das architektonische Konzept beschreibt den in den denkmalgeschützten Stadel integrierten Saal ursprünglich mit 99 Sitzen; je nach Bestuhlungsvariante und Konfiguration wurde diese Kapazität im Laufe der Jahre aufgestockt. Ein digitaler Saalplan wird im Zuge des Online-Kaufs angezeigt; dort ist auch erkennbar, wenn Reihen oder Plätze aufgrund szenischer Besonderheiten umgestellt werden. Die Nähe von Bühne und Zuschauerraum sorgt für klare Sichtachsen von nahezu jedem Platz, was insbesondere bei Kammerspielen, Monologen und dialogstarken Produktionen ein Vorteil ist. Bei Stücken ohne Pause (häufig 90 Minuten) bleibt die Konzentration im Raum hoch; die kompakte Tiefe und Breite der Bühne – die Bauangaben benennen 11 m Breite, 6,20 m Tiefe und 4,35 m Höhe – unterstützen eine präzise Lichtführung und akustische Direktheit. Für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen stellt das Haus einen Treppenlift zur Verfügung; um eine reibungslose Platzierung und Begleitung zu gewährleisten, wird eine Voranmeldung mindestens zwei Wochen vor dem Termin empfohlen. Auf Wunsch werden Plätze in der ersten Reihe reserviert, damit Wege kurz und Sichtlinien optimal bleiben. Tipp zur Platzwahl: Wer Schauspiel mit möglichst vielen Nuancen erleben möchte, schätzt oft die mittleren Reihen mittig; wer die physische Präsenz der Darsteller besonders intensiv erleben will, entscheidet sich für die vorderen Reihen. Foyer-Veranstaltungen bieten eine noch direktere Atmosphäre – hier sitzt man quasi „im Geschehen“. Viele Produktionen (etwa „NORWAY.TODAY“, „PRIMA FACIE“ oder „Das Abschiedsdinner“) zeigen, wie stark die Unmittelbarkeit der Kammerspiele die Wahrnehmung von Text, Rhythmus und Spiel verdichtet. Der Verzicht auf unnötige Distanz war bei der Umnutzung des mittelalterlichen Stadels Programm: In Landshut wird Theater absichtsvoll im kleineren Rahmen gedacht – als Raum für konzentrierte Aufmerksamkeit und gemeinsame Erfahrung.

Anfahrt und Parken an den Kammerspielen Landshut

Die Kammerspiele liegen zentral in der Bauhofstraße 1, 84028 Landshut – wenige Schritte vom Alten Viehmarkt entfernt. Wer mit dem Auto anreist, nutzt die Zufahrten über die Stethaimerstraße, Schlachthofstraße und Podewilstraße bzw. über die Wittstraße, den Josef-Deimer-Tunnel und die Podewilstraße; von dort geht es über den Alten Viehmarkt/CCL zur Bauhofstraße. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfiehlt sich der Weg ab Landshut Hauptbahnhof mit den Buslinien 6 und 3 bis „Untere Altstadt/Sutor“ oder mit der Linie 11 bis „Alter Viehmarkt CCL“ – beide Haltestellen liegen in bequemer Gehentfernung. Besonders praktisch sind die ausgeschilderten Parkmöglichkeiten rund um das Theater: Im City-Center Landshut Parkhaus am Alten Viehmarkt 5 ist die erste Stunde kostenfrei; danach kostet jede weitere Stunde 2 € bei einem Tagesmaximum von 10 €. Zusätzlich steht der Parkplatz der Deutschen Rentenversicherung in der Christoph-Dorner-Straße 1 zur Verfügung (Freitag 14:00 Uhr bis Sonntag 00:00 Uhr; ab Freitag 18:00 Uhr kostenfrei). Durch diese Kombination lassen sich Abendvorstellungen am Wochenende meist ohne lange Parkplatzsuche besuchen. Für den stressfreien Theaterstart empfiehlt es sich, unter der Woche ein paar Minuten mehr für Anfahrt und Parkticket einzuplanen; am Wochenende sind die Abendvorstellungen so gelegt, dass die Abendkasse eine Stunde vor Beginn öffnet – ausreichend Zeit also, um entspannt anzukommen. Wer spontan Lust auf Theater hat, prüft online die Restkartenlage und nutzt bei Bedarf die Abendkasse. Aufgrund der zentralen Lage bieten sich davor oder danach Restaurants und Bars in der Unteren Altstadt an; so wird der Theaterabend zum kompletten Ausflug in die Landshuter Kultur- und Genusslandschaft. Für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen empfiehlt sich die Voranmeldung für den Treppenlift; das Team unterstützt beim Zugang und plant die Platzierung individuell. Hinweise zur Anreise, Parkdauer und zu tagesaktuellen Abweichungen (z. B. bei Stadtfesten) gibt die Theater-Website im Servicebereich „Anfahrt“.

Geschichte, Architektur und Besonderheiten des Rottenkolberstadels

Die Geschichte des Hauses ist untrennbar mit seinem Ort verbunden. 1992 eröffnete das „kleine theater Landshut“ unter der Intendanz von Sven Grunert zunächst in einem Hinterhaus in der Neustadt – ein wagemutiger Start mit klarem Profil: zeitgenössische Dramatik, konzentriert erzählt. 1996 fiel im Kultur- und Bausenat der Stadt die Entscheidung, den denkmalgeschützten Rottenkolberstadel in der Altstadt zu einem Theater umzubauen. Am 26. September 1998 wurden die Kammerspiele Landshut eröffnet. Für den sensiblen Umbau der mittelalterlichen Zollscheune zeichnete das Münchner Büro Hild & Kaltwasser verantwortlich. Es gelang, historische Substanz und neue Nutzung als intimes Theater überzeugend zu verschränken – ohne aufgesetzt historischen Zitatstil, sondern mit einer klaren, zurückhaltenden Architektursprache. Ein gestalterisches Leitmotiv ist der „rote Farbfilm“, der sich vom Foyer bis in den Saal legt und auf klassische Theatertraditionen anspielt. Das Ergebnis erhielt hohe Anerkennung: 1999 gab es eine Anerkennung beim Deutschen Architekturpreis, zudem den BDA-Preis Bayern und den Deutschen Licht-Architekturpreis. Der Theatersaal selbst ist – ideal für Kammerspiel-Formate – kompakt proportioniert; Bauangaben nennen 11 Meter Breite, 6,20 Meter Tiefe und 4,35 Meter Höhe. Ursprünglich im Konzept mit 99 Sitzen beschrieben, wird die Kapazität heute mit bis zu 125 Plätzen angegeben. Das große Foyer dient als zweiter, flexibler Spielort mit bis zu 50 Plätzen. Eigentümer des Gebäudes ist die Stadt Landshut; seit Januar 2013 ist das Theater als gemeinnützige GmbH organisiert und wird von Stadt, Regierungsbezirk Niederbayern und dem Bayerischen Kultusministerium unterstützt. Künstlerisch prägend sind Inszenierungen unter Beteiligung von Regisseurinnen und Regisseuren wie Sven Grunert sowie Kollaborationen mit starken Kreativteams in Bühne, Kostüm, Licht und Technik. Viele Produktionen reisen zu Festivals oder werden in der Region nachgespielt – ein Zeichen dafür, dass die Landshuter Kammerspiele Impulse weit über die Stadt hinaus senden. Die besondere Stärke des Hauses liegt in der Intimität: Statt auf große Effekte setzt man auf Nähe, Textarbeit und präzise Schauspielkunst. Das Publikum – ob in der ersten Reihe oder in den mittleren Reihen – ist Teil eines gemeinsamen Raumes, in dem Gedanken hörbar, Konflikte fühlbar und leise Töne stark werden. Diese Haltung macht das kleine theater – Kammerspiele Landshut zu einem Fixpunkt der niederbayerischen Kulturszene.

Quellen:

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Kleines theater – Kammerspiele Landshut | Programm & Tickets

Mitten in der Landshuter Altstadt, im historischen Rottenkolberstadel, erwartet Besucherinnen und Besucher ein Theatererlebnis, das ganz nah an den Menschen ist: das kleine theater – Kammerspiele Landshut. Das Haus verbindet preisgekrönte Architektur mit einem konsequent kuratierten Repertoire aus zeitgenössischer Dramatik, klugen Klassikadaptionen, intensiven Solowerken und ausgewählten Foyer-Formaten. Der kompakte Kammerspiele-Saal bietet bis zu 125 Plätze und damit eine Atmosphäre, in der jedes Wort, jeder Blick und jede Geste auf der Bühne unmittelbar erfahrbar werden. Als zweiter Spielort dient das großzügige Foyer mit bis zu 50 Plätzen – ideal für szenische Lesungen, Konzerte, Gastspiele oder Produktionen in unmittelbarer Publikumsnähe. Dank zentraler Lage, kurzen Wegen, klaren Ticketprozessen und guter ÖPNV- sowie Parkanbindung ist der Besuch ebenso unkompliziert wie inspirierend. Wer die kreative Szene Niederbayerns im besten Licht erleben möchte, findet hier ein Haus, das Theater mit Haltung zeigt – konzentriert, pointiert und stets mit dem Anspruch, große Themen in einem intimen Rahmen erlebbar zu machen.

Aktuelle Veranstaltungen und Programm im Kleinen theater Landshut

Das Programm der Kammerspiele Landshut zeichnet sich seit Jahren durch thematische Breite und künstlerische Präzision aus. Auf dem Spielplan stehen Uraufführungen, deutsche Erstaufführungen, zeitgenössische Stücke mit gesellschaftlicher Relevanz und moderne Klassiker – kuratiert von einem Team, das Stoffe wählt, die im kleinen Rahmen ihre größte Wirkung entfalten. Zu den prägenden Produktionen der jüngeren Spielzeiten zählt „NORWAY.TODAY“ von Igor Bauersima (Premiere 3. Mai 2024). Die Inszenierung erzählt – humorvoll und abgründig zugleich – von zwei jungen Menschen, die auf der Suche nach Sinn an einer norwegischen Klippe über das Leben verhandeln. Die mit 90 Minuten ohne Pause angelegte Produktion lebt von der Direktheit der Darsteller und der dichten Raumdramaturgie, die der Kammerspiele-Saal ideal ermöglicht. Ebenfalls vielbeachtet ist „PRIMA FACIE“ von Suzie Miller, ein eindringliches Ein-Frauen-Stück (Premiere 11. Oktober 2024), das die Mechanismen von Recht und Gerechtigkeit seziert. In Landshut wird es mit großer darstellerischer Kraft präsentiert und zeigt, wie stark die nahe Zuschauer-Bühnen-Beziehung Fragen an unser gesellschaftliches Miteinander zuspitzen kann. Ein weiterer Publikumserfolg ist die Komödie „Das Abschiedsdinner“ von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière (Premiere 18. Januar 2025). Unter spritziger Regie trifft hier pointierte Dialogkomik auf feine Charakterzeichnung – im Kammerspiel-Format ein wahrer Genuss. Das Haus pflegt zudem Foyer-Produktionen wie „Love Letters“ oder neue Formate wie „Lélé“, die im intimen Rahmen des Foyers ihre besondere Wirkung entfalten. Die Abfolge aus Premieren, Wiederaufnahmen und ausgewählten Gastspielen wird über die Saison hinweg aktualisiert. Verlässlich sind die Anfangszeiten: freitags und samstags um 19:30 Uhr, sonntags um 18:30 Uhr. Da es im laufenden Spielbetrieb gelegentlich zu Änderungen kommen kann, lohnt der regelmäßige Blick in den Spielplan; hier sind auch Hinweise auf Sonderveranstaltungen, Kooperationen (etwa mit lokalen Kulturinstitutionen oder Clubs wie ZONTA) und Foyer-Reihen zu finden. Wer tiefer eintauchen möchte, blättert digital im k.magazin der Spielzeit und erhält Hintergrundtexte, Interviews sowie Bildimpressionen aus Proben und Vorstellungen. Insgesamt zeigt das Repertoire, warum das kleine theater – Kammerspiele Landshut weit über die Stadtgrenzen hinaus als Impulsgeber gilt: zeitgemäß, pointiert, mit Lust am Risiko und zugleich großer Sorgfalt in der Umsetzung – vom Stoff bis zur technischen Präzision auf der Bühne.

Tickets kaufen: Online, Vorverkauf und Abendkasse

Der Ticketkauf ist bewusst einfach gehalten und auf verschiedenen Wegen möglich. Am komfortabelsten ist die Online-Buchung direkt über den Spielplan der Website; hier gelangst du zur Reservix-Abwicklung. Für Online-Käufe fällt eine Systemgebühr von 2 € pro Warenkorb an; die E-Tickets kannst du unmittelbar nach dem Kauf herunterladen oder zu Hause ausdrucken. Wer persönlich beraten werden möchte, nutzt die Vorverkaufskasse in der Bauhofstraße 1. Sie ist an Werktagen mittwochs bis freitags von 17:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Telefonisch erreichst du die Kasse unter 0871–29465 in diesem Zeitfenster; am Wochenende ist die Theaterkasse jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn telefonisch erreichbar. Die Abendkasse öffnet grundsätzlich eine Stunde vor Beginn der Vorstellung und bietet, sofern nicht ausverkauft, Restkarten zum jeweiligen Vorstellungspreis an. Reservierte Karten können zu den Öffnungszeiten der Vorverkaufskasse sowie spätestens bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden; alternativ ist eine postalische Zusendung gegen eine geringe Gebühr möglich. Für Schulen und Kindergärten bietet das Haus einen eigenen Bestellweg für Vormittagsvorstellungen des Kinder- und Jugendtheaters (Kontakt über das Künstlerische Betriebsbüro). Preislich orientiert sich das kleine theater an einem transparenten System: Schauspielvorstellungen liegen regulär im mittleren Zwanzigerbereich, es gibt ermäßigte Tarife (z. B. für Schüler und Studierende), familienfreundliche Preise für das Familientheater und Sonderpreise für Premieren oder Silvestertermine. Gruppen ab zehn Personen erhalten in der Regel 10 % Rabatt. Zusätzlich existieren Angebote wie ein 6er-Abo (sechs Karten zum Preis von fünf) und Wertgutscheine, die sich ideal als Geschenk eignen. Bei Livestream- oder On-Demand-Angeboten – ein Format, das das Haus situativ einsetzt – wird der Zugangscode auf dem Ticket vermerkt; Aufzeichnungen können innerhalb eines definierten Zeitraums abgerufen werden. Stornierungen sind bei Reservierungen bis 48 Stunden vor Vorstellungsbeginn möglich; bei Online-Käufen über Reservix gelten die dortigen Bedingungen. Für allgemeine Rückfragen steht das Künstlerische Betriebsbüro Di–Fr von 10:30 bis 15:00 Uhr unter 0871–276 16 50 sowie per E-Mail beratend zur Seite. Wer barrierefrei plant: Bitte den Treppenlift-Bedarf mindestens zwei Wochen vorher anmelden; das Team reserviert dann auf Wunsch Plätze in der ersten Reihe und unterstützt vor Ort bei der Nutzung.

Sitzplan, Plätze und beste Sicht im Kammerspiele-Saal

Das kleine theater – Kammerspiele Landshut ist ein bewusst intim konzipiertes Haus: Der Kammerspiele-Saal umfasst bis zu 125 Plätze. Das große Foyer dient zusätzlich als zweiter Spielort mit bis zu 50 Plätzen – ideal für Lesungen, szenische Konzerte und Formate, die vom direkten Austausch zwischen Bühne und Publikum leben. Das architektonische Konzept beschreibt den in den denkmalgeschützten Stadel integrierten Saal ursprünglich mit 99 Sitzen; je nach Bestuhlungsvariante und Konfiguration wurde diese Kapazität im Laufe der Jahre aufgestockt. Ein digitaler Saalplan wird im Zuge des Online-Kaufs angezeigt; dort ist auch erkennbar, wenn Reihen oder Plätze aufgrund szenischer Besonderheiten umgestellt werden. Die Nähe von Bühne und Zuschauerraum sorgt für klare Sichtachsen von nahezu jedem Platz, was insbesondere bei Kammerspielen, Monologen und dialogstarken Produktionen ein Vorteil ist. Bei Stücken ohne Pause (häufig 90 Minuten) bleibt die Konzentration im Raum hoch; die kompakte Tiefe und Breite der Bühne – die Bauangaben benennen 11 m Breite, 6,20 m Tiefe und 4,35 m Höhe – unterstützen eine präzise Lichtführung und akustische Direktheit. Für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen stellt das Haus einen Treppenlift zur Verfügung; um eine reibungslose Platzierung und Begleitung zu gewährleisten, wird eine Voranmeldung mindestens zwei Wochen vor dem Termin empfohlen. Auf Wunsch werden Plätze in der ersten Reihe reserviert, damit Wege kurz und Sichtlinien optimal bleiben. Tipp zur Platzwahl: Wer Schauspiel mit möglichst vielen Nuancen erleben möchte, schätzt oft die mittleren Reihen mittig; wer die physische Präsenz der Darsteller besonders intensiv erleben will, entscheidet sich für die vorderen Reihen. Foyer-Veranstaltungen bieten eine noch direktere Atmosphäre – hier sitzt man quasi „im Geschehen“. Viele Produktionen (etwa „NORWAY.TODAY“, „PRIMA FACIE“ oder „Das Abschiedsdinner“) zeigen, wie stark die Unmittelbarkeit der Kammerspiele die Wahrnehmung von Text, Rhythmus und Spiel verdichtet. Der Verzicht auf unnötige Distanz war bei der Umnutzung des mittelalterlichen Stadels Programm: In Landshut wird Theater absichtsvoll im kleineren Rahmen gedacht – als Raum für konzentrierte Aufmerksamkeit und gemeinsame Erfahrung.

Anfahrt und Parken an den Kammerspielen Landshut

Die Kammerspiele liegen zentral in der Bauhofstraße 1, 84028 Landshut – wenige Schritte vom Alten Viehmarkt entfernt. Wer mit dem Auto anreist, nutzt die Zufahrten über die Stethaimerstraße, Schlachthofstraße und Podewilstraße bzw. über die Wittstraße, den Josef-Deimer-Tunnel und die Podewilstraße; von dort geht es über den Alten Viehmarkt/CCL zur Bauhofstraße. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfiehlt sich der Weg ab Landshut Hauptbahnhof mit den Buslinien 6 und 3 bis „Untere Altstadt/Sutor“ oder mit der Linie 11 bis „Alter Viehmarkt CCL“ – beide Haltestellen liegen in bequemer Gehentfernung. Besonders praktisch sind die ausgeschilderten Parkmöglichkeiten rund um das Theater: Im City-Center Landshut Parkhaus am Alten Viehmarkt 5 ist die erste Stunde kostenfrei; danach kostet jede weitere Stunde 2 € bei einem Tagesmaximum von 10 €. Zusätzlich steht der Parkplatz der Deutschen Rentenversicherung in der Christoph-Dorner-Straße 1 zur Verfügung (Freitag 14:00 Uhr bis Sonntag 00:00 Uhr; ab Freitag 18:00 Uhr kostenfrei). Durch diese Kombination lassen sich Abendvorstellungen am Wochenende meist ohne lange Parkplatzsuche besuchen. Für den stressfreien Theaterstart empfiehlt es sich, unter der Woche ein paar Minuten mehr für Anfahrt und Parkticket einzuplanen; am Wochenende sind die Abendvorstellungen so gelegt, dass die Abendkasse eine Stunde vor Beginn öffnet – ausreichend Zeit also, um entspannt anzukommen. Wer spontan Lust auf Theater hat, prüft online die Restkartenlage und nutzt bei Bedarf die Abendkasse. Aufgrund der zentralen Lage bieten sich davor oder danach Restaurants und Bars in der Unteren Altstadt an; so wird der Theaterabend zum kompletten Ausflug in die Landshuter Kultur- und Genusslandschaft. Für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen empfiehlt sich die Voranmeldung für den Treppenlift; das Team unterstützt beim Zugang und plant die Platzierung individuell. Hinweise zur Anreise, Parkdauer und zu tagesaktuellen Abweichungen (z. B. bei Stadtfesten) gibt die Theater-Website im Servicebereich „Anfahrt“.

Geschichte, Architektur und Besonderheiten des Rottenkolberstadels

Die Geschichte des Hauses ist untrennbar mit seinem Ort verbunden. 1992 eröffnete das „kleine theater Landshut“ unter der Intendanz von Sven Grunert zunächst in einem Hinterhaus in der Neustadt – ein wagemutiger Start mit klarem Profil: zeitgenössische Dramatik, konzentriert erzählt. 1996 fiel im Kultur- und Bausenat der Stadt die Entscheidung, den denkmalgeschützten Rottenkolberstadel in der Altstadt zu einem Theater umzubauen. Am 26. September 1998 wurden die Kammerspiele Landshut eröffnet. Für den sensiblen Umbau der mittelalterlichen Zollscheune zeichnete das Münchner Büro Hild & Kaltwasser verantwortlich. Es gelang, historische Substanz und neue Nutzung als intimes Theater überzeugend zu verschränken – ohne aufgesetzt historischen Zitatstil, sondern mit einer klaren, zurückhaltenden Architektursprache. Ein gestalterisches Leitmotiv ist der „rote Farbfilm“, der sich vom Foyer bis in den Saal legt und auf klassische Theatertraditionen anspielt. Das Ergebnis erhielt hohe Anerkennung: 1999 gab es eine Anerkennung beim Deutschen Architekturpreis, zudem den BDA-Preis Bayern und den Deutschen Licht-Architekturpreis. Der Theatersaal selbst ist – ideal für Kammerspiel-Formate – kompakt proportioniert; Bauangaben nennen 11 Meter Breite, 6,20 Meter Tiefe und 4,35 Meter Höhe. Ursprünglich im Konzept mit 99 Sitzen beschrieben, wird die Kapazität heute mit bis zu 125 Plätzen angegeben. Das große Foyer dient als zweiter, flexibler Spielort mit bis zu 50 Plätzen. Eigentümer des Gebäudes ist die Stadt Landshut; seit Januar 2013 ist das Theater als gemeinnützige GmbH organisiert und wird von Stadt, Regierungsbezirk Niederbayern und dem Bayerischen Kultusministerium unterstützt. Künstlerisch prägend sind Inszenierungen unter Beteiligung von Regisseurinnen und Regisseuren wie Sven Grunert sowie Kollaborationen mit starken Kreativteams in Bühne, Kostüm, Licht und Technik. Viele Produktionen reisen zu Festivals oder werden in der Region nachgespielt – ein Zeichen dafür, dass die Landshuter Kammerspiele Impulse weit über die Stadt hinaus senden. Die besondere Stärke des Hauses liegt in der Intimität: Statt auf große Effekte setzt man auf Nähe, Textarbeit und präzise Schauspielkunst. Das Publikum – ob in der ersten Reihe oder in den mittleren Reihen – ist Teil eines gemeinsamen Raumes, in dem Gedanken hörbar, Konflikte fühlbar und leise Töne stark werden. Diese Haltung macht das kleine theater – Kammerspiele Landshut zu einem Fixpunkt der niederbayerischen Kulturszene.

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

PM

Paul Mangiameli

25. November 2022

Ich spreche noch nicht fließend Deutsch, also kann ich nicht alle Dialoge verstehen, aber mit meinem Hintergrund im Theater habe ich jede Aufführung, die ich dort gesehen habe, genossen. Ich freue mich auf weitere.

FL

Flightbuddy

22. Mai 2018

Tolles Theater!

CO

Christine Oberweger

30. November 2025

Dieses "kleine Theater" hat eine einzigartige Atmosphäre und spielt wunderbare, besondere und sorgfältig ausgewählte Stücke. Ich komme hier oft vorbei und bin immer begeistert.

MS

Mar Ste

23. Februar 2026

Wir werden langsam zu Stammgästen! Tolle Lage und fantastische Schauspieler und Stücke!

FE

Fee04

8. Oktober 2022

Ein wunderbar charmantes, kleines Theater. Es gibt nicht viele Plätze, aber in der Foyer kann man ein Getränk, einen Snack und ein freundliches Gespräch vor der Show oder während der Pausen haben. Das Theater hat nur wenige Reihen; es wird treffend "Kleines Theater" genannt. Das Personal ist sehr freundlich, das Theater ist immer sauber, und oft gibt es eine Kunstausstellung in der Nähe des Eingangs. Tickets können im Voraus gebucht oder an der Kasse gekauft werden; die Stücke sind gut ausgewählt.