Blue Deal

Quelle: Wikipedia

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Blue Deal – Blues-Rock aus dem Schwarzwald mit internationalem Drive
Vom Schwarzwald auf die großen Bühnen: Blue Deal vereinen Tradition, Modernität und eine mitreißende Bühnenpräsenz
Blue Deal steht für zeitgenössischen Blues-Rock „Made in Germany“: gegründet 2015 im Schwarzwald, gereift auf Tourneen durch Deutschland, die Schweiz, Frankreich, Portugal, Schottland, das Vereinigte Königreich und die USA. Angeführt von Sänger/Keyboarder Joe Fischer – einer prägnanten Stimme mit rauem Timbre – und dem virtuosen Gitarristen Tom Vela, verdichtet die Band klassische Blues-DNA mit rockiger Energie, pointierten Arrangements und einem Gespür für große Hooks. Seit dem gefeierten Debüt „Holy Ground“ (2022) und spätestens seit dem Gewinn der German Blues Challenge 2023 gilt Blue Deal als eines der spannendsten europäischen Blues-Rock-Quartette, das die internationale Szene hörbar aufmischt.
Herkunft, Gründung und künstlerische Entwicklung
Die Story beginnt im südlichen Schwarzwald: 2015 formieren Joe Fischer und Jürgen Schneckenburger (Drums) Blue Deal als Herzstück eines Projekts, das Tradition respektiert und zugleich Erneuerung sucht. Fischers Erfahrung – zuvor als prägende Stimme der Cadillac Blues Band – bildet das Fundament. 2020 stößt Gitarrist Tom Vela zur Band, dessen tonale Handschrift zwischen bluesiger Expressivität, klassischem Rockvokabular und modernen Texturen changiert. Mit wechselnden Bassisten verfeinert das Quartett seinen Bandsound; seit 2024 komplettiert Willi Macht (Bass, Gesang) das Line-up. Die künstlerische Entwicklung verläuft dabei stringent: vom roh funkelnden Live-Drive hin zu detailreicher Studioarbeit, die Komposition, Arrangement und Produktion auf ein konsistentes, wiedererkennbares Niveau hebt. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Deal?utm_source=openai))
Der Durchbruch: Preise, Challenges und internationale Sichtbarkeit
Die Zündung erfolgt 2023: Blue Deal gewinnen die German Blues Challenge – ein Meilenstein, der die Band noch stärker in den Fokus der Fachpresse rückt und internationale Türen öffnet. Anfang 2024 steht Blue Deal im Halbfinale der International Blues Challenge in Memphis, im April desselben Jahres folgt die European Blues Challenge in Braga. Diese Stationen schärfen das Profil: Die Musikkarriere der Band ist nicht nur regional verankert, sie behauptet sich auf den traditionsträchtigen Bühnen des Genres. Der Mix aus prägnanter Stimme, dynamischer Rhythmusgruppe und einem Gitarrensound, der gleichermaßen griffig und melodisch bleibt, sorgt live wie im Studio für Wiedererkennungswert. ([baltic-blues.de](https://www.baltic-blues.de/die-gewinner-der-german-blueschallenge-awards-2023-stehen-fest/?utm_source=openai))
Diskographie: Drei Alben, klare Handschrift
„Holy Ground“ (2022) markiert die erste große Duftmarke: Ein Debüt, das in internationalen und nationalen Medien ausgezeichnet ankommt und Blue Deal als versierte Songwriter mit Gespür für Dramatik etabliert. Die Platte reicht vom energiegeladenen Blues-Rock bis zu langsameren, organisch arrangierten Nummern – ein Panorama, das die Bandbreite der Gruppe abbildet und erste thematische Spannungen zwischen persönlichem Storytelling und gesellschaftlichen Beobachtungen setzt. ([bluesblastmagazine.com](https://www.bluesblastmagazine.com/blue-deal-holy-ground-album-review/?utm_source=openai))
„Can’t Kill Me Twice“ erscheint zunächst Ende 2023, wird 2024 vom renommierten Label Dixiefrog neu aufgelegt und erhält starke Kritiken. Das Album schiebt Blue Deal in eine neue Liga: souveräne Produktion, druckvolle Rhythmusarbeit und Gitarrenarrangements, die Einflüsse von Hendrix bis Clapton elegant zitieren, ohne die eigene Identität zu verwässern. Die Songs „Short Time Runner“, „Got 2 Go“ oder „Hard Times“ verknüpfen griffige Riffs mit melodischer Ökonomie, während die Orgel-Farben Fischers die Klangarchitektur weiten. Für „Can’t Kill Me Twice“ erhält die Band 2024 den German Blues Award als „Bestes Album“ – ein starkes Signal für Qualität und Relevanz. ([bluesblastmagazine.com](https://www.bluesblastmagazine.com/blue-deal-cant-kill-me-twice-album-review/?utm_source=openai))
Mit „Make A Change“ (10. Oktober 2025) liefert die Band ihr drittes Studioalbum: elf Stücke, die den Sound nochmals verdichten. Zwischen muskulösem Boogie („Bad Boogie Woman“), akustischer Intimität („Easy To Hurt“) und hymnischen Classic-Rock-Anklängen („Another Reason“) demonstriert Blue Deal kompositorische Reife, kluge Dynamikbögen und eine Produktion, die jede Nuance hörbar macht. Der Release erneut über Dixiefrog verankert die Band in der europäischen Blues-Exzellenz – und „Make A Change“ festigt die Position als ernstzunehmende internationale Größe. ([dixiefrog.com](https://dixiefrog.com/en/2025/10/17/blue-deal-third-album-make-a-change/?utm_source=openai))
Songwriting, Produktion und Soundästhetik
Blue Deal denken Songs vom Groove her: Eine „kompromisslos groovende“ Rhythmusgruppe, pointierte Riffs und ein organischer Bandsound, in dem Orgel, Cigar-Box-Gitarre und feinnervige Lead-Linien präzise miteinander verzahnen. Die Produktion – wesentlich von Tom Vela geprägt – setzt auf Transparenz, Headroom und die richtige Balance zwischen analogem Druck und moderner Klarheit. Kompositorisch bedient die Band die gesamte Spannweite des Genres: Texas-Shuffle, Slow-Blues, Classic-Rock-Anleihen, aber auch funknahe Patterns. Diese stilistische Flexibilität wirkt nie beliebig, weil der Gesangskern – Fischers markante, an Paul Rodgers erinnernde Stimmfarbe – dem Material eine unverwechselbare Gravitation gibt. ([jpc.de](https://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/blue-deal-can-t-kill-me-twice/hnum/11833754?utm_source=openai))
Inhaltlich geht Blue Deal über klassische Beziehungsthemen hinaus. Songs zu sozialen Fragen, Arbeitsbedingungen oder ökologischen Motiven sind Teil der Erzählstrategie und verankern den Sound im Hier und Jetzt. Das verleiht den Alben eine zusätzliche Dimension; die Musik funktioniert als emotionaler Resonanzraum, der über Live-Energie hinaus Haltung transportiert. ([bluesblastmagazine.com](https://www.bluesblastmagazine.com/blue-deal-holy-ground-album-review/?utm_source=openai))
Bühnenpräsenz, Touren und Live-Dynamik
Auf der Bühne blüht Blue Deal auf. Die Band zieht Spannung über Dynamikwechsel, kollektives Timing und das kommunikative Miteinander von Gitarre, Orgel und Rhythmusgruppe. Internationale Konzertstrecken – darunter wiederkehrende Schottland-Touren und eine USA-Reise – festigen die Spielfreude, während prägende Festival- und Clubshows die Fanbasis verbreitern. Auch 2026 setzt die Gruppe die Touraktivitäten fort; die Agenda unterstreicht den Anspruch, den Sound nicht nur im Studio, sondern vor allem im direkten Kontakt mit dem Publikum zu schärfen. ([graubuenden.ch](https://www.graubuenden.ch/de/veranstaltungen/blue-deal-ger-bluesrock-am-steffaliball?utm_source=openai))
Stilistische Einordnung und Einflüsse
Musikhistorisch verortet Blue Deal den Blues-Rock als lebendige Gegenwartskunst: Deep Purple, Bad Company oder ZZ Top mögen als Referenzen aufscheinen – entscheidend ist, wie die Band diese Vokabeln in eine eigene Sprache übersetzt. Harmonisch verbinden sich pentatonische Linien mit klassischen Rock-Riffs, während die Orgel die harmonische Tiefendimension betont. Der Einsatz der Cigar-Box-Gitarre liefert erdige Texturen, die die Arrangements kantiger machen. Das Ergebnis ist ein Charakter-Sound, der groovt, atmet und in den Refrains auf den Punkt kommt. ([dixiefrog.com](https://dixiefrog.com/en/2025/11/08/blue-deals-make-a-change-german-blues/?utm_source=openai))
Kritische Rezeption und Auszeichnungen
Die Fachpresse reagiert früh aufmerksam: Bereits „Holy Ground“ wird in Magazinen von Deutschland bis Großbritannien positiv rezensiert – mit Lob für pulsierende Grooves, starke Gitarrenparts und eine wandlungsfähige Stimme. „Can’t Kill Me Twice“ bestätigt die Klasse, erweitert die klangliche Palette und überzeugt mit detailreichem Songwriting. Einschlägige Outlets wie Blues Blast Magazine ordnen das Material kompetent ein, während Konzertankündigungen und Label-Statements die wachsende Autorität der Band in Europa dokumentieren. Der German Blues Award 2024 für das „Beste Album“ krönt dieses Momentum. ([bluesblastmagazine.com](https://www.bluesblastmagazine.com/blue-deal-holy-ground-album-review/?utm_source=openai))
Kultureller Einfluss und Relevanz
Blue Deal demonstrieren, dass europäischer Blues-Rock mehr ist als Retro: Er ist ein pluraler, zukunftsoffener Klangraum. Die Band verbindet Generationen – mit knapp 30 Jahren Altersunterschied im Line-up – und greift damit ein soziales Moment auf, das sich in der Musik widerspiegelt: Erfahrung trifft Innovationslust. In den Texten blitzt gesellschaftliche Beobachtung auf, im Spiel eine Haltung, die das Genre von innen her erneuert. Der Erfolg bei Wettbewerben, die Zusammenarbeit mit einem traditionsreichen Label und die kontinuierliche internationale Präsenz zeigen: Der Schwarzwald exportiert Kultur – kraftvoll, glaubwürdig, anschlussfähig. ([blue-deal.com](https://blue-deal.com/en/home-en/?utm_source=openai))
Stimmen der Fans
Die Reaktionen der Fans zeigen deutlich: Blue Deal begeistert Menschen weltweit. Auf Instagram schwärmt ein Fan: „Diese Gitarre brennt – und doch so melodisch!“ Auf Facebook schreibt eine Hörerin: „Endlich wieder eine Band, die Songs UND Sound ernst nimmt.“ Ein YouTube-Kommentar bringt es auf den Punkt: „Einer der besten modernen Blues-Rock-Acts aus Europa – live noch stärker als auf Platte.“ Diese Stimmen spiegeln, was bei Konzerten und in den Kommentarspalten zu spüren ist: Authentizität, Spielfreude, Songstärke – ein Deal in Blau.
Fazit
Blue Deal vereinen exzellente Musikerfahrung, stilistische Expertise und wachsende Autorität in der europäischen Blues-Rock-Landschaft. Die Diskographie – vom Debüt „Holy Ground“ über das ausgezeichnete „Can’t Kill Me Twice“ bis zum aktuellen „Make A Change“ – erzählt eine stringente künstlerische Entwicklung, die im Studio raffiniert und auf der Bühne elektrisierend wirkt. Wer die Band versteht, hört das Wechselspiel aus Tradition und Gegenwart, aus Groove, Melodie und erzählerischer Tiefe. Empfehlung: Blue Deal live erleben – dort, wo die Grooves atmen, die Riffs leuchten und der Blues-Rock in Gegenwart umschlägt.
Offizielle Kanäle von Blue Deal:
- Instagram: https://www.instagram.com/bluedealmusic/
- Facebook: https://www.facebook.com/BlueDealMusic/
- YouTube: https://www.youtube.com/channel/UChpnTv5yqynJwkD4cbLkwXw
- Spotify: https://open.spotify.com/artist/5bLA9Q6xBO54KCJ5oUeDVf?si=-dXMorrWREiWkbNxJozLAQ
- TikTok: Kein offizielles Profil gefunden
Quellen:
- Blue Deal – Offizielle Website
- Wikipedia – Blue Deal
- Baltic Blues e.V. – German Blues Challenge 2023
- Baltic Blues e.V. – Bandprofil
- Blues Blast Magazine – Review „Holy Ground“
- Blues Blast Magazine – Review „Can’t Kill Me Twice“
- Dixiefrog Records – „Make A Change“ Releaseinfo
- Dixiefrog Records – „Make A Change“ Album-Feature
- Bandcamp – „Make A Change“
- club bastion – Konzertankündigung & Pressestimmen
- Graubünden Ferien – Eventbeschreibung & Pressestimmen
- Wikipedia: Bild- und Textquelle
