Featured image for article: Karriere-Events & Jobmessen in Landshut
6 Min. Lesezeit

Karriere-Events & Jobmessen in Landshut

Karriere-Events & Jobmessen in Landshut: Orientierung, Kontakte und nächste Schritte

So nutzt du kommende Karriere-Events und Jobmessen in Landshut strategisch: Vorbereitung, Gesprächsführung, Bewerbungsunterlagen, Follow-up – mit Fokus auf Ausbildung, Praktikum und Berufseinstieg in der Sparkassen-Arena und im Hochschulumfeld.

Für wen? Schülerinnen und Schüler, Studierende, Absolvent:innen, Quereinsteiger:innen sowie Eltern und Begleitpersonen, die sich auf zukünftige Termine in Landshut vorbereiten möchten.

Berufsorientierungsmesse in der Sparkassen-Arena: Fokus Ausbildung & Praktikum

Wenn du dich (oder dein Kind) auf den Schritt von der Schule in die Arbeitswelt vorbereitest, ist eine Berufsorientierungs- oder Ausbildungsmesse meist der schnellste Weg, um in wenigen Stunden viele Berufe und Arbeitgeber kennenzulernen. Typisch sind Stände von Unternehmen und Einrichtungen aus Handwerk, Industrie, Handel, Verwaltung, Gesundheit und Sozialwesen.

Was du dort künftig realistisch erwarten kannst

  • Einblicke in Ausbildungsberufe (Tätigkeiten, Anforderungen, Ablauf)
  • Informationen zu Praktika (Schülerpraktikum, Schnuppertage, Ferienjob – je nach Anbieter)
  • Gespräche mit Azubis und Ausbilder:innen (häufig das wertvollste „Realitäts-Update“)
  • Hinweise zu Bewerbungswegen (online, Ansprechpartner:in, Fristen, Unterlagen)

3 Tipps, damit du nicht nur Flyer sammelst

  • Wähle 3–5 Zielstände aus: Schau vorab in die Ausstellerliste (sobald veröffentlicht) und entscheide dich bewusst für eine kleine, machbare Auswahl.
  • Bring konkrete Fragen mit: Zum Beispiel: „Wie sieht eine typische Woche in der Ausbildung aus?“, „Welche Noten/Fächer sind wichtig?“, „Wie lange vor Start sollte ich mich bewerben?“
  • Merke dir Namen und nächste Schritte: Notiere direkt nach dem Gespräch Ansprechperson, Kontaktweg und was du als Nächstes tun sollst (z. B. Link, Bewerbungsportal, Praktikumsanfrage).

Der häufigste Fehler bei der ersten Messe: passiv durchlaufen, ohne Gesprächsstart. Nimm dir vor, mindestens drei Gespräche aktiv zu beginnen – das ist ein überschaubares Ziel und bringt oft die größten Fortschritte.

Studentische Karrieremesse im Landshuter Hochschulumfeld

Für Studierende und Absolvent:innen sind Karriereevents im Hochschulumfeld oft besonders effizient: Unternehmen kommen gezielt, um akademische Nachwuchskräfte zu erreichen – und du kannst sehr konkret über Praktika, Werkstudent:innenstellen, Abschlussarbeiten oder Direkteinstieg sprechen.

Typische Ziele, die du dir vor dem Besuch setzen solltest

  • Pflicht- oder freiwilliges Praktikum (inkl. Zeitraum, Wochenstunden, Aufgaben)
  • Werkstudent:in (Einstiegslevel, Tech-Stack/Tools, Team, Remote-Anteil)
  • Abschlussarbeit (Themenvorschläge, Betreuung, Daten/Projektzugang, NDA-Prozess)
  • Berufseinstieg (Trainee, Junior-Stellen, Einstiegsprogramme, Onboarding)

Wodurch sich Hochschul-Karrieremessen häufig auszeichnen

  • Fachnähe: Gespräche drehen sich oft um Aufgaben, Projekte, Technologien oder Methoden – weniger um reine Imagebotschaften.
  • Direkter Draht zu Fachbereichen: Neben Recruiting sind (je nach Unternehmen) auch Teammitglieder oder künftige Betreuer:innen vor Ort.
  • Regionale Chancen: Viele Aussteller sind in Niederbayern und Umgebung verankert – interessant, wenn du langfristig in der Region bleiben willst.

Vorbereitung: Checkliste für einen erfolgreichen Messebesuch

Eine gute Vorbereitung erhöht die Trefferquote deutlich – und reduziert Stress am Messetag.

1) Kurzprofil (30 Sekunden) vorbereiten

Formuliere eine kurze Vorstellung, die zu deinem Ziel passt:

  • Wer bist du (Name, Schule/Studium/aktueller Stand)?
  • Was suchst du (Praktikum/Ausbildung/Werkstudent:in/Einstieg) und ab wann?
  • Was bringst du mit (2–3 passende Stärken/Interessen/Projekte)?

2) Unterlagen passend zum Ziel

  • Schüler:innen: kurzer Lebenslauf (1 Seite), ggf. letztes Zeugnis, Notizblock.
  • Studierende/Absolvent:innen: CV (1–2 Seiten), Projektliste oder Portfolio-Link, ggf. Notenübersicht.

Wenn du digitale Unterlagen bevorzugst, nutze einen QR-Code (z. B. zu Portfolio/LinkedIn) und stelle sicher, dass die Inhalte öffentlich und aktuell sind.

3) Routenplan & Zeitfenster

Plane deinen Besuch so, dass du nicht „durchhetzt“: lieber weniger Stände, dafür echte Gespräche. Rechne pro Gespräch mit 8–15 Minuten plus Puffer.

Im Gespräch überzeugen: Fragen, Pitch und Dos & Don’ts

Fragen, die dir echte Informationen liefern

  • „Wie sieht der typische Einstieg in den ersten 4–8 Wochen aus?“
  • „Welche Aufgaben würden im Praktikum/Werkstudentenjob konkret anfallen?“
  • „Welche Fähigkeiten machen bei Ihnen den größten Unterschied?“
  • „Wie läuft die Bewerbung ab und bis wann sollte ich mich melden?“
  • „Kann ich nach der Messe eine Kontaktperson per E-Mail nennen?“

Dos

  • Sei klar über dein Ziel: „Ich suche ab Oktober ein Praxissemester im Bereich …“ wirkt stärker als „Ich schaue mal“.
  • Belege mit Beispielen: Ein Projekt, ein Schul-/Uni-Modul, ein Ehrenamt – kurz, aber konkret.
  • Notiere Follow-up-Details: Name, Abteilung, gewünschter Bewerbungsweg.

Don’ts

  • Nicht mit „Was machen Sie?“ starten, wenn das am Stand sichtbar ist. Besser: „Ich interessiere mich für … – welche Einstiegsoption passt dazu?“
  • Nicht überfordern: Wenn viel los ist, frage nach einem späteren Zeitpunkt oder einem Kontaktweg.
  • Nicht ungeprüfte Zusagen machen: Bleib ehrlich bei Verfügbarkeit, Noten oder Kenntnissen.

Nachbereitung: Follow-up, Bewerbung und nächste Schritte

Der größte Nutzen einer Messe entsteht oft nach dem Event. Gute Nachbereitung macht aus einem netten Gespräch eine echte Chance.

Follow-up innerhalb von 48 Stunden

  1. Kurze Dankesmail an die Ansprechperson (wenn Kontakt angegeben wurde).
  2. Bezug aufs Gespräch: 1–2 Sätze, worüber ihr gesprochen habt.
  3. Nächster Schritt: Link zur Bewerbung, Unterlagen, Terminvorschlag für ein Telefonat.

Unterlagen aktualisieren

Wenn du im Gespräch Feedback bekommen hast (z. B. „Zeig das Projekt stärker“, „Ergänz die Tools“), setze das direkt um. Kleine Anpassungen erhöhen die Passung deutlich.

Landshut im Kontext: regional starten, überregional ergänzen

Regionale Messen sind besonders stark, wenn du in Landshut und Umgebung bleiben möchtest: kurze Wege, persönlicher Austausch, oft realistische Einstiegsoptionen. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, deinen Blick zu erweitern und zusätzlich überregionale Karriereevents in anderen Städten einzuplanen – vor allem, wenn du in einem spezialisierten Feld suchst oder verschiedene Branchen vergleichen willst.

Für die verlässlichste Planung nutze mehrere Quellen: offizielle Veranstalterseiten, Hochschul- und Karriereseiten, Berufsberatung (z. B. Bundesagentur für Arbeit) sowie regionale Wirtschaftsnetzwerke (z. B. IHK/Handwerkskammer).

Hinweise & Transparenz

Dieser Beitrag dient der Orientierung und Vorbereitung auf zukünftige Karriere-Events. Verbindliche Angaben zu Terminen, Ausstellern, Einlass und Programm veröffentlicht ausschließlich der jeweilige Veranstalter.

Quellen (Auswahl)

  1. Bundesagentur für Arbeit — Berufswahl, Ausbildung, Bewerbung & Beratung (accessed 2026-08-26)
  2. DIHK / IHK-Organisation — Informationen zu Ausbildung und regionaler Wirtschaft (accessed 2026-08-26)
  3. Hochschule Landshut — Karriereseiten und Hinweise zu hochschulnahen Karriereformaten (accessed 2026-08-26)
  4. Stadt Landshut — Veranstaltungshinweise und lokale Informationen (accessed 2026-08-26)

Last reviewed:

Häufig gestellte Fragen

Veröffentlicht: